Sohn 13 Monate alt, kennt das Problem jemand?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Als ich das mit dem aufgeblähten Pipimann gelesen habe und den damit verbundenen Tönen, die Dein Sohn von sich gibt, dachte ich mir nur, warum hier noch keiner der diagnostizierenden Ärzte an Vorhautverengung gedacht hat?!

Ich verstehe auch nicht, warum nicht jeder Weg einer Krankheitsfindung durchgegangen wurde?! Kein einziger Arzt wollte einen Urin- oder Bluttest machen?! Sorry, aber ich käme mir vom sogenannten Fachpersonal ziemlich verarscht und im Stich gelassen vor.

Anhand der weiteren Probleme, die Du mit Deinem Sohn beschreibst, würde ich nicht auf eine Hyperaktivität tippen! Diese Diagnose wird heutzutage eh viel zu schnell gestellt und die armen Kinder mit gar betäubenden Medikamenten ruhig gestellt, dass sie schier nur noch wandeln wie ein Scheintoter.

Kinder sollten Kinder sein dürfen! Dazu gehört nunmal jede Menge Action, wildes Herumtoben, Unruhe / Zappeligkeit und auch lautes Herumschreien!

Nun, dass Dein Sohn nicht durchschläft oder evtl. doch sehr fordernd ist, wundert mich nichtmal unbedingt. Stell Du Dir mal vor, Du hättest jeden Tag ein Tag aus beim Wasserlassen Schmerzen, die fast unerträglich sind und auf Dauer natürlich auch den gesamten Organismus mit in Leidenschaft ziehen - Würdest Du da nicht auch wahnsinnig?!

Dein armer kleiner Sohn kennt es nicht anders seit Beginn und lebt mit wohl angenommen Schmerzen, seit er sich erinnern kann. Darüber hinaus kann er sich noch nicht derart ausdrücken, um mitzuteilen, dass er dauernde Schmerzen hat, die er mittlerweile vielleicht sogar als normal einschätzt.

Das arme Kind - Ich sitze hier und schreibe meine Antwort und kann garnicht in Worte fassen, wie sehr mich so ein Schicksal berührt, da ich selbst Mutter von zwei noch kleinen Jungs bin.

Wie gesagt, dass mit dem Aufblähen des Pipimanns ist für mich ohne viel Fachdiagnose eindeutig eine Vorhautverengung, die qualvoll weh tun muss! Geh doch auch mal zu einem Urologen mit Deinem Sprössling. Ansonsten würde ich, so schlimm das einerseits klingen mag, einfach eine Beschneidung vornehmen lassen, wenn kein Dir nahestehender Arzt eine anständige Diagnose stellen kann oder mag. Evtl. reicht auch eine Dehung der Vorhaut. Danach geht es Deinem Sohn ganz bestimmt besser und die Allgemeinumstände werden sich verbessern!

Vielen dank für die ausführliche Antwort.

Ich habe absolut gar nichts gegen eine Beschneidung, das mal vorweg.

Ich habe schon die beste Kinderärztin aus der weiteren Umgebung gefunden. Zwei andere hier waren noch desintressierter.

Wir fühlen uns wirklich ziemlich allein gelassen. Mein Mann sagt schon, dass es eh keinen Zweck hat noch irgendwo hinzufahren, da die erste Frage von allen Anlaufstellen die wir aufgenommen hatten, war: "ist das ihr erstes Kind? ... Ja dann macht man sich eh immer viel zuviel Sorgen. Beim Zweiten sieht es ganz anders aus"

Den Spruch können wir echt nicht mehr hören.

Dann will ich gleich morgen (erneut) mal bei der Kinderärztin anrufen. Oder meinen Sie, es wäre ratsam gleich zu einem Urologen? Ich weiß ja nicht, ob die auch so kleine Kinder behandeln.

Vielen Dank nochmal

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@Kammili

Ich gehe davon aus, dass Du der behandelnden Kinderärztin bereits geschildert hast, wie sich das Wasserlassen bei Deinem Sohn äussert?! Falls nicht, geh letztmalig mit Deinem Kind zu ihr und erläutere das Problem mit tiefer Dringlichkeit.

Wie gesagt, selbst ich als Laie habe bei Deiner Schilderung sofort an Vorhautverengung gedacht - Deshalb ist es mir umso rätselhafter, dass dies bislang noch kein Arzt diagnostiziert hat!

Bleib auf jeden Fall am Ball und gib nicht auf! Dein Sohn hat mit absoluter Sicherheit wahnsinnige Schmerzen, die, wie gesagt, zu seinem Allgemeinzustand beitragen.

Zum Urologen würd ich so oder so auf alle Fälle gehen! Die sind für Männer und Jungs das, was für uns Frauen der Gynäkologe ist. Ein Urologe kann durch seine präzisen Fachkenntnisse viel besser auf das Problem beim Wasserlassens Deines Sohnes eingehen. Und ja, die behandeln auch kleine Kinder.

