Sog der Zeugen Jehovas - kann ich wirklich nichts tun?

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15 Antworten

Wie traurig das auf so einem Forum den ZJ auch noch Gelegenheit gegeben wird sich zu präsentieren! Ihr diskutiert über die Bibel...und genau das wollen die ZJ auch,weil sie sich da potenziell besser auskennen als die anderen. Das is aber doch garnich die Frage. Christ sein oder auch nich is ne philosopische Frage. Die muss jeder für sich beantworten,wobei ich die Existenz eines Gottes bei der Gelegenheit mal grundsätzlich in Frage stellen will! Eine andere Frage ist die ob die "Gemeinschaft der ZJ" mal abgesehen von der Frage ob sie Recht haben, eine Gemeinschaft ist die den Menschen den vielzitierten freien Willen erlaubt. Da muss man wenn man die Glaubensfrage mal ausblendet festestellen das die ZJ teilweise grob menschenverachtend agieren.Die Gemeinschaft ist zutiefst undemokratisch, alle "Weltlichen" sind schlechter als die ZJ sie sind das auserwählte Volk. Das is Faschistoid! Nichteinmal die weltliche Gesetzgebung wird akzeptiert. Ich weiss von einem Fall des Kindesmissbrauchs der bekannt war in der Gemeinschaft, und der Fall wurde ganz bewusst nicht angezeigt um die schlechte Lobbie für die ZJ zu unterbinden. Das ist schlichtweg kriminell, ganz egal wie man das zu rechtfertigen versucht.Unrechtsbewusstsein Fehlanzeige! Da kann man mit der Bibel argumentieren wie man will das ist eifach nicht akzeptabel! Desweiteren ist die Gemeinschaft organisiert wei ein Strukturvertrieb. Das hat mit Verkündung der" Frohen Botschaft" nix zu tun, das ist Marketing und die Mitglieder werden auch geschult als ob sie Versicherungen verkaufen würden. Ich hab mal im Verkauf gearbeitet und festegestellt das die "Predigtberichte" sich lesen wie ein Ausbildungsleitfaden für das Haustürgeschäft! Ich fand das irgendwie befremdlich. dan wird auch noch versucht das eigenwillige Weltbild mit angeblich neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu untermauern. Da stell ich doch mal die Frage: Wieviel kann moderne Forschung wert sein wenn vorher das Ergebnis schon feststeht, weil ja am langen Ende klar is das alles auf Jehova zurückzuführen ist. Das ist keine Wissenschaft das ist das Gegenteil von Wissenschaft.(Die Welt, mein Sohn, erklärt im Aquarium der Vaterfisch seinem Filius,ist ein grosser Kasten voller Wasser! Wie wäre es den mal mit Schoppenhauer oder so um sich einfach mal zu erlauben auch mal in die andere Richtung zu denken! Kann die Menschheit tatsächlich erst 6000 Jahre alt sein, schaut doch mal selbst genau hin und beantwortet Euch die Frage nur mit dem Verstand und nicht mit der Bibel. Wo soll den in einem Wasserkreislauf den wir ohne Zweifel auf der Erde haben den das ganze Wasser für eine Sinnflut herkommen? Und wo ist das Wasser danach den hin? Wie kann in so kurzer Zeit die Weltbevölkerung von Adam und Eva hergeleitet werden? ( Angenommen wir lassen das Problem der Inzucht und ihrer bekannten Auswirkungen mal aussen vor) Das sind Gleichnisse das liegt doch auf der Hand. Und deshalb macht es wenig Sinn jedes Bibelwort auf die Goldwaage zu legen. Wer das tut hat nicht viel von diesem, im Grunde, guten Buch verstanden. Gott gibt es nur in den Köpfen der Menschen und nirgendwo sonst und die Zeit wird kommen wo auch der letzte diese Tatsache anerkennen muss. Wie sonst wäre zu erklären das die Völker der Erde bei ihren religiösen Vorstellungen nicht alle zum gleichen Schluss kommen? Denn die Wissenschaft wird über kurz oder lang durch immer neue Erkenntnisse dazu zwingen das alte Weltbild aufzugeben.ob man glauben möchte oder nicht. Dieser Prozess ist ja schon seit mehreren Generationen zu beobachten.

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Hallo donthesitate,

mach bitte deinem Nicknamen alle Ehre und zögere nicht zu handeln.

Nur ist die Frage WIE?

Weißt du, dein Stil gefällt mir sehr gut, er erinnert mich aber ganz stark an andere Texte, die ich hier schon gelesen habe. Alle hatten eines gemeinsam:

Sie verfolgten den Zweck, OHNE Beleidigungen die Zeugen Jehovas in Misskredit zu bringen. Jedesmal aber wurde auf die Tränendrüse gedrückt, für diesen Text zum Beispiel (ob wahr oder nicht, sei dahingestellt) hast du gut und gerne einen Literaturpreis verdient.

Er hat letztes Jahr mit 23 zum ersten mal in seinem Leben gewählt! Seine Eltern werfen immer die Wahlzettel weg.. Er hat das erste mal mit mir (und meiner Familie) Ostern, Weihnachten und Geburtstag gefeiert, und er war soo unglaublich glücklich dass er jedes mal Tränen in den Augen hatte.. an seinem Geburtstag wars besonders schlimm.. (toll jetzt fließen meine Tränen).. er hat letztes Jahr, als sie umgezogen sind, auch keine Konfession im Rathaus eintragen lassen..

Das obige ist so ein wunderbarer Absatz, der aber den Hintergrund hat, hier zu manipulieren. Mag sein, dass es manche gar nicht merken, und doch ist es so: Mit 23 zum ersten Mal ** gewählt** zum ersten Mal Ostern, Weihnachten und Geburtstag gefeiert, und da war er:

soo unglaublich glücklich dass er jedes mal Tränen in den Augen hatte.. an seinem Geburtstag wars besonders schlimm..

Was, liebe donthesitate, würde das denn aussagen, was du da schreibst? Genau das, was uns Zeugen ja immer vorgeworfen wird, wir sind ja soooooooo arm! Er war also vorher, als er dies alles nicht "durfte", so derart unglücklich. Nun aber ist er so glücklich. Nun muss ich aufpassen, dass mir nicht die Tränen kommen, so gerührt bin ich.

UND NUN WIRD ES HEFTIG: (Ich glaube nicht, dass es viele merken, wie perfide du das inszenierst)

in diese "Gemeinschaft" zurückziehen ihm einreden, die Beziehung zu mir und der "normalen" Welt beenden soll (Jakobus 4:4???, Anmerkung von mir) **mich freuts auch dass er in der Bibel liest auf seiner Zelle ** (das wurde von dir eingeschoben, damit man ja nicht merkt, wohin das führen soll. (In Wirklichkeit, sind wir uns ehrlich, freut es dich überhaupt nicht)

aber wenn ich nur dran denke dass einer dieser Zeugen Jehovas neben ihm sitzt und für ihn aus dem Teil rausliest was dem grad so passt (merkst du das? "dieser" ist keine Beleidigung, aber durchaus abwertend gemeint. Raffiniert. "rausliest was dem grad so passt", ist ein Vorwurf, den ich nach Jehovas Willen nicht auf uns sitzen lasse. Merke dir das bitte: Wir lesen nichts heraus, wir verdrehen nicht die Schriften, wie es einige tun, "die für das Gericht bestimmt sind".

wieder anfängt ihm ein schlechtes Gewissen zu machen (Weil das seine Eltern gemacht haben, das kann ja sein, wird das hier auf ALLE Zeugen angewendet, so wie ja der Teufel auch sagte: EIN Mensch wird........, da war nicht mehr nur Hiob gemeint, sondern alle Menschen)

die Chance hat SEIN Leben selbst zu bestimmen!!

