Soja in der veganen Schwangerschaft - können die pflanzlichen Östrogene des Sojas das Ungeborene schädigen?

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11 Antworten

JA dazu gibt es bereits viele Studien:

http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2008/2008-4_i_web_EULE.pdf

Wie stark die Wirkung der Phyto-Östrogene ausfällt, mag man auch

daran ermessen, dass ein Glas Soja-Milch etwa soviel

„Pflanzen“-Östrogene liefert, wie eine Anti-Baby-Pille.

http://www.musenhof-kliniken.de/magazin/artikel/title/soja-sojamilch-sojaprodukte/

so auch hier sehr lesenswert:

http://your-diet-angel.com/blog/die-soja-affaire-die-schattenseiten-des-trendprodukts/

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Kommentar von wickedsick05
07.02.2016, 22:25

Danke für den Stern !

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Wer sich und / oder andere vegan ernährt, hat eine extrem hohe Verantwortung und muss ein enorm hohes Fachwissen besitzen und umsetzen können.  Besitzen und können aber die wenigsten , weil kaum ein Veganer Trophologe ist.

Nun zur Frage:

Wissenschaftler in Turin haben sich mal die Mühe gemacht,die Literatur zu durchforsten nach Studien zu Schwangerschaften mit Vegetariern und Veganern, u.a. mit folgendem Resultat:

In einer Untersuchung mit über 8000 Schwangerschaften kam es beim
männlichen Nachwuchs vegetarisch lebender Mütter vermehrt zu
Hypospadien (angeborene Entwicklungsstörung der Harnröhre)

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1471-0528.13280/abstract

Generell ist Soja aufrund der Phytoöstrogene umstritten und sollte sich zur kindlichen Ernährung  verbieten.

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Kommentar von isebise50
01.02.2016, 20:49

Ich bin kein Verfechter der veganen Ernährung, wohl aber ein Freund von studienbelegtem Wissen. Auch habe ich selbst einen Sohn mit einer Hypospadie, wobei mir die Ursachen dafür (neben dem erblichen Faktor auch endokrinologische und umweltbedingte Einflüsse) bekannt sind.

Wenn man sich die von dir genannte Studie aber durchliest:

"Keine der Studien berichteten über einen Anstieg von schweren unerwünschten Folgen oder großen Fehlbildungen, mit Ausnahme eines Berichts über erhöhte Hypospadie bei Säuglingen von vegetarischen Müttern."

und die Schlussfolgerung:

"Die Beweislage für vegan-vegetarische Ernährung in der Schwangerschaft ist heterogen und dürftig. Der Mangel an randomisierten Studien hindert uns daran, eine Unterscheidung zwischen Auswirkungen der Ernährung und Störfaktoren zu treffen. Innerhalb dieser Grenzen ist eine vegan-vegetarische Ernährung in der Schwangerschaft als sicher anzusehen, vorausgesetzt es wird Aufmerksamkeit auf Vitamin- und Spurenelementbedarf gelegt."

hört sich das für mich nicht so dramatisch an wie bei dir.

Auch schreibt das angesehene aid-Institut dazu: „Uns liegen keine Hinweise vor, dass Phytoöstrogene in der Schwangerschaft einen Schaden anrichten."

Nix für ungut.

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Für offizielle Ernährungsempfehlungen gibt es bis dato ein zentrales
Problem: Es fehlen repräsentative Studien über vegane Schwangere.

Ernährungswissenschaftler Markus Kellers Ernährungsempfehlungen für vegane Schwangere beim Vegetarierbund Deutschland (Vebu) leistet in Deutschland Pionierarbeit.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hält hingegen die rein pflanzliche
Ernährung in der Schwangerschaft nach wie vor für ungeeignet und auch
viele Gynäkologen teilen diese Ansicht und empfehlen, einen Kompromiss
zu schließen und zumindest Milchprodukte und Eier zuzulassen.

Es ist schwierig, gute Informationen über vegane Ernährung in der
Schwangerschaft zu finden - es fehlen offizielle Empfehlungen. Wer sich
dennoch für diese Ernährungsform entscheidet, muss einen genauen Plan
entwerfen für eine ausreichende Nährstoffversorgung und bestimmte
Vitamine zuführen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/vegan-und-schwanger-geht-das-a-1061129.html

Es gibt bisher keine mir bekannte Studie zum Thema "Soja in der
Schwangerschaft" beim Menschen. Man nimmt an, dass pflanzliche
Östrogene weniger schaden können, da z.B. in Asien (wo viel Soja während
der Schwangerschaft gegessen wird) es  keine erhöhte Zahl an
Fehlbildungen der Babys gibt.

Alles Gute für dich und eine gesunde und tolle Schwangerschaft!

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Kommentar von wickedsick05
01.02.2016, 22:52

in Asien (wo viel Soja während der Schwangerschaft gegessen wird)

ist ein Veganer mythos...dort wird Soja als Gewürz benutzt so wie hierzulande das Salz. Von VIEL kann da keine rede sein.

China Cornell Oxford Studie wurden 6500 Asiaten untersucht von denen jeder täglich ca. 4 Gramm Soja zu sich nahm...mehr nicht. ABER 65% der Kalorien nahmen sie aus Schweinfleisch auf....

Im April 2010 fanden Forscher im russischen Institut für Ökologie und
Evolution an der Russischen Akademie der Wissenschaften und Nationaler Genetischer Sicherheit heraus, dass mit Gen-Soja gefütterte Hamster plötzlich unfruchtbar wurden.

die ölibatären Mönche in Asien bevorzugen Soja weil es ihnen hilft die Libido (Sexualtrieb) herabzusetzen.

