sohne 12 ist in Pupertät, ich weiß nicht mehr weiter?

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6 Antworten

Null-Bock ist es absolut nicht, sondern die Gehirnumbauerei, welche gerade stattfindet. Da werden 60% umgebaut. Denke bitte mal darüber ernsthaft nach. 

Dieses digitale Zeug würde ich ihm nicht ständig neu beschaffen. 

Wenn er auf dieses Thema abfährt, dann würde ich mal recherchieren, welche digitalen Sprachen er erlernen kann online. Quarks & Co hat da mal zu ausgeführt. Gibt zwei. 

Dann haben die entsprechenden Ministerien bzw. Stellen des Bundes, der Länder und der EU jeweils eine Liste empfehlenswerter Software abhängig von Alter online stehen. Würde ich mir mal mit ihm gemeinsam sehr ausführlich ansehen. Kann sich sehr lohnen. 

Weißt Du. auch Jungs haben ein Recht darauf, sensibel zu sein. In seiner Pear-Group wird jetzt die Geschlechtlichkeit großes Thema sein. Das muss nicht jedem jungen Menschen in den Kram passen. Manche fühlen sich davon durchaus abgestoßen, angewidert. Sie haben ein Recht darauf. Hier ist sinnvoll, eine erwachsene Person außerhalb der eigenen Familie als Vertrauensperson zu haben. 

Es gibt Leihopas, es kann schon an Ausbildungspaten gedacht werden, vielleicht gibt es in der Verwandtschaft oder im Freundes- oder Bekanntenkreis einen Mann, der bereit ist, den Jungen ein wenig in die Welt der Erwachsenen zu begleiten. Unaufdringlich und als mögliches Vorbild. 

Nein. Es geht nicht um sexuelle Aufklärung. Geschlechtlichkeit bedeutet sehr viel mehr. Und Sexualität nur als technischen Vorgang zu kennen ist erbärmlich, ein Armutszeugnis für die Gesellschaft, welche so vermittelt. 

Dann schaue doch mal online nach "Schulpreis". Hier sind manche guten Vorschläge zu finden, die mit ihm besprochen werden können und im Zustimmungsfall von ihm gemeinsam umgesetzt werden können. 

Tatsächlich ist so eine Rückzugsphase sehr natürlich und gesund. In diesem Alter. Sofern es sich um eine Phase handelt. 

Natur hat der Pubertät folgende Aufgaben mit auf den Weg gegeben:

Die Welt der Erwachsenen erforschen. Dazu muss Dein Sohn nicht mal aus dem Bett heutzutage. 

Die Welt der Erwachsenen zu hinterfragen. Dazu muss er nicht mal die Augen öffnen. 

Die Welt der Erwachsenen infrage zu stellen. Dazu muss er nicht mal wach sein. 

Wer diesen Aufgaben nicht nachkommt scheitert als erwachsene Person. Nicht ohne Grund klagt die deutsche Wirtschaft seit über 30 Jahren Eltern an, dass es dem Nachwuchs an sozialer Kompetenz und vor allen Dingen an Ausbildungsreife fehle. 

Ich kenne es so, dass in der Familie ein Mal in der Woche gemeinsam gespielt wird. Da läuft dann kein elektrische Gerät nebenher. Es gibt massenweise Gesellschaftsspiele. Während dieser Zeit ergibt so manches Gespräch oder lässt sich verabreden. Auf jeden Fall nehmen sich die einzelnen Mitglieder der Familie leichter gegenseitig wahr, es lässt sich leichter miteinander reden. Und gegenseitige Toleranz üben. 

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Lass ihn doch in Ruhe.

Ist nicht deine Nullbock-Einstellung, die nicht weggeht, wenn Muttern ohne Ende nervt.

Ihm scheinen die Kontakte, die er durch den Schulbesuch hat, vollkommen zu reichen.

Oder willst du ständig von deinem Partner die Ohren abgekaut bekommen, dass du ja mal dieses und jenes machen sollst?

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Wenn er nichts mit seinen Freunden machen möchte ist es falsch ihn dazu zu zwingen. Punkt. Ob man es glaubt oder nicht, man kann auch glücklich und zufrieden sein nur mit sich selbst. Wenn er wieder das Bedürfnis hat, sich mit jemandem zu treffen wird er das schon selbst arrangieren. Gegen Faulheit würde ich einfach einen Berg Hausarbeit aufsetzen. So bewegt er sich wenigstens.

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Wahrscheinlich ist dein Sohn auf den Social-Media-Plattformen viel unterwegs und trifft dort quasi seine Freunde. 

Wo bei Facebook erst ab 16 ist und viele 11 12 13 jährige sich schon anmelden. Was meiner Meinung gar nicht geht.

Es gibt diese Grenze nicht umsonst

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Kommentar von aischar
24.11.2016, 18:04

er ist nicht bei Facebook. ....Gott sei dank! YouTube heisst das zauberwort😣

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Hehehe.. das ist genau die Beschreibung meines Sohnes. Man muss ihn quasi zu seinem Glück zwingen. Wenn der Prinz sich dann mal bequemt, etwas zu unternehmen, macht es ihm ja auch Spaß. Aber dieses Dauergelaber, warum er es nicht nötig hat, seinen werten Popo zu bewegen, ist schon anstrengend. Ich sage mir dann, dass diese Phase für ihn sicher auch anstrengend ist. Er kämpft um seine Autonomie, hat aber noch nicht verstanden, dass man für gewisse Dinge etwas tun muss. Und das gerade im eigenen Tun und Erfolg die größte Genugtuung liegt. Aber wir haben noch alle diese Phase überstanden. Ich versuche halt, ihn mit etwas Sport rauszukitzeln. Daran muss ich ihn aber auch erinnern, wie an Hausi oder Tisch abräumen. Von selber ist er nur mit dem Chaos in seinem Kopf beschäftigt. Und dann tut er mir richtig leid.

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Kommentar von aischar
24.11.2016, 18:05

so sieht es aus, aber diese ständigen Diskussionen die nerven so. er hat dann auch meistens Spaß,  aber erst einmal zwingen

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Ich bin 13 und auch gerade in der Pubertät, aber das genaue Gegenteil von deinem Sohn.
Ich würde klare Regeln aufstellen. Und ihm zeigen, dass das Verhalten nicht geht. Wenn er darauf nicht anspringt, dann ignorier ihn einfach mal für eine Weile.
Bei mir hat es geholfen.

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Kommentar von Ariggos
24.11.2016, 15:19

aber es kann auch sein, dass er mehr Kontakt hat, also du denkst. Es gibt Plattformen wie Teamspeak oder Skype auf denen er sich mit anderen über das Internet unterhalten kann

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Kommentar von Ariggos
24.11.2016, 15:22

und du solltest mal mit ihm reden und fragen warum er diese Einstellung hat

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