Da stimme ich mit dir vollkommen überein. Er soll die Chance haben, sein Leben selbst zu bestimmen. Auch ich hatte diese Chance, denn ich werde weder durch eine angesetzte Pistole noch durch "Gehirnwäsche" gezwungen, ein Zeuge Jehovas zu werden. Das war mein eigener Entschluss. Auch er, wenn es ihn wirklich gibt, was ja noch nicht bewiesen ist, er , mein ehemaliger Glaubensbruder wird zu nichts gezwungen werden. Ich freue mich für ihn, dass er die Bibel wieder lesen kann und darüber nachsinnen kann.

Für dich freue ich mich auch, denn wenn das, was ich dir hiermit vorgeworfen habe, nicht stimmt, dann bitte ich dich jetzt bereits um Entschuldigung, und wünsche dir viel Kraft, dass du die 5 Jahre durchhältst. Wenn du, wie sowas123 bereits vorgeschlagen hat, dich sogar selbst mit der Bibel beschäftigst, wird das keineswegs schaden.

Übrigens habe ich am Wochenende etwas erfahren, das mich sehr erschüttert hat, nein zwei Dinge sogar. Das erste war, dass ich von einer "katholischen Frau" mich verabschieden wollte, als ihr Mann kam und schrie: Geht`s s......., Ihr seid alle angeschüttet, Ihr seid A....., Ihr habt doch einen P..... usw. Die Frau sagte mir zuerst: Nein, wir brauchen das nicht. Wir sind Christen, katholisch."

Nun, liebe donthesitate, das war das erste. Für mich eine erschütternde Erfahrung, denn ich hatte schon gehört, dass Menschen so oder noch ärger reagieren, aber selbst in 4 1/2 Jahren des Predigens noch nicht diese Erfahrung gemacht habe. Gut, vorigen Sonntag war es eben soweit.

Das war das erste, wie gesagt. Das zweite, auch am Sonntag, war das: in der Versammlung hat mich ein Bruder gewarnt und gesagt, dass es manche Menschen gibt, die sich unter einer falschen Identität einloggen um gegen uns Propaganda zu machen. Ja, das hätte ich mir denken können, aber gut, dass es mir gesagt wurde. Das muss ja auf dich nicht zutreffen, zeigt aber, dass man aufpassen muss.

Gruß Alfred

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Kommentar von donthesitate
04.10.2011, 16:48

Hi asteppert, für heute komme ich zu meinem letzten Kommentar zu den Beiträgen, die ich erhalten habe.

Es freut mich, dass dir mein Stil gefällt. Aber ich bin wirklich nicht hier, um irgendwelche Hasspredigen gegen eure Glaubensgemeinschaft in die Welt zu tragen, sondern weil ich ein ernsthaftes, reales Problem habe und um Hilfe zu bitten nichts kostet. Dass du argwöhnisch bist kann ich mir vorstellen, aber wie ich Vanuatupower auch schon gesagt hatte – guckt in die Pforzheimer Zeitung, wenn ihr mir nicht glaubt. Es steht – Überraschung! – natürlich nicht viel drin, was meine Geschichte bestätigen könnte, aber das ist momentan meine kleinste Sorge.

Deshalb hat weder der Absatz, den zu zitierst, noch sonst irgendwas mit Manipulation zu tun. Es ist die Wahrheit, und es ist bedauerlich und spricht keinesfalls für dich – im Gegensatz zu den anderen Zeugen Jehovas, die sich die Mühe gemacht haben sich mit meinem Problem auseinanderzusetzen – dass du meine Geschichte einfach als Lügengeschichte abtust. Da braucht sich ja niemand wundern, dass die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas keinen guten Ruf genießt, wenn man mit keinem Hintergrundwissen einfach alles verurteilt, was auch nur ein kleines bisschen gegen die Zeugen Jehovas klingt. Und das bezieht sich jetzt ganz alleine auf deinen Beitrag. Ich hätte mir schon ETWAS mehr Konstruktives erhofft, nachdem was deine Vorredner so von sich gegeben haben.

Insofern bitte ich dich höflich, dich zukünftig nicht mehr an meinem Thread zu beteiligen. Das hast du ja auch selbst vor 9 Stunden in deinem Kommentar an Vanuatupower selbst gesagt – wenn ich dich zur Abwechslung zitieren darf: „das ist mein erster und letzter Kommentar zu diesem Thread“. Dann halte dich bitte auch daran.

Achja, deine Erzählung über diese katholische Frau und ihren Mann interessiert wen genau? Hat was genau mit dem Thema zu tun? Nichts. Und schön, dass dein Glaubensbruder dich darauf hingewiesen hat, dass es Menschen gibt, die gegen euch Propaganda machen. Das ist ja mal GANZ was NEUES…

In diesem Sinne, einen schönen Abend.

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Was die Zeugen Jehovas, mit ihren Kindern machen, würde ich als "Religiösen Missbrauch" bezeichnen. Die Kinder der Zeugen Jehovas, können einem leid tun. Von Anfang an, sind sie Außenseiter, werden gemieden, gehänselt und provoziert. Das erträgt kein Mensch, wenn es lange andauert. Kinder, schon mal gar nicht. Trotzdem, sind die Kinder der Zeugen Jehovas, auf Gedeih und Verderb, ihren Eltern, und den Mitgliedern ihrer Religion ausgeliefert.

Kleine Kinder, können mit so einer Situation, oft noch ganz gut umgehen. Sie merken schnell, wenn sie etwas machen, was die Eltern freut, und was nicht. Dann versuchen sie das zu machen, worüber sich die Eltern freuen. Das machen alle Kinder. Das ist ein Teil der kindlichen Entwicklung. Kinder, brauchen Liebe. Diese können sie sehr wohl, von ihren Eltern und Bekannten bekommen, auch wenn sie Zeugen Jehovas sind.

Zum ersten mal, merkt ein Kind der Zeugen Jehovas, das etwas nicht stimmt, wenn die sexuelle Entwicklung, Fragen stellt, wo sich die Kinder der Zeugen Jehovas, alleine gelassen fühlen, weil sie keinen haben oder finden, mit dem sie über solche Fragen "vernünftig" reden können. Dies lässt sich eine Weile aushalten. Aber irgendwann, kommt bei jedem Menschen der Punkt, wo sich die Sexualität, ihr Ventil sucht. Und dann kommt es zu Vorfällen, die einem das Fürchten lehren können.