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Soja ist hochallergen - das wäre (und war) für mich ein Grund, es während der Schwangerschaft so selten wie möglich zu essen.

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Vegane Ernährung und Schwangerschaft passt überhaupt nicht zusammen. Du solltest deinem Kind zuliebe versuchen, dich besser vollwertig und abwechslungsreich zu ernähren, ohne z.B. auf pflanzliche Östrogene zurückgreifen zu müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die vegane Ernährung dich mit allen Nährstoffen ausreichend versorgt, die du für dich und dein Kind jetzt dringend brauchst.

Ansonsten solltest du über das Thema "Ernährung in der Schwangerschaft" unbedingt mit deinem Frauenarzt oder deiner Hebamme reden!

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Kommentar von eostre
01.02.2016, 19:45

Eine vernünftig durchgeführte und überwachte vegane Ernährung ist in keiner Phase des Lebens unmöglich oder schädlich.

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Kommentar von AppleTea
01.02.2016, 22:41

Nein ist es nicht.. Leute: Erst informieren

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Dem nachwuchs zuliebe solltest du dich einfach mal gesund ernähren. Es ist ja schon schwer für einen selbst an alle wichtigen vitamine etc zu kommen aber jetzt musst du dich auch noch um etwas kümmern dass sehr schnell in dir heranwächst. Vernachlässige das bitte nicht nur um deinen veganen stil aufrecht zu erhalten. Ich hoffe außerdem dass du dem Kind nicht deinen veganen lebens-stil aufzwingst sondern es im paasenden alter selsbt entscheiden lässt.

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Kommentar von HannahHi
01.02.2016, 21:07

Man kann sich auch super gesund Vegan ernähren. Ob dus glaubst oder nicht - Veganer leben meist viel gesünder weil sie auch regelmäßig die Blutwerte checken lassen.

Ich kenne keinen Veganer der seinem kind eine ernährung aufzwingt. Bis es aber entscheiden kann entscheiden aber die Eltern ob sie das Kind Vegan oder Omnivor ernähren

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der nährstoffmangel kann den Fötus schädigen..., und das baby später erst recht, wenn du auch das baby vegan ernähren willst. Da musst du sehr aufpassen...

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Kommentar von HannahHi
02.02.2016, 07:12

Ich glaube sie hat sich genug mot der Ernährung auseinendergesetzt. Das machen Leute die ,,normal" essen nicht so oft

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Kommentar von eostre
02.02.2016, 11:27

Nährstoffnangel kommt nicht durch vegane Ernährung sondern durch schlechte Ernährung.

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Kommentar von AppleTea
02.02.2016, 18:29

genau "kann" zu einem Mangel kommen. So wie immer wenn man sich mangelernährt.. Hat weiterhin nix mit Vegan zu tun

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Da müsstest du aber schon einiges an Soja essen..
Iss einfach weiter ausgewogen :)

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Kommentar von Pangaea
02.02.2016, 07:55

Ausgewogen kann ich nur unterstützen, aber eben bitte nicht vegan.

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Kommentar von Undsonstso
02.02.2016, 11:13

Dein Hintergrundwissen interessiert mich, @AppleT.

Da müsstest du aber schon einiges an Soja essen..

Was versteht man denn unter "einiges an Soja" , bei dem eine Gefährdung auftreten kann?

Hast du Zahlen, die etwas Aussagen diesbezüglich? Wären ja hilfreich für den FS. und die eigentliche Frage.

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Kommentar von AppleTea
02.02.2016, 13:09

Dazu brauch ich keine großartigen Fakten. Jeder normaldenkende Mensch weiß, dass Lebensmittel im Übermaß ungesund sind.. Bei Zucker z.B. eben weil es u.A. Karies fördert. Bei Soja oder Sojaprodukten sollen angeblich Hormonähnliche Inhaltsstoffe nicht besonders gesund sein, allerdings kenn ich keine Studie mit Soja bei der man mit Menschen getestet hat. Also zur sicherheit würde ich persönlich einfach nicht mehr als einen halben Liter Sojamilch trinken, wenn ich dazu noch etwas Tofu essen will.

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Man sollte aus Rücksicht des Kindes auf vegane Ernährung in der Schwangerschaft verzichten! Vegan und Schwanger ist das denkbar schlechteste was man machen kann!

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Kommentar von AppleTea
01.02.2016, 22:44

Daran zweifel ich aber gewaltig

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Kommentar von Pangaea
02.02.2016, 16:09

Doch, es gibt etwas noch Schlimmeres: Alkohol in der Schwangerschaft.

Vegan in der Schwangerschaft ist in etwa wie Rauchen in der Schwangerschaft. Man enthält dem Kind Nährstoffe vor. Aber immerhin führt man nicht aktiv Giftstoffe zu.

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Kommentar von AppleTea
02.02.2016, 18:24

also ist es eben nicht wie Rauchen..

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verzichte auf die vegane ernährung während der schwangerschaft

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Kommentar von HannahHi
01.02.2016, 21:07

Mit was für nem Grund? Ach richtig. Gibt keinen

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Man sollte dem Nachwuchs zuliebe in Schwangerschaft und Stillzeit überhaupt nicht vegan essen!

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Kommentar von HannahHi
01.02.2016, 21:09

Immer das selbe...

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Kommentar von AppleTea
01.02.2016, 22:45

Grund? Aber hauptsache irgendwas hingeklatscht

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Kommentar von AppleTea
02.02.2016, 13:20

"Dazu"! Ich schreibe dann aber nicht grundsätzlich Schrott. Hier gab es ja nicht mal ne Begründung.

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Kommentar von AppleTea
02.02.2016, 18:24

Ich hab bisher immer Gründe geliefert ;)

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