Und mal so am Rande: Wenn Dir ein Arzt nochmal mit dem blöden Spruch kommt, dass man sich beim ersten Kind zu viel Sorgen macht, stell mal die Gegenaussage in den Raum, dass lange Berufsroutine wohl zu nachsichtig macht!

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@BRINCHEN82

Ich dachte es interessant zu hören, dass ich zum Klinikum mit ihm gefahren bin. Kinder-Urologe. ... Bin ganz traurig. Habe in zwei Wochen einen Termin bekommen zum Beschneiden unter Narkose.

Stehe jetzt irgendwie ein bisschen neben mir.

Der Urologe hat es sofort erkannt. Musste nur einen Blick drauf werfen.

Und er erklärte, dass unser Sohn vermutlich auch deswegen Nachts weinend aufwacht.

Hoffentlich geht alles gut..

Und danke für die Antworten, die uns auf diese Diagnose gebracht haben.

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@Kammili

Na siehste...

Es freut mich hier nochmal ein Statement Deinerseits gelesen zu haben und das Antworten helfen konnten!

Sicher versteh ich, dass Dich die Diagnose trifft. Zumal man jetzt die Bestätigung hat, wie lange Dein Sohn schon mit Schmerzen ausharren musste :(

Habe aber keine Angst, sondern halt Dich an der endlich eintreffenden Erlösung fest, die Dein Sohn nach so langer Zeit endlich erfahren darf! Ich freu mich mit für Euren Sohn, dem es bald viel besser gehen wird.

Und nicht nur Eurem Sohn wird es besser gehen, sondern Dir und Deinem Mann ebenso. Schliesslich dürfte sich nach dem Eingriff das Gesamtverhalten Eures Kindes im Ganzen drastisch verändern, sprich er wird umgänglicher und zufriedener :)

Ich würde mich sehr freuen, nach einer Beobachtungszeit Deinerseits nochmal zu lesen, ob und wie sich Dein Sohn verändert!

Alles Gute für den Eingriff :)

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Hallo! Es erschreckt mich ein bißchen, daß die Ärzte,usw. sagen, es sei alles in Ordnung! Hast du denn die Probleme beim Pipi machen genauso erklärt, wie hier? Scheint, als hätte dein Sohn Schmerzen, aufgrund einer Entzündung der Harnröhre zb. Zumindest wäre das eine Erklärung für Fieber, dieses "brummen" und schreien. Du schreibst ja, der Urin wurde nicht untersucht. Warum nicht? Blut wäre auch total wichtig, da kann man schon sehen, ob es einen Entzündungsherd gibt. Sorge dich nicht, daß es etwas nicht organsiches sein könnte. Sicher, die Möglichkeit besteht ,aber nur bei einem Teil von dem was du schreibst. Der Großteil hört sich für mich sehr körperlich an. An Eurer Stelle würde ich morgen noch in eine Ambulanz fahren. Auch, wenn dein Sohn gerade kein Fieber hat, wird man verstehen, daß du das abklären möchtest. Erzähle vor allem, wie er beim Pipi machen brummt und diese Sachen halt. Der Vorteil wäre, daß ihr so auch gleich eine weitere Meinung von einem Arzt hört. Es ist wichtig, daß die Ärzte herausfinden, was mit dem kleinen Mann los ist. Dann kann man auch etwas dagegen tun. Dein Sohn wird sich wohler fühlen (wenn er Schmerzen hat wegen Entzündung...) und ihr bekommt wieder mehr Lebensqualität. Blödes Wórt in dem Zusammenhang, ich weiß, aber du schreibst ja, daß ihr bereits am Stock geht..! Alles liebe" Anne

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich habe nun schon den Begriff der Phimose gehört. Das es da sein kann, da die Vorhaut so eng ist, dass sich beim Wasserlassen der Pipiman aufbläht.

Man fühlt sich schon wie ein Hypochonda (?) So als ob ich will, dass er krank ist.

Wir können uns einfach nicht vorstellen, dass er ohne Grund so ist, wie er ist.

Auch die gesamte Familie und Bekannten bestätigen unser Denken. So ein aktives miesgelauntes Kind in so einem Alter kennt keiner von ihnen.

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Das könnte die Lösung sein-Vorhautverengung! Das ist schmerzhaft und paßt gut in deine Beschreibung. Bitte lasse das abklären, also geht gleich mit dem Verdacht auf Phimose zum Arzt, vielleicht hilft es, damit ihr nicht nomal abgeschasselt werdet. Vorhautverengung haben übrigens viele Kleinkinder und auch Babys, da läßt sich relativ einfach in Ordnung bringen! Liebe Grüße, Anne

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Ich würde es nochmal mit Arztwechsel versuchen und außerdem noch zu einem Urologen gehen.

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