Dieser Bankeinbruch, ist für mich, so ein Ventildurchstoß. Man braucht sich nur die Frage zu stellen, "wofür junge Menschen, soviel Geld haben wollen, das sie aus einem Bankeinbruch bekommen?" dann findet man auch sehr schnell, die Verbindung zur Sexualität.

Es stimmt schon, das der Glaube der Zeugen Jehovas, in sich schlüssig ist. Natürlich, kann ich das Leben, durch unnützes Getue, wie es bei den Treffen der Zeugen Jehovas gemacht wird, vertun, bis der Tod an die Tür klopft. Natürlich, kann ich mein ganzes Leben, in einer Warteschleife verbringen, um mich auf das Leben vorzubereiten, was nach Harmagedon kommt. Die Frage bleibt aber, warum diese Option, nicht nur von Menschen gewählt wird, die erwachsen sind? Warum muss man eine solche Option, Kindern aufzwingen?

Das Leben vor Harmagedon, hat durchaus Reize, die der Beachtung wert sind. Das dies einem Kind, klar wird, das sich auf dem Sprung zum Erwachsenwerden befindet, dürfte verständlich sein. Diesem Kind, aber jede realistische Chance zu nehmen, selber mal herrauszubekommen, was schöner ist, das Leben der Vielzahl anderer Menschen, oder das Leben seiner kleinen Gruppe, die sich Zeugen Jehovas nennt, muss man schon als Brutalität abwerten.

Die Gefahr, das der Junge Mann, um den es hier bei der Frage geht, wieder zu den Zeugen Jehovas abdriftet, würde ich als gering erachten. Dafür hat er zu eindeutig gezeigt, das die Zeugen Jehovas, nicht seine Welt sind. Was kann ihm dieser Zeuge Jehovas, im Knast erzählen, was er nicht schon als Kind, Tausendmal gehört hat? wenn ihn das überzeugt hätte, wäre er bei den ZJ geblieben.

Er hat sich als Jugendlicher, von den ZJ fortbewegt. er hat versucht, Anschluss in der "Welt" zu finden. Er hatte keine Chance. Die Gruppen in der "Welt", sind schon lange ausgewürfelt und verteilt, da kommt kein Außenstehender rein. Außerdem, funktionieren diese Gruppen, genauso wie die ZJ. Es blieb ihm also gar nichts anderes übrig, als sich Gruppierungen anzuschließen, die im kriminellen Millieu angesiedelt sind. Dort wird immer jede Menge Nachwuchs und Mittäterschaft gesucht. Insbesondere, wenn es solche weltfremden leichtgläubigen Menschen sind, wie man sie auch, bei den ZJ findet.

Was das Verhältnis, der Fragestellerin, zu dem jungen ZJ angeht, könnte ich sicher noch ein paar interessante Anmerkungen machen. Will ich aber lieber weg lassen. Vielleicht, aber soviel? Sie sollte nicht zu sehr enttäuscht sein, wenn ihre Bemühungen, die sie die nächsten 5 Jahre macht, nicht von dem Erfolg gekrönt werden, den sie erhofft.

Grüße, Rudi Gems

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Wenn der Mensch ein Baum ist, so suchen seine Wurzeln dort nach "Liebe", wo es auch nur Menschen gibt die sich ihm dazu anbieten - gerade in Gefängnissen sehe ich dies als eine psychologische Problematik, da die sozialen Kontakte, Menschen, die einen vorher aufgebaut haben um den Liebestank zu füllen, nun mehr oder weniger wegfallen -fortan wird ein Menschen von dem Alltag des Gefängnisses geprägt.... aber das ist eine Problematik für sich. Die Tränen deines Freundes bei diesen Feiern bestätigen diese Liebesnot, er war schlichtweg gerührt.

Natürlich ist es eine Sache wenn dann religiöse Gruppierungen in Gefängnissen mehr oder weniger auf die offene Liebesnot der Insassen treffen - wer von seinen natürlichen Wesen her andere Menschen braucht (sofern man dieses im Gefängnis nicht bereits verloren hat), wir dankbar sein für jeden menschlichen Kontakt, selbst wenn es sich um ZJ handeln - wobei diese nicht mal die einzigste Religion ist, die in Gefängnissen agiert.

Wenn ein Mensch von der Liebe eines ZJ befangen ist, indem er ihn vertraut, dann kann man erstmal nichts machen. 1. In Gefängnissen gibt es nur wenig Möglichkeiten sich mit anderen Menschen auszutauschen. 2. würde die Eltern erfahren das der Sohn nicht mehr mit ZJ etwas zu tun haben will, dann würden die Eltern die Loyalität gegenüber ihrer geistigen Führung der Liebe zum Sohn vorziehen, und er würde im Gefängnis noch weiter vereinsamen. 3. Wenn er selber nicht aufhören möchte mit den ZJ zu studieren, kann man sowieso nichts machen - das der ZJ nicht merkt, das der Insasse eigentlich nur menschliche Kontakte braucht anstatt eine Zugehörigkeit zu den ZJ, wird dieser nicht wissen, da er die psychologischen Grundkenntnisse nicht vermittelt bekommt, um dieeigentliche Not im Herzen deines Freundes zu sehen.
Und leider fehlt der Gesellschafft der Überblick, das es sich bei der "Liebe" der ZJ um eine Pseudoliebe handelt, die mit der Mitgliedschaft beginnt und endet - selbst innerhalb dieser Gruppierung erhält nur der Anerkennung und Liebe, wenn er komform und ohne Kritik alles mitmacht.
Wenn nicht, dann zählt man zum "schlechten Umgang".
Dein Freund ist zwar Erwachsen, aber er befindet sich auch in einer Notsituation, wo seine Not ihn nicht rational denken lassen kann.
Aber das ist den ZJ egal.
Was Du machen kannst? Tanke den Liebestank deines Freundes auf, wann immer es geht. Und wenn er aus dem Gefängnis raus ist und seine Rationalität und Logik sich einigermaßen wieder dem Leben eines freien Menschen angepasst hat, dann erst würde ich mit ihm Taktvoll über seinen Glauben sprechen - dabei riskierst Du allerdings ihn zu verlieren. Warne ihn davor, das er sich nicht emotional vereinahmen lässt.
Seine emotionalen Abhängigkeiten werden leider später von der Gruppierung und wie gut er dort mitmacht ausgefüllt - will er sich "taufen" lassen, dann frag ihn ob er das auch tun würde, wenn er emotional stabil wäre und ob er nicht lieber warten möchte, bis er sich über seine suggerierten Gefühle zu dieser Religion im klaren ist.
Mach ihm nach und nach deutlich, das die ZJ sich in einem emotionalem Gefängnis befinden, wo man nur zu den Insassen "Liebe" austauschen darf, und wenn man nicht sich an die Regeln hält, wird man in "Einzelhaft" gestellt - man wird dann selbst von der Gruppe isoliert. Wenn Du ihm wirklich helfen willst, dann mach dich weiter mit den psychologischen Vorgehensweisen und Abhängigkeiten innerhalb dieser Gruppierung vertraut - welche selbst die ZJ nicht durchblicken.
Wenn Du sie durchblickt hast, dann kannst Du deine Eindrücke vorbehaltlos deinen Freund erzählen, ohne seinen Glauben an Gott anzweifeln zu müssen.

