Sohn 9 Jahre rennt über rote Fußgängerampel, verursacht Blechschaden, wer zahlt?

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8 Antworten

Das ist auf jeden Fall eine Sache der privaten Haftpflichtversicherung. - sie prüft die Rechtslage - sie wehrt unberechtigte Ansprüche ab - sie erstatten den Schaden wenn er berechtigt angemeldet wird. In dieser Reihenfolge. Wenn ihr keine Haftpflichtversicherung habt, müsst ihr selbst ebenfalls in dieser Reihenfolge vorgehen.

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Ein 9-jähriges Kind gilt bei aktiver Teilnahme am Straßenverkehr (hier gegeben) als deliktsunfähig und muss deshalb nicht haften. Gleichwohl wird bei Deliktsunfähigen geprüft, ob die Eltern die Aufsichtspflicht verletzt haben. Wäre dies der Fall, müsste eine evtl. vorhandene Privathaftpflicht zahlen.

Haben die Eltern die Aufsichtspflicht nicht verletzt, müssen Sie auch nicht haften und damit zahlt auch die private Haftpflichtversicherung nicht.

Unabhängig davon haftet der auffahrende PKW aus seiner Haftpflichtversicherung, da er nicht genügend Abstand gehalten hat, selbst wenn nicht verschuldet haftet der Fahrer aus der Gefährdungshaftung.

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Also mir ist fast die selbe Story passiert. Die Autofahrerin vor mir musste plötzlich bremsen, weil die 3. Autofahrerin von links kommend bei rot über die Ampel gefahren ist. Ich bin der Vorausfahrenden aufgefahren und habe eine Teilschuld bekommen, weil ich den Sicherheitsabstand nicht eingehalten hatte... Die Frau, die bei rot über die Ampel gefahren ist hat keine Strafe bekommen, obwohl die Polizei den Unfall aufgenommen hatte...

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Eure Haftpflicht-Versicherung? Die, die hinten aufgefahren sind, müssen allerdings erstmal beweisen, dass sie den Sicherheitsabstand eingehalten haben. Der sollte nämlich so gewählt werden, dass man noch bremsen kann. Von daher haben sie sicherlich auch Teilschuld.

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Für die entstandenen Schäden muss leider jeder der beiden Autofahrer selbst aufkommen.

Selbst unter der Annahme, dass der Bursche tatsächlich bei Rot drüber gerannt ist:

  • Im Straßenverkehr ist die Deliktsunfähigkeit der Kinder bis zum Alter von 10 Jahren gegeben - der Sohn haftet also nicht.
  • Man wird zusätzlich Ihnen als Aufsichtperson keine Aufsichtspflichtverletzung nachweisen können - Sie haften also auch nicht.

Demzufolge bleiben nur die Vollkaskoversicherungen, an die sich die Autofahrer wenden können.


Unabhängig davon könnten Sie dem Kniebeißer aber noch mal die Ampelfarben erklären ;-)

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Kommentar von exorutus
08.10.2010, 21:42

Hmm ... scheint zu stimmen, allerdings gilt soweit ich jetzt kurz recherchiert hab trotzdem, dass das Kind ohne Vorsatz gehandelt haben muss, ansonsten ists ein normaler Haftpflichtschaden. Habs aber nicht selbst im Gesetz nachgelesen.

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Hi Sandra,

wer letztendlich nachher alles oder teilweise bezahlt, entscheidet der Richter.

Und wie ich die Rechtsprechung kenne, bezahlen alle.

Das treibt für alle die Versicherung nach oben.

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haben die denn die polizei gerufen?? und wenn ein schaden entstanden ist dann denk ich mal das deine versicherung aufkommt

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Kommentar von babyblue1503
08.10.2010, 21:16

und der der dem anderen hinten drauf gefahren ist bekommt auch schuld wegen nicht einhaltug des sicherheitsabstandes

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Der Autofahrer, der aufgefahren ist, hat auf jeden Fall Pech gehabt.

und zahlt!

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Kommentar von Scanner
09.10.2010, 00:56

Das ist Plödsinn.

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