Solidaritätsprinzip wirklich für die ärmeren gedacht?

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4 Antworten

Gemeint sind da schon die Absoluten beiträge. Der eine zahlt mehr als der andere. Wie du schon richtig sagst, ist das nicht unfair, weil es ja nach dem einkommen geht. Fakt ist, jeder bringt einen unterschiedlichen Betrag in die Solidargemeinschaft ein. Aber trotzdem stehen jedem die gleichen Leistungen zu.

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Kommentar von Samy7
10.08.2016, 20:40

Also zahlen die reicheren mehr als die ärmeren, haben aber im verhältnis zu ihrem lebensstandart die selben Leistungen und geld zur verfügung

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Richtig. Deswegen gibt es in den meisten (mehr oder weniger) Sozialstaaten auch steuerfreie Einkommen und ansteigende Steuersätze.

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Du hast dir jetzt auch Versicherungen herausgesucht. das was du meinst, trifft bei Steuern zu. Da steigt der Prozentsatz mit zunehmendem Einkommen an.

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Du redest hier nur von "10 % für gesetzliche Versicherungen". Hast du auch mal daran gedacht, dass vo den Einkommenauch Steuern einbehalten werden, die wegen des progressiven Steuertarift Menschen mit höheren Einkünften auch prozentual höher belasten. Das Solidaritätsprinzip nur auf die "gesetzlichenVersicherungen" zu beziehen, geht an der Frage vorbei. Durch staatliche steuerfinanzierte Sozialleistungen tragen Besserverdienende entsprechnd ihrer höheren wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Abgabenlast mehr zur Verwirklichung des Solidaritätsprinzips bei.

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