Mit der Liebe bei den ZJ verhält es sich so: Erst wird mit der Liebe gelockt, mit Liebe der Mensch verändert, mit Liebe in die Gruppierung gelotzt, mit Liebe an die Gruppierung gebunden, mit Liebe dazu bewegt nach den Regeln der rekigiösen Führung zu agieren und in das Hamsterrad-Pinzip als ein ZJ auszuleben - die Liebe der ZJ ist in Wahrheit nur eine Pseudoliebe:
Gott liebt immer einen Menschen, egal was er macht - bei den ZJ wird man nur geliebt, wenn man mitmacht- wie in einem Gefängnis.

LG-B.

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Lass dich nicht von den Kommentaren Beeinflußen die sind darauf gedrillt für alles einen passenden Bibelspruch parat zu haben.

Die Zeugen Jehovas müssen ihn ja nicht grade Glücklich gemacht haben sonst würde er ja an dieses Sitzungen im Königreichsaal teilnehmen...

Das ist alles reine Gehirnwäsche diese Menschen sind Stur und Naiv du redest mit einer Wand. Lass dich nicht auf der artigen Diskusionen ein. In deren Augen bist du doch ein Dorn im Auge, der einen Bruder von ihnen ins Wankeln gebracht. Seh ich das Richtig?

Ich denke ich versteh dein Problem sehr gut. Da er jetzt eine ziemlich lange Zeit hinter Gittern sitzen wird...wird er dem entsprechend auch viel Zeit zum Nachdenken haben... Und in das was ich in meinen bisherigen Recherchen erfasst habe tretten hauptsächlich sehr Ältere oder einfach nur einsame Leute in dieser "Sekte" ein. Da ja immerhin da kann man sagen was man will sich um deren Glaubensbrüder/Schwestern sich stark gekümmert wird. Empfängt man dort wahrscheinlich auch viel Trost... Und wenn du meinst er ist leicht beeinflussbar... aber du nicht an ihn rankommst da seine Eltern ihn ja Selbstverständlich auch sehen möchten. Darfst ihn auf keinen Fall hängen lassen weil sonst hängt er wieder In den Fäden der ZJ.

Tut mir wirklich Leid alles Gute !

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Da ich von mehreren Communitymitglieder nach dem "Ausgang" gefragt wurde.. er wurde zu 6 Jahren verurteilt, Revision eingelegt und innerhalb der nächsten Wochen dürfte auch hier das endgültige Urteil gefällt sein. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

Wen der entsprechende Zeitungsartikel interessiert: http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Jugendbande-wird-verknackt-Banken-und-Personen-ausgeraubt-_arid,339114.html

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Leider habe ich deinen Text jetzt erst gelesen. Mir geht es wie dir, es blutet einem das Herz.

Um so schlimmer finde ich, dass auch hier wieder Schuldgefühle geweckt werden sollen, von wegen, "was immer ein Mensch sät...". Dass der Überfall unglaublich dumm war, ist euch beiden doch klar, oder? Aber mit Schuldgefühlen bekommt man den andern viel besser in die Ecke, in die er auch hinein soll.

Du hattest eine konkrete Frage und ich will mal konkret antworten: In der Regel ist es einem Zeugen Jehovas absolut verboten, die leisesten Zweifel zu äußern. Du schreibst ja richtiger weise, dass auch seine Mutter ihm Schuldgefühle vermittelt hat. Möglicherweise hat der diese von klein auf, so dass es ihm nie möglich war, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Es ist eine Tatsache, dass es bei Zeugen Jehovas zu überdurchschnittlich vielen psychischen Erkrankungen kommt, der prozentuale Anteil derer, die an Burn-out, Herzkrankheiten, etc. leiden, ist da noch nicht inbegriffen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen ist jeder 11. Zeuge Jehovas suizidgefährdet. Das hat natürlich auch mit dem inneren Druck zu tun, wenn man nicht so läuft, die die Organisation dies vorgibt, wenn man nicht genügend Predigtdienst absolviert hat, dann hat man Blutschuld auf sich geladen, dann kann man Harmagedon nicht überleben, etc.

Es gibt allerdings auch Zeugen Jehovas, die es sich nicht so einfach machen und die sich austauschen mit allen Stärken und Schwächen eines Forums, wie z. B. dass es mehrere Auslegungen zu einer Sache gibt. Das liest jeder für sich und entscheidet dann in christlicher Freiheit und Nächstenliebe, was er/sie für sich annehmen mag und was nicht. Man findet im Internet auch Vorträge (schriftlich und teils auch zum anhören), die von Zeugen Jehovas sind und doch sehr viel offener mit einem Thema umgehen, z. B. auch, weil verschiedene Bibelübersetzungen für ein Thema herangezogen werden. So sieht man z. B. auch, dass Hiobs Kinder sehr wohl Geburtstag feierten, in der Bibelübersetzung der Zeugen steht das so nicht drin. Oder google mal: " Jehovas Zeugen und die UNO! Die Organisation tut immer so, als wären alle Zeugen unpolitisch, aber die Führung hat als NGO bei der UN mitgearbeitet, und zwar über etliche Jahre. Zeig deinem Freund die "Wilmersdorfer Erklärung" aus 1933, die spricht für sich. Oder google mal: "Hütet die Herde Gottes", das ist das Lehrbuch für Älteste, ein Buch, das vor jedem Zeugen Jehovas, der nicht Ältester ist, geheim gehalten werden muss. Das hat weder dein Freund noch seine Mutter jemals gesehen. Ich verspreche dir, deine Haare stehen auch ohne Gel!

Du solltest dir aber auch darüber im Klaren sein, dass du deinen Freund nicht glücklich machen wirst, wenn er als Zeuge Jehovas leben will und du nicht. Wenn die "Belehrung" greift, wird er sich ohnehin bald von dir trennen. Ich habe so ein klein wenig den Eindruck, dass dein Freund keine reife Persönlichkeit ist, das kann sich im Gefängnis natürlich sehr schnell ändern. In welche Richtung siehst du hoffentlich bald.

Wenn du mit den eigenen Schriften der Zeugen Jehovas ihre Doppelzüngigkeit aufdeckst, bist du zwar ehrlich aber unbeliebt bei seinen Eltern. Ich schätze, dass das jetzt auch schon der Fall ist.

Aber ich wünsche dir gutes Gelingen und euch beiden eine offene und ehrliche Zukunft ohne Straffälligkeit und Religionszwang. Übrigens kommt man Gott nur durch Liebe näher, nicht durch Schuldgefühle. LG.

