sohn wg ich zahle unterhalt und bekomme das kindergeld muß ich das meinem sohn zahlen

8 Antworten

Ich kann diesen ganzen Unsinn einfach nicht ertragen der hier steht bezüglich Kindergeld.

Dein Sohn hat nur unter bestimmten Umständen Anspruch auf Unterhalt Dir gegenüber. Das ist mal der erste und durchaus wesentliche Punkt. Nämlich nur dann wenn Du ihm nicht Wohnung und weiteren Sachunterhalt leisten willst oder deswegen nicht kannst weil seine Ausbildung / Studium örtlich zu weit weg liegt. Gibt noch Sonderfälle aber die lasse ich mal weg da sie hier sicherlich uninteressant sind. 

So. Das ist also mal der erste Punkt der wesentlich ist. 

Braucht Dein Sohn also aus genanntem Grund dieses WG-Zimmer bzw. bist Du damit einverstanden dass er ausgezogen ist, dann geht die Rechnung wie folgt:

1. Nun sind beide Elternteile abhängig von ihrem jeweiligen Einkommen unterhaltspflichtig. 

2. Das Kindergeld geht dann an den Elternteil der das meiste Unterhaltsgeld zahlt. 

3. Das Kindergeld wird dann selbstverständlich mit dem Unterhalt verrechnet und als Gesamtsumme an das Kind gezahlt. 

4. Das Kind hat nur einen eingeschränkten Unterhaltsanspruch bis auf die Ausnahme dass es einen höheren Anspruch begründen kann. In dem Fall müssen dann Beweise vorgelegt werden. 

5. Voraussetzungen welche erfüllt sein müssen um einen sogenannten Abzweigungsantrag bezüglich Kindergeld als Kind stellen zu können:

wenn der Berechtigte/ Elternteil:

dauerhaft kein oder nur unregelmäßig Unterhalt zahltnur Unterhalt zahlt, der unter der Höhe des anteiligen Kindergeldes liegtmangels Leistungsfähigkeit (nicht genügend Einkommen) keinen Unterhalt zahltseine Unterhaltspflichten bereits durch dich Gewährung einer angemessen Erstausbildung erfüllt hat und für eine Zweitausbildung kein zivilrechtlicher Unterhaltsanspruch besteht. In diesem Fall wird keine Unterhaltspflicht verletzt, dennoch kann das Kindergeld abgezweigt werden (BFH Urteil Az. VIII R 50/01 vom 16.04.2002).

Diese Voraussetzungen müssen dauerhaft erfüllt sein. Wird der Unterhalt hingegen nur einmalig oder vorübergehend nicht erbracht, so rechtfertigt dieser Umstand keinen Abzweigungsantrag.

Wohnt das Kind im Haushalt der Eltern bzw. eines Elternteils, so wird bereits der Unterhalt in Form von Naturalunterhalt (Kost und Logis) erbracht. Grundsätzlich wird hier angenommen, dass diese Unterhaltsleistungen die Höhe des anteiligen Kindergeldes übersteigen, weshalb eine Abzweigung ausscheidet.

Quelle: http://www.kindergeld.org/abzweigungsantrag-kindergeld.html

Wenn dein Sohn nicht mehr bei dir lebt, mit welcher Begründung willst du dann das Kindergeld beanspruchen? Anders wäre es, wenn er z.B. jedes Wochenende mit seiner dreckigen Wäsche auf der Matte steht und das Wochenende im Hotel Mama verbringt. Natürlich kannst du das Kindergeld mit dem Unterhaltsgeld verrechnen. Dann hat er es ja.

Wenn er nicht mehr in Deinem Haushalt lebt wäre es für mich das normalste, ihm das Kindergeld auszuhändigen. Dir werden doch durch ihn keine Kosten mehr verursacht..oder???

Doch. Die Unterhaltszahlungen, die er leistet.

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@Reling

Wenn denn welche geleistet werden!!!

sorry..wird ja Unterhalt gezahlt!!

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