Sohn rausschmeißen?

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7 Antworten

Nimm ihn doch mal in die Arme und sei tolerant, aufgeschlossen und liebenswürdig zu ihm - vielleicht nimmt er sich an Dir ein gutes Beispiel und  versucht dir Gerecht zu werden. Wenn nicht sag ihm er soll den 2. Bildungsweg machen und eine staatlich anerkannte Abendschule zum Erwerb der mittleren Reife oder Abitur machen, dann bekommt er Kindergeld, Schülerbafög (muß er nicht zurückzahlen) und kann morgens, wenn er will, lange ausschlafen oder nebenbei noch einen Job machen. Dann kann er sich etwas Geldbsparen und ausziehen. 

Er kann es sich aussuchen welche Schule er besuchen will Abendreal- oder Gymnasium auch ohne Abschluß. Gibt es in jeder größeren Stadt. Manchmal steht in den Aufnahmebedingungen, daß man schon in einem Beruf gearbeitet haben muß, aber so weit ich weiß kommt mantrotzdem auf die Schule, einfach bewerben (rechtzeitig, also sofort, weil daß neue Schuljahr jetzt beginnt).

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Abendgymnasium

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Bildungsweg

http://www.mystipendium.de/bafoeg/schueler-bafoeg

http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/schueler-bafoeg.html

http://www.kinder-respektvoll-erziehen.de/Methode/Bedeutung_respektvoller_Erziehung.php?mid=10

http://www.humanistische-aktion.de/familie.htm

http://www.zeitzuleben.de/sind-sie-eigentlich-nett-zu-sich/

Wenn dass alles nicht hilft, kannst Du ihm immer noch ein Ultimatum setzen sein Leben zu ändern oder auszuziehen.

Vorraussetzungen, um ihn herauszuschmeissen hat Euer Sohn an sich noch nicht erfüllt. 

Grundsätzlich gilt: Die Eltern sind Unterhaltspflichtig, bis das Kind das 25. Lebensjahr vollendet (25. Geburtstag) oder eine Berufsausbildung erfolgreich beendet hat.

Unterhaltspflichtig heisst aber nicht direkt, dass das Kind im selben Haus wohnen muss. Es ist ebenfalls möglich das Kind in eine eigene Wohnung zu setzen. Hierbei müssen die Eltern jedoch die Kosten für Miete, Verpflegung usw. übernehmen. Eben das, was sie auch übernehmen, würde das Kind Zuhause leben.

Wie das jetzt aussieht, wenn beide Eltern ALG2 beziehen, weiss ich leider nicht.
Dass das Amt in dem Falle einige Kosten übernimmt, kann ich mir durchaus vorstellen. Sofern das hier keiner genauer beantworten kann (bzw. auch wenn) würde ich empfehlen Rat beim zuständigen Amt zu suchen. Eine Beratung kostet ja nichts und mehr als Nein sagen können die auch nicht.

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