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Du hast nichts dagegen, dass er die Bibel liest? Aber gegen Zeugen Jehovas hast Du ein ziemlich deutliches Vorurteil? Vielleicht findest Du für Dich selber erstmal raus, ob und wenn ja wie weit die Zeugen Jehovas von der Bibel entfernt sind. Wenn Du das nicht weißt, kannst Du Dir schließlich gar kein vernünftiges Urteil erlauben. Also beschäftige Dich erstmal selbst damit. Wenn Du dann dahinter kommst, Bibel und Zeugen Jehovas sind zwei verschiedene Sachen, dann hast Du wenigstens Argumente in der Hand, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Oder Du findest heraus, die Zeugen haben ja durchaus Recht, und ihre Auffassung ist gar nicht so blöd, wie Du dachtest. In jedem Fall kannst Du nur gewinnen, wenn Du Dich selbst damit beschäftigst. Wir haben nun mal unseren Kopf nicht nur zur Zierde auf dem Hals.

Viel Glück und Segen.

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Kommentar von donthesitate
04.10.2011, 09:27

@McSteven Danke auch dir für deinen Kommentar und die guten Wünsche. Wie oben auch an Sowas123 – Glaube ist meines Erachtens nach ungleich Gemeinschaft. Ich möchte das beste für ihn, und ihn nicht von seinem Glauben abbringen. Ich finde nur, dass er sich nicht gleich wieder in etwas hineinziehen lassen soll – nicht persönlich nehmen – sondern bei klarem Verstand entscheiden sollte, was für ihn das richtige ist. Er war bereits auf dem Weg sich von der Gemeinschaft zu lösen, vergiss das bitte nicht.

Nun, zu deinen „Fragen“. Da in der Bibel sicherlich viele Gleichnisse und Geschichten stehen, die jemandem Kraft und Stärke in schwierigen Situationen geben können (wir haben im Laufe unserer Beziehung öfters darüber gesprochen), finde ich es ganz gut, wenn er sich damit beschäftigt. Es sind seine Wurzeln, und an seiner Stelle würde ich mich höchstwahrscheinlich genauso verhalten. Ob und wenn ja inwieweit die Zeugen Jehovas von der Bibel entfernt sind brauche ich nicht festzustellen – denn etwas derartiges habe ich nämlich nicht behauptet und muss somit auch nix nachweisen. Glaube kann meines Erachtens nach unabhängig von einer Gemeinschaft ausgelebt werden, unabhängig welcher Religion

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Er hat immer alles für dich getan und dich glücklich gemacht - schön für dich. Ich bezweifle dann allerdings, ob sein Leben wirklich so selbst bestimmt war, wie du es ihn glauben machen willst. Statt Jehova diente er dann dir. Und wohin das führte, hast du ja beschrieben. Das mit der absoluten Selbstbestimmung ist in diesem System einfach nicht möglich. Wir alle sind leider "Zwängen" und Forderungen der Gesellschaft, in der wir leben, unterworfen. Die Frage ist nur, welche Gesellschaft wählen wir uns freiwillig, die der Menschen, die anständig und guten Willens sind (indem sie bereit sind, den Willen unseres Schöpfers Jehova zu tun, der uns liebt und weiß, was gut und schlecht für uns ist) oder die Anerkennung derjenigen, die auf Teufel komm raus ihren egoistischen Trieben folgen, die wie auch immer gelagert sind, individuell verschieden.

Wie du selbst zugibst, hast du wenig geistige Interessen. Wie willst du beurteilen können, ob du - egal wie toll deine Meinung über dich ist - wirklich so günstig für ihn oder andere bist? Vielleicht meinst du nur, alles was du tust und denkst, sei richtig? Du hast ja keine wirklichen Maßstäbe, rennst nur mit der "normalen Welt" der Masse nach. Und verunglimpfst hier als Außenstehende eine Glaubensgemeinschaft, die du nur vom Hörensagen kennst.

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Kommentar von donthesitate
05.10.2011, 21:28

Du sagst also, entweder wahrer Anhänger Gottes oder Werkzeug Satans? Hab ich deinen ersten Absatz richtig gedeutet?

Dieselbe Frage könnte ich dir ebenso stellen. Und ob ich einen guten oder schlechten Einfluss auf ihn habe, ist relativ - für Menschen aus eurer Gemeinschaft gilt ja, wenn ich deinen ersten Absatz bei Wort nehmen darf, dass jeder, der nicht nur dem Wille Gottes folgt, als schlechter Christ / Mensch..

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Weisst du was wenn er bei der Organisation geblieben wahre dann wahre er nie in den Knast gelandet weil er die falschen Freunde draussen hatte.Die Organisation ist die einzigste die ihn begleitet die nachsten 5 Jahre denn du wirst das nicht lange mit machen.Er hatte ja wohl nicht fuer sich selbst bestimmt als man ihn dazu gebracht hatte in einen Raububerfall den Fahrer zu machen.Hatte er keinen kontakt zu schlechten menschen wuerde ihm das auch nicht mehr passieren.

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Kommentar von donthesitate
02.11.2011, 22:27
  1. Ich denke nicht dass irgendjemand beurteilen kann was gewesen wäre wenn.

  2. War und ist es seine Entscheidung, sich damals von der "Organisation" zu trennen.

  3. Und in die Zukunft blicken kannst du auch schon..?

  4. "Passiert" sowas jemandem sicher nicht noch ein zweites mal, sofern er etwas im Kopf hat.

  5. Lern Deutsch.

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Was hältst Du davon wenn Du ihm einfach Literatur von Aussteigern zukommen lässt.

Wie z.B. der Gewissenskonflikt vonRaymond Franz, Mara im Kokon oder Gefangene einer Idee.

Es wird sicher möglich sein Ihm die Literatur zukommen zu lassen ohne das seine Eltern dabei sind.

Wenn Du schreibst das er nicht mehr an den Versammlungen teilgenommen hat zeigt, das er bereits Zweifel an der Sekte hat.

Frage einfach mal bei der Gefängnissverwaltung nach, ob du ihm Bücher schicken darfst.

Ich bin sicher er kommt das er aus beiden Gefängnissen rauskommt.

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Kommentar von DerZornGottes
04.10.2011, 12:44

ich möchte Dir auch noch die Seite

www.sektenausstieg.de

empfehlen.

Die haben ein Forum mit in dem Du dich mit Aussteigern unterhalten und Austauschen kannst.

Auf dieser Seite wirst Du leider zu schnell mit SPAM der ZJ überzorgen mit dem Ziel dich entweder auf Ihre Seite zu ziehen oder versuchen werden dir Einzureden das es Gottes Wille ist und du nichts dagegen machen kannst.

Ich würde Dir sogar empfehlen diese Frage vom Support schließen zu lassen und dich auf anderen Seiten umzusehen, da Du hier nur sehr wenig Hilfe bekommen wirst.

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Kommentar von donthesitate
04.10.2011, 14:59

Daran habe ich auch schon gedacht, allerdings darf ich ihm während der Untersuchungshaft nichts zukommen lassen außer eben Briefe und Wäschepakete. Die sind da ziemlich streng.

In der JVA gibt es zwar eine Bibliothek, allerdings glaube ich kaum dass er sich solche Bücher aus eigenem Ansporn holen würde.. aber ich schreibs ihm mal - dann bekommen seine Eltern es auch nicht mit - und er muss sich niemandem gegenüber deshalb rechtfertigen. Danke für die Buchvorschläge!!

