sohn hat seid märz mit Drogen zutun. wurde jetzt erst bekannt. seid berufschule verstärkt.dieses syntí.habe Polizei eingeschalten ohne erfolg. was kann ich tun?

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8 Antworten

Welche Drogen? Schreib mal welche.

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Man kann Menschen schwirieg von etwas abhalten wenn sie es selber wollen. Also kann man nur Versuchen eine Einsicht bei ihnen zu Bewirken, das man mit bestimmten psychotropen Substanzen verantwortungsbewusst Umgehen muss. Zunächst wirken ja viele psychtrope Substanzen subjektiv Betrachtet positiv, sie verschaffen angenehme Gefühle, erhöhen kurzzeitig die Belastbarkeit, lassen einen aufregende Erfahrungen machen, können sogar teils wertvolle Einsichten in sich selbst vermitteln, reduzieren Stress usw. Das Problem ist halt das diese zunächst positiv empfundenen Wirkungen auf lange Sicht (bei Dauergebrauch) immer mehr ausbleiben oder sich auch völlig ins Gegenteil umkehren. Besonders wenn man Drogen konsumiert um mit Lebensproblemen fertig zu werden oder seine schlechte Stimmung zu verbessern wird dann daraus schnell ein Teufelskreis. Probleme sind nachher immer noch da, schlechte Stimmung ist nach der Rauschwirkung noch schlimmer. Oft verwirren bestimmte Substanzen dann noch den Geist und man geht seine Schwirigkeiten noch weniger an. Das ist dann halt ne Flucht vor sich selbst und das kann dazu führen das man irgendwann nicht mehr mir negativen Gefühlen umgehen kann, diesen dann ausweicht mit den Drogen und der Berg von Dingen denen man sich nicht stellt wird immer größer.

Natürlich sollten solche Entwicklungen vermieden werden. Das muss aber nicht zwanghaft mit Abstinenz einhergehen. Wenn Jemand halt momentan nicht zu einem generellen Verzicht zu motivieren ist dann muss man halt schauen, dass man die negativen Seiten des Konsums zu vermeiden versucht (möglichst wenig negative psychische wie körperliche Nebenwirkungen, keine Abhängikeitsentwicklung usw.). Selbstverantwortlicher und konntrollierter Konsum kann dann eine Möglichkeit sein. Klar ist es am besten wenn man keine Rauschmittel braucht, bei einiegen Menschen ist das aber illusorisch anzunehmen, diese zu einer Abstinenz bewegen zu können.

Wichtig ist den Leuten ehrlich und ohne Vorbehalte klar zu machen wo die Gefahren liegen, dabei darf man aber auch die positiven Auswirkungen des Substanzkonsums nicht verschweigen. Man sollte Verständnis zeigen, ein vertrauensvolles Verhältnis schaffen. Wenn man unvoreingenommen über die guten wie schlechten Seiten reden kann, sich der andere auch akzeptiert und ernstgenommen fühlt, stehen die Chanchen am besten die Person zu einer Einsicht zu bewegen, ob nun zu einem verantwortungsvollen Umgang oder zu einem generellen Verzicht, zumindest wird man so die Gefahren am besten vermeiden können.

Wenn man nur "histerisch", mit Vorhaltungen, Schuldzuweisungen und den Gefahren daher kommt wird das zumeist nur die Abwehrhaltung des anderen verstärken. Und selbst bei extern motivierten (also durch äußeren Zwang wie Justiz bedingten) Behandlungen lässt sich zumeist beobachten, dass leider oft der Drogenkonsum wiederkehrt, wenn der externe Zwang wegfällt (es sei denn der Betreffende ist für sich doch zu einer neuen Einsicht gelangt). Man kann die Leute also prinzipiell nur über die Gefahren aufklären, ihnen Hilfe anbieten, entscheiden müssen sie dann selbst.

An sich sind die so bezeichneten "legal-highs" (also verschidenste synthetische Rauschmittel) relativ unberechenbar, da die Wirkstoffe immer variieren und man zumeist nicht weiß, welche akuten und chronischen Nebenwirkungen diese haben. Ist aber wiederum ein hausgemachtes Problem was eigentlich irgendwo auch die unfähigkeit unserer Verbotspolitik wiedespiegelt, einen möglicht großen Schutz für Drogenkonsumenten herzustellen.

