Soja-Granulat

6 Antworten

Bei Fleischrezepten nehme ich nur eine knappe Hälfte des Sojagranulats. Ich würde also insgesamt 200 Gramm Soja nehmen. Ich selbst verwende Soja gerne. Das Einweichwasser solltest du schon mit guter Gemüsebrühe ersetzen, dann bekommt Soja viel mehr Eigengeschmack. Lass dich nicht beirren und kaufe Biosojagranulat das du so 1-2 mal die Woche verwendest. Ich selbst arbeite auch nicht nur mit Soja sonder verwende die pflanzlichen Eiweißträger eher in der Empfehlung in der Fleisch gegessen werden soll. Also in der Woche höchstens 3 Mahlzeiten. Soja hat keine tierischen Fette und ist von daher eine super Alternative. Alle anderen Zutaten deines Rezeptes solltest du auch in guter Qualität verwenden. Soja hat keine so lange Garzeit als Fleisch. Du wirst sehen...das schmeckt gut.

Ich bin ehrlich, ich bin Fleischesser. Und die meisten meiner Fleisch essenden Probanden haben keinen Unterschied zu normaler Bolognese gemerkt. Ich habe mein Spaghetti Bolognese folgendermaßen gemacht:

Für viel Soße 150-200 Gramm Sojagranulat in eine Schussel geben. Mit Wasser aufweichen. Nicht zuviel Wasser sondern gerade so viel, dass das Granulat weich wird. Mit Kümmel, Muskat und Chilipulver und viel, viel süßem Paprikapulver würzen. Du liest richtig. Das verleiht dem Granulat beim Braten einen deftigeren Geschmack. Experimentiere ein wenig. Dabei immer gut abschmecken.

In der Pfanne mit Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauchzehen anbraten. Leicht angebraten wird das Granulat nicht mehr so pampig, wenn man nachher die Tomaten drüber gibt.

850g Dose geschälte Tomaten und Tomatenmark für +Tomatengeschmack zugeben. Die Tomaten kleindrücken (falls es spritzt, ich halte die mit einer Gabel fest und schneide jede Tomate ein paar Mal mit einem scharfen Messer). Die Soße würzen wie es beliebt, mit Pfeffer, Salz. Wichtig ist, dass nicht zu viel oder zu wenig Granulat drinnen ist. Nach etwas Gefühl kochen und ausprobieren.

Denke beim Essen nur immer daran, dass das kein Fleisch ist, das du da zu dir nimmst !! ;)

Nimm 300 gr. So super genau muss man es aber echt nicht nehmen beim Kochen....

Bei 300 g hat man aber schon das Anderthalbfache der Menge, die man eigentlich braucht, was sich ziemlich stark auf andere Zutaten auswirken würde.

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