Zu deinem zweiten Beitrag: die Seite schau ich mir die Tage mal an, heute bin ich glaub noch genug mit dem Beantworten der anderen Beiträge beschäftigt..^^ dass sich vorwiegend Zeugen Jehovas beteiligen und ihre Ratschläge jetzt nicht ganz so konform mit dem sind, was ich mir vorgestellt habe, mh, ja. Aber es ist interessant zu lesen wie sie so argumentiere, ich würde auch gern mit Bibelstellen um mich rumwerfen können - kann ich aber nicht. Ist schon beeindruckend..^^ aber mach dir keine Sorgen, auch wenn ich momentan recht angeschlagen bin.. SO angeschlagen dann doch wieder nicht..

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du bist ja wirklich rührend. Es ist lieb von dir, daß du so am Glück deines Freundes interessiert bist. Meinst du, wenn er bei den Zeugen Jehovas geblieben wäre, wäre er heute im Gefängnis? Er hätte sich sicher nicht als Fluchtwagenfahrer hergegeben.

Es kann gut sein, daß dein Freund einsieht, welchen Fehler er gemacht hat und daß die Ratschläge der Bibel doch erfolgreicher sind als diejenigen der Gesellschaft, die ihn dem Abgrund so nahe gebracht hat. Kann es sein, daß z. B. du ganz schön materielle Ansprüche an ihn gestellt hast und er deshalb auf diese unkluge Weise zum schnellen Geld kommen wollte? Das ist natürlich keine Behauptung, ich kenne dich ja nicht.

Und du widersprichst dir doch gewaltig, wenn du sagst, es freut dich, daß er die Bibel liest auf seiner Zelle. Was versprichst du dir davon? Er wird lesen, daß schlechte Gesellschaft nützliche Gewohnheiten verdirbt. Und sein früherer Versammlungsbesuch war bestimmt eine nützliche Gewohnheit.

Du wirst dich sehr anstrengen müssen, wenn du ihm mehr bieten willst als die biblische Belehrung es tut. Warum gehst du nicht hin, wenn du ihn so sehr liebst und machst selbst eine Bibelbetrachtung mit den Zeugen? Das wäre ein Beweis echter Liebe von Dir. Dann könntest du nämlich mitreden und ihm Argumente liefern, du sprichst ja bisher von etwas, wovon du keine Ahnung hast. Nur Mut, schaden kann es dir nicht.

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Kommentar von Vanuatupower
04.10.2011, 04:55

betreibe bitte Werbung für diese Sekte woanders

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Kommentar von donthesitate
04.10.2011, 08:58

@Sowas123: Zuerst einmal bedanke ich mich für deinen Kommentar. Aber ich glaube, entweder hast du mich falsch verstanden oder aber ich habe mich nicht ganz genau ausgedrückt. Er ist nachwievor ein Mitglied der Zeugen Jehovas, er hat 2 Tage vor dem Banküberfall noch einen großen Kongress besucht. Er hat seit einigen Jahren nur nicht mehr aktiv am Gemeindeleben teilgenommen, also ist nicht mehr in die Versammlungen gegangen. Der Drahtzieher des Überfalls ist übrigens auch ein Mitglied der Zeugen Jehovas, also würde ich nicht pauschal sagen „wäre er nachwievor ein guter Christ, dann wäre das nicht passiert.“ Denn das ist schlicht und ergreifend gelogen. Ich hoffe doch, dass er einsieht, dass eine Bank zu überfallen ein Fehler ist. Materielle Ansprüche habe ich keine an ihn gestellt. Ehrlich gesagt war es mir mehr als recht, so wies war, und das hab ich ihm auch gesagt. Nicht zu verstehen ist, dass er bereits einen Arbeitsvertrag daheim liegen hatte – er hätte monatlich um die 1700€ ohne Abzüge verdient – das Beschäftigungsverhältnis hätte etwa einen Monat nach dem Überfall begonnen. Dahinter steckt doch kein Sinn, aber es geht mir auch nicht wirklich um die Erforschung der Ursachen für diese Tat. Findest du wirklich, dass ich mir widerspreche, wenn ich sage, dass ich das beste für ihn will? Wenn ich denke, dass es ihm gut tut, in der Bibel zu lesen? Ich kann mich nicht in ihn hineinversetzen, ich denke mir nur dass es relativ schwer ist von einem auf den anderen Tag das Leben umzukrempeln. Die ersten Schritte hat er ja schon getan. Aufhören zu glauben wäre für ihn wie für mich wie aufhören zu atmen. Er braucht den Glaube um zu Leben, genauso wie du Luft. Ich brauche nur die Luft. Ich hoffe, du verstehst, worauf ich hinaus möchte. Ich will ihm nicht mehr bieten als diese „biblische Belehrung“ – ich möchte ihn nur eine Weile, bis er sich wieder gefangen und klar denken kann – von der Gemeinschaft fernhalten und NICHT dem Glauben! Weil ich denke, er sollte schon beim klaren Verstand sein und sich von HERZEN für eine Sache entscheiden, nicht, weil er sich voller Verzweiflung in eine Sache stürzt. Was wäre dir lieber – jemand, der sich aus voller Überzeugung als Mitglied der Zeugen Jehovas sieht oder jemand, der sich nur aus lauter Verzweiflung ohne wirkliche Überzeugung dranhängt..?

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Wenn du ihn wirklich liebst, wirst du wohl auch bereit sein, etwas Zeit zu Opfern. Da wo er jetzt ist hat er genug Zeit sich über sich und über sein Leben Gedanken zu machen. Du bist, ich sag es unverblümt, von Vorurteilen geschüttelt und deshalb fällt es schwer klar zu denken. Klar wäre es wohl besser, wenn sich Drogendealer, Einbrecher kinderschänder Homosexuelle oder Pornographieverteiler um ihn kümmern würden, denn dann hättest du ihn wohl noch besser geschult nach 5 Jahren zurück und ihr könntet so richtig durchstarten. Pech gehabt. Sei etwas weniger Egoistisch und denk nicht nur an dich, sondern an Ihn. Wenn du ihn wirklich liebst, gib ihm die Chance, durch die Bibel Gottes Wort kennen zu lernen. Klar, auf eine Verbrecherkarriere musst du dann wohl verzichten. Aber: es gibt schlimmeres. Wenn er glück hat, erhält er nämlich eine Gehirnwäsche. Ganz ehrlich... Jetzt schüttelt dich dein nächstes Vorurteil..... Unsere Gehirne gehören alle gewaschen, damit sie von dem Schmutz befreit werden den uns die Welt einreden will. Macht Drogen Geldgier um jeden Preis, auch wenn es Opfer gibt. Das muss raus!!! Jetzt lass mal die Zeugen weg. Welches gekaufte von menschen geschriebene Buch soll ihm helfen? Bisher hat doch alles versagt. Warum Konntest Nichteinmal DU ihm helfen?

