Sohn zur Organspende?

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8 Antworten

Keiner muss einer Organspende zustimmen, selbst wenn Ärzte auf einen einreden.

Am besten wäre es, wenn es einen Organspendeausweis gäbe. Da sind ja schon die nötigen Dinge geregelt. Wenn es den nicht gibt und die hinterbliebenen Angehörigen der Meinung sind, dass es der mutmaßliche Wille oder Wunsch des Verstorbenen war, Organe zu spenden, kann über die erweiterte Zustimmungsregelung verfügt werden, welche Organe gespendet werden.

"Sehr geehrte Damen und Herren",

im Falle einer zweifach unabhängig voneinander erfolgten und nachgewiesenen Diagnose des Hirntodes meines Sohnes ......... erkläre ich, Frau ......... und Mutter des Verstorbenen, dass folgende Organe zur Spende frei gegeben werden: Das Herz, die Nieren, die Lunge und die Leber."

Du musst nichts aufsetzen , jeder Arzt hat vermutlich Organspende Ausweise , darauf kann vermerkt werden welche Organe entnommen werden dürfen , welche nicht . So hab ich s auch gemacht - Hausarzt -

Wollt ihr euren Sohn wirklich zur Organspende frei geben ? Ein friedliches Sterben dürfte dann nicht mehr möglich sein.

Falle der Pat. stirbt - ist die Oragnentnahme - andere nennen es "Ausschlachtung" ein brutaler und unmenschlier Eingriff in den Sterbeprozess, der ethisch nicht vertretbar ist.

Das sog. Hirntod-Konzept istauch deshalb so umstrittenn und wird von vielen Medizinern und anderen abgelehnt, weil ca. 30 % der Hirntoddiagnosen falsch sind und es schon Fälle gegeben hat - wo sich die Pat. wieder vollkommen erholen konnten - weil die Angehörigen eben KEINE Zustimmung zur Organspende gaben.

Hirntote sind meistens sterbende Menschen, denn der menschliche Körper stirbt langsam. "Unstrittig" ist dabei, "dass der Stoffwechsel in den Körperzellen noch eine Weile weiterläuft, wenn der Mensch eigentlich schon tot ist"

 (Der Spiegel Nr.38/2005);

d.h., wenn er schon für "tot" erklärt wurde, während er aber immer noch stirbt und sich die Seele nun unter entsetzlichsten Schmerzen vom Körper lösen muss.

Mancher für "hirntot" Erklärte ist jedoch auch wieder
aufgewacht und wurde gesund.


"Den Hirntod gibt es überhaupt nicht
. Er ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin."

(Prof. Dr. Franco Rest, zit. nach Die Wurzel Nr. 3/2012, S. 36)


"Ich konnte ihnen die Hoffnung nicht zerstören, aber nun habe ich keine mehr, weil ich nicht auf ein falsches Leben setzen kann."

(EinJugendlicher mit einem fremden Organ, der keine Kraft hatte, seinen Eltern klarzumachen, dass er lieber sterben als fremde Organe erhalten will; aus dem Buch "Herzloser Tod" von Ulrike Baureithel und Anna Bergmann, Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart1999; siehe hier)

http://www.theologe.de/theologe17.htm



Wenn ich könnte, würde ich diese Antwort direkt entfernen, weil
es keine Antwort auf meine Frage ist!!!!!!!!!!!!!!!!!

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@ilknau

@artfreak

Das ist durchaus eine Antwort auf deine Frage - auch wenn du das  offenbar nicht erkennen kannst.

Was echt wundert:

Warum stellst du denn überhaupt die Frage - wenn du an der Wahrheit bzw. einer umfassenden Information offenbar gar nicht interessiert bist ?

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@artfreak

Wenn ich könnte, würde ich diese Antwort direkt entfernen, weil
es keine Antwort auf meine Frage ist!!!!!!!!!!!!!!!!!

@artfreak, auch unter der Antwort von Yachana und unter meiner beschwerst Du Dich über die Antworten.

Vermutlich ist Dir gar nicht bewusst, dass auch warnende Stimmen, die freundlich geschrieben sind, Ausdruck von Liebe sind.

In der medizinischen Fachwelt sind "Hirntod" und "Organspende" sehr umstritten. Es gibt viele bedeutsame Fachleute, die sagen, dass Menschen, die als "hirntot" bezeichnet werden, NICHT tot sind, und dass sie bei der Organentnahme (die meist ohne Narkose und ohne Schmerzmittel gemacht wird), starke Schmerzen erleiden. - Welch ein grausamer Tod ist das.

