Sohn hibbelig durch Süßigkeiten. Problem in Schule ansprechen?

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Hallo Lenaschockokeks! Eigentlich ist es immer das selbe: Die Erwachsenen schaffen aus Bequemlichkeit, aus Egoismus oder aus Geldgier Umstände, die für Kinder nicht kindgerecht oder schlecht sind und wenn Kinder dann entsprechend reagieren, weil sie mit diesen nicht kindgerechten Lebensumständen nicht klar kommen, wird über die „bösen“ und angeblich „schlecht erzogenen“ Kinder hergezogen und herumgehackt. Ob Kinder durch die vielen Scheidungen heutzutage traumatisiert sind, was für ein Kind jedesmal einer Katastrophe gleich kommt, oder ob man aus Profitgier Ballerspiele für sie herstellt, wo sie „Erfolge bei Tötung“ lernen, ob ihnen aus Beqemlichkeit, damit die Lehrer während der Pausen oder auf Klassenfahrten Ruhe vor den Kindern haben, Handys erlaubt werden, ob Ihnen aus Profitgier Süßigkeiten verkauft werden: Die Kinder werden durch diese Dinge, mit denen Erwachsene sie konfrontieren, psychisch und körperlich krank, aggressiv als natürliche Reaktion darauf und dann beschweren sich die selben Erwachsenen über Kinder und die Dinge, die sie selbst verursacht haben. Leider lässt sich dieses Problem nicht von heute auf morgen lösen. Sicher wird in einigen Jahren diese Kommerzialisierung an Schulen, die wir uns, wie so viele (schädliche) Dinge von den Amerikanern abgeguckt haben, irgendwann eingeschränkt werden. In amerikanischen Schulen wird teilweise Coca Cola an Schulkiosken verkauft, weil Coca Cola gerne als Sponsor auftritt. Die ersten Klagen von Eltern, deren Kinder durch Cola und Fast Food krank wurden, hatten dort bereits Erfolg. Bis sich da bei uns etwas tut, ist dein Sohn vermutlich Rentner. Ich würde sehen, ob ich nicht gemeinsam mit anderen gleichgesinnten Eltern etwas bewirken kann. Irgendeine Mutter erzählte mir kürzlich, einige Eltern hätten irgendwo (in NRW?) eine Petition wegen Süßigkeiten und Fast Food an Schulkiosken eingereicht. Google doch mal. Im Alleingang handelst du dir wohl nur Schaden für dein Kind ein, da man solche Kinder von Eltern, die unangenehme Probleme ansprechen, an Schulen oft wegmobbt, vor allem wenn das schulische Verhalten oder die schulische Leistung dieser Kinder dazu eine Angriffsfläche bietet.

Hallo,piepmatz33, du hast das sehr gut beschrieben. Ich denke, du hast recht, manchmal muss man gute Miene zum bösen Spiel machen. Der schnöde Mammon regiert nun mal die Welt, da wird die Gesundheit von Kindern zweitrangig.Leider.

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Hallo, das habe ich schon versucht, bei uns in der Schule gibt es das gleiche Problem. Die Kinder können die Süßigkeiten am Schulkiosk sogar „auf Pump“ kaufen, das heisst, Eltern können diese Sache auch nicht dadurch aushebeln , dass sie den Kindern kein Geld mitgeben. Man weiss aus vielen, vielen Untersuchungen, dass zu viel Zucker und insbesondere Süßigkeiten, wo außer Zucker auch noch eine Menge künstliche und schädliche Zusatzstoffe enthalten sind, bei Kindern nicht nur Übergewicht, Unruhe, Hyperaktivität, schlechte Konzentration und faule Zähne verursacht. Zucker ist sogar Krebs erregend. All das weiss man und trotzdem wird in der Schule, dort, wo eigentlich ein für Kinder vorbildlicher und geschützter Ort sein müsste, den Kindern so etwas Schlechtes angetan. Die „bunten Tüten mit Schokolade, Gummibärchen etc. springen die Kinder am Kiosk förmlich an, da würde jeder Erwachsene schwach werden und so manches gesunde Pausenbrot fällt dem sicher zum Opfer. Bei uns ist es die allgemeine Kommerzialisierung von Schulen und der Förderverein, der dahintersteckt. Dieser Verein, der eigentlich ursprünglich etwas Gutes für Kinder wollte, der sich aber dann oft verselbständigt und der dann irgendwann um jeden Preis an Geld kommen will. Der Direktor war sehr böse, als ich dieses Thema ansprach und meinte, die Schule würde mit dem Kiosk nicht genug verdienen, wenn man dort keine Süßigkeiten verkaufe. Eigentlich ist die Schule nicht dazu da, an Kindern Geld zu verdienen, indem sie ihnen schädliche Dinge verkauft. Da mein Kind auch nicht gerade ein Musterkind ist und man mir zu verstehen gab, dass man Querulanten an der Schule nicht haben wolle, habe ich ab da meinen Mund (ge)halten ( müssen)....

dass Kinder in der Schule Süßigkeiten verkauft werden, ist ja schon nicht in Ordnung, aber dass die selben Leute, die den Kindern das andrehen, sich dann noch über etwas beschweren, nämlich Unruhe, Unkonzentriertheit, also über etwas, das sie zum großen Teil selbst verursacht haben, ist echt übel.

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@lenaschokokeks

Die Lehrer drehen doch den Kindern nicht die Süßigkeiten an.Ich glaube nicht, dass die Lehrkräfte etwas mit dem Betreiber des Kiosks/ Verkaufsstelle zu tun haben.LG

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natürlich sollst du das problem mit anderen eltern zusammen beim direktor vorbringen. frag deinen sohn, was er gerne mitnehmen würde. es gibt viele gesunde alternativen zu dem süßkram. es ist wichtig, daß dein sohn von sich aus begreifen lernt, wie schädlich zuviel süsses ist. viel erfolg!

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