Lass ihn Feuerprobe mit Gottes Wort durchstehen. Wenn er die Bibel studiert hat, und danach immer noch lieber mit Verbrechern zusammen ist anstatt sich eine ehrliche Familie und ein echtes Leben aufzubauen, dann gehört er als Profi ganz dir. Wenn du ihn wirklich liebst, dann lies selbst was er sich da reinzieht und du wirst dich wundern wie sehr du ihm helfen kannst. Liebe Grüße und viel erfolg

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Hallo donthesitate,

die von Dir geschilderten Umstände sind für Dich eine enorme emotionale Belastung, das verstehe ich sehr gut.

Genauso verstehe ich, dass es Dir in dieser Situation schwer fällt, die Zusammenhänge objektiv zu bewerten - und dann passiert es leicht, dass man Ursache und Wirkung miteinander verwechselt.

Vielleicht gelingt es mir, Dir zu helfen, die Ereignisse ein wenig zu ordnen, denn die eigentliche Ursache Deines Problems ist nicht das Bemühen meiner Glaubensbrüder Deinen Freund an christliche Grundsätze zu erinnern, sondern die wirklichen Grund schilderst Du selbst sehr gut, wenn Du schreibst: „ Seit 2-3 Jahren nimmt er nicht mehr an den Versammlungen [der Zeugen Jehovas] teil.

Bitte überlege einmal folgendes: Nicht nur seine Eltern und nicht nur alle Zeugen Jehovas sondern eigentlich alle vernünftigen Menschen - und damit also auch Du - wissen sehr gut, dass eine ganz markante biblische Aussage absolut richtig ist und sich auch in diesem Fall wieder bestätigt hat, die da lautet:

„Laßt euch nicht irreführen. Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten.“ (nachzulesen in 1. Korinther 15:33)

Und jeder, der diesen Rat missachtet, macht dann sehr schnell die nächste bittere Erfahrung, die man eigentlich vermeiden könnte, wenn man auf das Wort Gottes gehört hätte und die besagt:

„Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten“ (Galater 6:7)

Nun seid ihr beide - Dein Freund und Du - über die „Ernte“ entsetzt und es steht Euch eine schwere Zeit bevor.

Alles, was Deiner Meinung nach, die Lebensqualität Deines Freundes so enorm verbessert haben sollte - und da zählst Du u.a. die Geburtstagsfeier und die Beteiligung an politischen Wahlen auf - hat Euer „Unglück“ nicht verhindern können.

War das also wirklich so erstrebenswert? War es für Deinen Freund wirklich eine Kraftquelle, um christliche Grundsätze in seinem Leben konsequent anzuwenden? Oder hat es eher dazu beigetragen, sich eine weltliche Denkweise anzueignen und damit Gott als Wegleitung nicht mehr so ernst zu nehmen?

Wenn es Dich wirklich freut, dass Dein Freund in seiner Zelle wieder die Bibel liest, dann solltest Du bitte auch respektieren, dass der Autor der Bibel uns mit einem Gewissen ausgestattet hat, damit es uns warnt bevor wir einen Fehler machen! Und er ermuntert uns, dieses Gewissen ständig zu schulen!

Zum Beispiel lässt er uns sagen: „Behaltet ein gutes Gewissen, damit in dem Besonderen, worin man gegen euch redet, die beschämt werden, welche von eurem guten Wandel in Verbindung mit Christus geringschätzig reden.“ (nachzulesen in 1. Petrus 3:16)

Nun stelle Dir bitte nur einmal vor, Dein Freund hätte tatsächlich vor seiner Fehlentscheidung auf sein Gewissen gehört - dann wär dieses ganze Problem überhaupt nicht entstanden.

Welchen vernünftigen Grund hast Du also, Dich „davor zu fürchten“, dass - wie Du es nennst - „wieder [jemand] anfängt ihm ein schlechtes Gewissen zu machen“?

Behalte doch bitte im Sinn, dass unsere Gesetzeshüter „nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht sind, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr habe“ (Römer 13:3)

Das war schon wieder ein Bibeltext und ist die Aussage richtig oder falsch?

Freue Dich also, dass Menschen ihre Freizeit opfern und bereit sind, Deinem Freund zu helfen „gerade Bahn für seinen Pfad“ zu machen und in der Zwischenzeit mache Dich bitte ebenfalls daran - aus Liebe zu ihm - Gottes Wege besser kennen zu lernen, denn es sind keine krummen Wege sondern „Wege der Geradheit“ (Sprüche 4:11)

Wenn Ihr beide Euch gegenseitig ermuntert, in solch positiven Anstrengungen nicht nachzulassen, dann werdet Ihr über kurz oder lang die „gleiche Sprache“ sprechen - und das verbindet zwei Menschen viel nachhaltiger, als wenn man nur kein „Problem mit dem Glauben“ des Partners hat.

Ich wünsche Euch beiden, dass ihr gemeinsam die Erfahrung macht, dass unser himmlischer Vater zum Vergeben bereit ist und eine seine in alter Zeit an uns Menschen gerichtete Aufforderung immer noch Gültigkeit hat:
„Kommt nun, und laßt uns die Dinge zwischen uns richtigstellen“, spricht Jehova. „Wenn sich eure Sünden auch wie Scharlach erweisen sollten, werden sie so weiß werden wie Schnee; wenn sie auch rot sein sollten wie Karmesintuch, werden sie sogar wie Wolle werden. Wenn ihr Willigkeit zeigt und tatsächlich zuhört, so werdet ihr das Gute des Landes essen.“ (Jesaja 1:18-19)

Willigkeit und Zuhören, ohnedem geht es nicht, aber Du kannst sowohl Deinem Schöpfer als auch Deinem Freund keine größere Freude machen, als dass Du genau das selbst versuchst und Deinen Partner immer wieder dazu ermunterst.

Sei guten Mutes und lernen zu beten. Unser himmlischer Vater ist eine unerschöpfliche Kraftquelle!!

lg


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Kommentar von Abundumzu
04.10.2011, 14:10

Hallo donthesitate

Noch kurz einen Nachsatz zu Deiner Formulierung in der Titelzeile Deiner Frage:

Du stellt sie unter die Überschrift „Sog der Zeugen Jehovas - kann ich wirklich nichts tun?“

Was Du aus meiner Sicht tun kannst, habe ich Dir oben schon gesagt - was jedoch den „Sog“ oder die Zugkraft oder die Anziehungskraft unseres Glaubens betrifft möchte ich kurz noch etwas ergänzen:

Die Anziehungskraft der biblischen Wahrheit ist für alle, die mit dem Herzen dabei sind, so gewaltig, dass meine Glaubensbrüder überall auf der Welt weder Kosten noch Schwierigkeiten scheuen und sogar Verfolgung - manchmal bis in den Tod - auf sich nehmen um sich in loyaler Weise von dem eingeschlagenen Weg nicht abbringen zu lassen.

Jesus machte es genauso!

Und was noch wichtiger ist: Jeder Zeuge Jehovas kennt die Bibel gut genug, um zu wissen, dass es auf der Welt gegenwärtig nur zwei Richtungen gibt, die einen Sog auf Menschen ausüben:

Die Bibel nennt die eine starke Macht den „Gott dieses Systems der Dinge“ oder Satan den Teufel, der die „ganze bewohnte Erde in die Irre führt“ (Offenbarung 12:9) oder über den sie auch sagt, dass „die ganze Welt in der Macht dessen liegt, der böse ist“ (2. Korinther 4:4; 1. Johannes 5:19; siehe auch Johannes 12:31; 14:30).