Auch gibt es Berichte von Angehörigen, die danach noch ihre Lieben gesehen haben und entsetzt waren, weil sie erkannten, dass ihr Angehöriger schreckliches durchgemacht hat.

Diejenigen, die hier warnend zum Thema "Hirntod" und "Organspende" schreiben, tun das ja nicht, um andere zu ärgern. Sondern sie sorgen sich um diejenigen, die als "hirntot" erklärt wurden.

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Vielleicht kannst Du ja irgendwann erkennen, dass die warnenden Antworten aus Liebe geschrieben wurden.

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Das Schicksal Deiner Ex-Freundin und ihrem Kind tut mir leid.

Ich rate dringend davon ab, das Kind zur sogenannten "Organspende" freizugeben.

Auch empfehle ich, einer sogenannten "Hirntod"-Diagnose nicht zuzustimmen, denn die sind für den Patienten eine Qual und sehr schmerzhaft.

Hier berichten Angehörige von ihren Erfahrungen, die Ihre Lieben zur "Organspende" freigegeben hatten und diese danach nochmal sahen:

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

Dort berichten auch Angehörige: Es wurde bestimmt, welche Organe entnommen werden dürfen und welche auf keinen Fall. Als sie danach ihre Lieben nochmal sahen, mussten sie erkennen, dass man sich nicht daran gehalten hatte.

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Der Arzt Prof. Dr. Rocco Maruotti, der seinen Sohn zur Organspende freigab:

Er traut Transplantationsärzten nicht mehr - er sagt: Es ist Mord:

Tabu Hirntod und Organspende

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Diese Mutter quält sich mit dem Gedanken, ihre Tochter hatte schreckliches durchgemacht. - Es wäre doch furchtbar, wenn Deine Ex-Freundin sich eines Tages ebenso quält, wenn sie an ihren kleinen Sohn denkt:

Was am Ende bleibt - Gewissenskonflikt nach Organspende

Sicher leitest Du dies an Deine Ex-Freundin weiter.

Ich wünsche ihr viel Kraft und Liebe - und Dir auch.

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Ich wünsche ihr viel Kraft und Liebe - und Dir auch.

Auch von mir diese guten Wünsche an Euch.

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Wir werden unsere Meinung uber Organspende nicht ändern.

Sie will nur der Wunsch ihres Sohns respektieren.

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@artfreak

Das tut mir leid.

Formulierungshilfen hast Du ja von anderen Usern bekommen.

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Wenn ich könnte, würde ich diese Antwort von
cyracus direkt entfernen, weil es keine Antwort auf meine Frage ist!!!!!!!!!!!!!!!!!



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@artfreak

@artfreak, zum Beantworten einer Frage gehört durchaus auch, dass bei Gefahr gewarnt wird.

Würde hier einer fragen, soll ich vom Hochhaus vom 7. Stock springen oder doch lieber von einer Brücke vor den Zug, dann wäre das zwar eine konkrete Frage - die einzig richtige Antwort wäre dann aber die Warnung, weder das eine noch das andere zu tun, und Hilfsmöglichkeiten anzubieten.

Es gibt also keinen Grund, meine - freundliche und Euch zugewandte, mitfühlende - Antwort zu entfernen.

Es steht Dir ja frei, sie zu ignorieren, so wie auch der Hochhaus-Zug-Springer warnende und hilfreiche Antworten ignorieren kann.

Du bist ja frei.

Das Gute an GF ist ja, dass auf Fragen vielfältige, unterschiedliche Antworten kommen (können), aus denen Du dann auswähltst.

Manchmal werden Fragen gar nicht beantwortet, und hier hast Du viele Antworten erhalten. - Freue Dich doch darüber.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erkläre ich im Namen meines Sohnes, dass im Falle seines Todes nur folgende Organe zur Spende freigegeben werden: Herz, Nieren, Lunge und Leber.

Hochachtungsvoll

XXX

Ich bedanke mich fur euer Hilfe, Ich habe was fur sie aufgesetzt und hingebracht.

Vielen Dank!

vg artfreak


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Sehr geehrte Damen und Herren.

Nach dem Eintritt des Todes meines Sohnes (Name) erkläre ich mich dazu bereit, dass die folgenden Organe zu einer Spende freigegeben werden dürfen. Dies wären das Herz, die Lunge, die Nieren und die Leber.

Hochachtungsvoll

Name...


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So in der Art würde ich es schreiben. Ich habe mich an Deinen vorliegenden Text angepasst.

Ich hoffe so passt es.

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