Sojasaucen: Tamari und Shoyu - Unterschied?

2 Antworten

Sojasauce gibt es in den zwei verschiedenen Varianten: süß oder pkant. Herkömmliche Sojasauce enthält leider oft Konservierungs- und andere Zusatzstoffe. Zudem können konventionelle Sojabohnen mit genmanipulierter Ware vermischt sein. Tamari (süß) Shoyu (pikant). Zu empfehlen sind Sojasaucen aus kontrolliert biologischen Anbau (kba). Diese eiweißreichen Produkte sind durch Fermentation entstanden. Während Tamari nur aus Sojabohnen und Meersalz besteht, enthält Shoyu zusätzlich gerösteten Weizen.

Es gibt zwei Arten, Sojasuacen herzustellen, man unterscheidet zwischen Tamari und Shoyu. Tamari entsteht aus der Fermentation von Sojabohnen und Meersalz und ist kräftig im Aroma, während bei der Herstellung von Shoyu noch Weizen beigegeben wird, wodurch das Aroma milder wird. Wichtig ist, Soja-Saucen zu kaufen, die im Originalverfahren hergestellt worden sind, d.h. über eine Zeitspanne von bis zu 24 Monaten in Holzfässern gelagert haben.

Es gibt nämlich drei Verfahren zur Herstellung von Soja-Sauce: Die gegärte oder gebraute Soja-Sauce wird durch die reine Gärung von Sojabohnen, Weizen, Wasser und Salz hergestellt. Die nicht gebraute Soja-Sauce wird in chemischen Hydrolyse-Anlagen produziert, in denen man Soja-Eiweiß mit Wasser, Salz, Maissirup und gebranntem Zucker mischt. Die halb-gebraute Soja-Sauce wird durch Kombination der beiden ersten Verfahren hergestellt. Die nicht gebraute Soja-Sauce wurde erst vor kurzer Zeit entwickelt, um Produktionskosten und Zeit zu sparen, sie kommt geschmacklich aber nicht an das gebraute Original heran, das gibt es immerhin schon seit fast 2500 Jahren.

Quelle:

http://www.wer-weiss-was.de/theme80/article587562.html

Was möchtest Du wissen?