Geh auf jeden Fall mal zu einer Suchtberatung. Versuch einen Umgang mit deinem Sohn zu finden, bei welchem sich dieser ernstgenommen und nicht stigmatisiert fühlt. Bezieh ihn mit ein, ohne ihn gehts nicht, entscheide nicht über seinen Kopf hinweg. Versuch ohne Vorhaltungen mit ihm über den Konsum zu Reden, ihm deine Sorgen zu schildern. Versuch ihn mal mit zu der Beratungsstelle zu nehmen. Desweitern mach ihm klar, dass es dir nicht darum geht sich in sein Leben einzumischen und ihm den Spass zu versauen, sondern dass du möchtest das er ohne ernsthafte Probleme mit Suchtmitteln durchs Leben geht und so alle Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben hat, welches ihm alle Chancen bietet glücklich zu werden. Zumeist machen Drogen halt nur kurzeitig glücklich, für ein stabiles langfristiges Glück kommt es im Leben auf andere Dinge an, welche man evtl. nicht angeht wenn man immer nur dem kurzfristigen Glück nachjagt.

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Zunächst einmal ist es sehr wichtig zu wissen, welche Substanz genau gemeint ist. Synthethisch reicht da nicht aus, weil es immernoch total verschiedene Sachen sein können. Ist dies herausgefunden müsste man sich weiter darüber informieren was es eig. mit dem Körper des Jugendlichen anstellt und dann bringt es nicht wirklich viel die Polizei zu verständigen. Handelt es sich um eine gefährliche Substanz, müsstest du das Gespräch mit dem Sohn suchen und herausfinden was genau Sache ist und auf keinen Fall überreagieren. Erkennt er selbst, dass da ein Problem mit dem Konsum vorliegt, könntet ihr beide versuchen eine Suchtberatung aufzusuchen, insofern eine Abhängigkeit vorliegt, was bei Stimulanzen wie Ampheatim oder Kokain recht schnell passieren kann. Ist überhaupt nicht klar, was genau er konsumiert, gibt es da keinen eindeutig sinnvollen Ratschlag zu geben. Irgendwen zu verständigen könnte die Sache schlimmer machen, da er so das Vertrauen zu Sie verliert. Man muss da ruhig an die Sache rangehen und erstmal die wichtigsten Information über die genaue Situation ranschaffen.

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Hallo, wenn der Termin in der Suchtberatung noch so lange dauert - vielleicht schaust du dich nach einer  "Angehörigengruppe" um. Dort kannst du viele Anregungen, Beistand und Unterstützung von Menschen bekommen, die schon länger in einer ähnlichen Situation sind wie du.

 

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 hat seid märz mit Drogen zutun. 

...heißt was?

Welcher Jugendliche hat nicht mal bei Gelegenheit an einem Joint gezogen? Solange es nur "Ausprobieren" war und mit harmlosen Substanzen wie z.B. Cannabis erfolgte, besteht kein Grund zur Sorge. Verbieten wird übrigens wenig Sinn haben, lieber ganz offen über das Thema und Deine Sorge diesbezüglich reden. Das Einschalten der Polizei dürfte schon ein großes Stück Vertauen zwischen Dir und Deinem Sohn zerstört haben....nicht sehr sinnvoll.....

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Kommentar von MAMAMDSMLJS
07.11.2015, 18:07

was hätte ich tun sollen? ich will damit nicht meinem sohn schaden zumal er dieses zeug konsumiert und er einen freund an diesem synti verloren hat. ich habe die Schulleitung informiert und ehrlich gesagt, wenn eins euer kinder in Drogen aus  gruppenzwang reingezogen wird und es mit reden und an die Vernunft appelieren nicht getan ist, bleibt einem doch kein anderer schritt übrig. ich möchte nicht am grab meines kindes stehen, weil ich nichts getan habe. aber ich weiss nicht, wie ich noch helfen kann. die suchtberatung hat erst im neuen jahr einen Termin frei. was soll ich machen? ich kann doch meinen sohn nicht einsperren

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Um welche Drogen handelt es sich denn? Was heißt "hatte damit zu tun" ? Hat er ein bisschen Gras geraucht oder mit Drogen gehandelt? Ohne solche Infos kann man leider nicht wirklich helfen.. 

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Kommentar von MAMAMDSMLJS
07.11.2015, 18:01

er ist 16 jahre alt. es ist dieses synti (syntetische Zeug) und war auch schon einmal im Krankenhaus wegen einer Überdosis. jetzt ist es raus gekommen, weil mir alles komisch vor kam. auf seinem ipod habe ich bilder gefunden. seid September geht er auf eine schule wo auch dieses zeug in umlauf gebracht wird. habe die mutter einer der dealer kontaktiert. ergebnislos. ihr sohn ist heilig. es sind auch schon kinder in unserem umkreis gestorben. Polizei ist machtlos

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geh zu einer drogenberatungsstelle, ist er minderjährig, kommt zugedröhnt nach hause lass ihn in die psychiatrie einweisen

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Kommentar von Glueckspilzler
07.11.2015, 20:02

In die Psychatrie doch nicht o.O Da kriegt er höchstens Medikamente die ihn tatsächlich zerstören. Solange nichteinmal klar ist um was genau es sich handelt, sollte man nicht voreilig Fehler begehen.

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Mit welchen Drogen?

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