Dieser Sog versucht unterschiedslos alle in seinen Bann zu ziehen!

Und die andere Richtung, die eine Sogwirkung auf Menschen ausübt und dabei in einer sehr viel differenzierten Weise vorgeht heißt es in Johannes 6:44 „. . . Niemand kann zu mir [Jesus Christus] kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn!“ oder im Vers 65: „Niemand kann zu mir [Jesus] kommen, es sei denn, es werde ihm vom Vater gewährt.“

Das sind die beiden Strömungen - mehr gibt es nicht!

Die erste vielschichtig, uneinheitlich bunt zusammengewürfelt und der Lieblingsweg der Massen.

Die andere weltweit einheitlich, geradlinig und nur von einer Minderheit bevorzugt.

Oder, wie Jesu es in der Bergpredigt noch viel besser ausdrückt:

„Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden“ (Matthäus 7:13-14)

Und wenn Du Dich gegen die zweite zur Wehr setzt erliegst Du Zwangsläufig der Saugkraft der ersten - oder umgekehrt!!

Bedenke das bitte



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Kommentar von donthesitate
04.10.2011, 14:53

Hallo Abundumzu, ich denke, generell wird es für jemanden, der mit ganz anderen Werten und Anschauungen aufgezogen wurde, schwer, eure Gemeinschaft zu „verstehen“ oder ihr die Chance zu geben, sich zu beweisen – und andersrum ist das, nehme ich an, auch nicht viel anders. Und ja, du hast recht, ich bin zweifelsohne sehr angeschlagen und ratlos – und zwar allgemein, nicht nur bezüglich dieses Themas bei dem ich um Hilfe gebeten habe.

Ich finde es im übrigen auch sehr interessant zu lesen, was Zeugen Jehovas wie du und die anderen dazu zu sagen haben – im Moment bin ich nämlich nicht so erpicht darauf, mit den Eltern meines Freundes darüber zu reden. Das ist mir einfach zu persönlich. Ein Dritter im Bunde ist mir da viel lieber.

Was du sagst, zitierst, ist in sich stimmig, und erinnert mich an so manches gebräuchliches Sprichwort – wohl alle aus der Bibel abgeleitet. Nur hat die Aussage deinerseits, du wüsstest wo mein eigentliches Problem liegt, nichts mit diesen Ausführungen zu tun – du beginnst mit einem Zitat meines Satzes, er nehme nicht mehr n den Versammlungen teil. --- Ja, und? Ja, weiter? Das hat doch nichts mit MEINEM Problem zu tun – dass das, was er getan hat, auf keiner Ebene rechtens war, steht ja nicht zur Diskussion; und sowohl auf religiöser (10 Gebote: Du sollst nicht stehlen), als auch auf gesetzlicher und natürlich gesellschaftlicher Ebene hätte es eigentlich genug Hemmschwellen geben müssen. Angefangen von seinem Glaube über den Eintrag ins Führungszeugnis (auf Grund dessen er seinen Traumberuf wohl nicht mehr ausüben darf) bis hin das er wusste, dass Menschen um ihr Leben bedroht wurden. Da hilft nicht zu sagen, er wurde alleine von seinen „Freunden“ (symbolisch für die moderne Welt, oder die „weltliche Denkweise“, wie du sie nennst) irregeführt, da, wie ich ja bereits in einem anderen Kommentar schrieb, unter anderem der Hauptdrahtzieher auch ein Zeuge Jehovas ist. Ach, und natürlich nicht zu vergessen: „Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe; und wenn jemand meine Worte hört und nicht befolgt, so richte ich ihn nicht, denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt errette.“( Johannes 12, 46-4)

Was wäre gewesen wenn? Was hätte anderslaufen wenn? Wie könnte man jemandem die Schuld in die Schuhe schieben? – All diese Fragen sind nutzlos, da sie für immer unbeantwortet im Raum stehen bleiben. Was ein Mensch tut, ist dessen eigene Entscheidung. Es gibt immer eine Wahl, und diese trifft der Mensch für sich selbst – ob richtig oder falsch. Die „schlechte Gesellschaft“ kann sich natürlich negativ auf die Entscheidungsfindung auswirken, doch trotzdem kann sie meines Erachtens nach nicht als Begründung angeführt werden, wieso ein Mensch Fehler macht und vielleicht nicht immer entsprechend „Gottes Wünschen“ handelt. Das ist schlichtweg falsch – denn heißt es nicht in der Bibel selbst „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“? (Johannes 8, 7). Also bitte ich doch diese Schuldzuweisungen zu unterlassen, zumal es ja auch in der Bibel heißt: „Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du auch bist, der da richtet. Denn worin du einen andern richtest, verdammst du dich selbst; sintemal du eben dasselbe tust, was du richtest.“ (Römer 2,1).

Du sprichst davon, er hätte sich seinem christlichen Leben konsequent abgewendet. Warum? Weil er sich in gewisser Weise an die moderne Gesellschaft angepasst hat? Weil er nicht mehr in die Versammlung gegangen ist, doch aber weiterhin auf die Kongresse (siehe anderer Kommentar, den ich bereits vor deinem Posting geschrieben hatte)? Es ist so leicht, zu sagen, wäre er doch weiterhin zur Versammlung gegangen, dann hätten sie ihn errettet. Aber welchen Beweis gibt es dafür? Keinen. Keine Geschichte ist wie die andere, und im Grunde haben einfach beide „Welten“, wenn ich sie so nennen darf, versagt. Inwiefern er Gott als seinen Wegleiter ansah bzw. ansieht kann ich dir nicht beantworten, diesbezüglich müsstest du ihn schon selbst fragen – aber ich kann dir sagen, dass wir sehr oft über den „richtigen Weg“, den er zu gehen versucht hat, das „Paradies“, den „Teufel und die Hölle, dies garnicht gibt“ geredet haben. Und er hat mich während unseren Diskussionen auch das ein oder andere mal wirklich überzeugt.

Das Gewissen, welches uns warnt, bevor wir einen Fehler machen – das Gewissen, das wir ständig schulen sollten. Dann frage ich mich – sieh das bitte nicht als Angriff, sondern als rein hypothetische Unterstellung – wo war das Gewissen denn bitteschön, das ihm 20 Jahre lang geschult wurde? Durch drei vier Jahre in der modernen Welt verloren gegangen? Bedeutet das, dass jeder, der nicht eurer Gemeinschaft angehört – oder zumindest keine Religion aktiv ausübt - weder Gewissen noch Gewissensbisse hat?

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Kommentar von donthesitate
04.10.2011, 15:05

Ah, war doch richtig.. ich bin verwirrt. sry.

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Und? Was hat sich in der Zwischenzeit getan??? Wie lief die Verhandlung???

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Kommentar von donthesitate
23.08.2012, 23:43

Ich hab einen neuen Kommentar verfasst.. Danke für dein Interesse :)

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