Softwareentwickler bzw. Informatik Studium ?

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3 Antworten

Also wenn es dir ums Programmieren geht, dann würde ich da halt schon fast sagen, dass du dir lieber eine Ausbildung als Anwendungsentwickler suchen solltest. Nicht, dass ich dir von einem Studium abraten würde, aber es hört sich nicht so an, als ob du gerne ein Theoretiker sein würdest.

Wenn schon Studium, dann kommen für dich wohl eher Fachhochschulen in Frage. Die unterrichten meist anwendungsorientierter (daher auch der englische Name: university of applied sciences also angewandte Wissenschaften).

Wie viel Theorie du am Ende hast, hängt allerdings am Ende von der Uni ab. Ohne wird es allerdings nicht gehen. Im Informatikstudium geht es ja nicht so sehr ums Programmieren (deshalb oben ja schon die Aussage mit der Ausbildung), sondern um die Wissenschaft Informatik. Auch an einer Fachhochschule, an der du womöglich gerade später mehr programmieren wirst als bei einer rein wissenschaftlichen Ausbildung beispw. an einer Uni, wirst du um einige Mathe bzw. Theoretische Informatik Fächer nicht herumkommen. Sorry :/

Generell wirst du neben dem Programmieren oftmals viel lernen, was nicht so viel mit Programmieren zu tun hat. Datenbanken, Betriebssysteme, aber auch Software-Management und vielleicht auch was im Bereich BWL (und einiges mehr).

Was du als "Wirtschaft" bezeichnest, ist heute, neben der Fähigkeit fließen Englisch zu reden, eigentlich eine Grundfertigkeit eines jeden, gut-ausgebildeten Informatikers. Sprich Präsentationen, Kundengespräche und die Vermittlung deiner Arbeit ist etwas, dass du später womöglich brauchen wirst.

Die Zeiten, in denen man irgendwelche Kellerkinder sucht, die einfach nur ihr Zeug machen, sind schon seit einigen Jahren vorbei. Deshalb werden oftmals auch Wirtschaftsinformatiker gesucht, die die reine Technik mit der Welt der "Nicht-Techniker" gut verknüpft.

Im Bereich Soft-Eng. kann ich jetzt leider nicht so viel sagen, aber ich gehe auch da davon aus, dass viele Unis/FHs, die den Studiengang anbieten, einen reinen Informatikstudiengang anbieten. Sprich, die werden den Info-Studiengang nehmen und ihn ein bisschen umgestalten, sodass der Schwerpunkt dann auch im Bereich Soft-Eng. liegt. Soft-Eng heißt aber auch nicht automatisch mehr Programmiereung. Da wirst du natürlich auch erst mal viel Mathe haben, theo-Info, also all die netten Grundlagen, die du auch so findest. Später wirst du dann womöglich ein bisschen in den Bereich Software-Management geschult. Sprich: An der Uni in Ulm weiß ich, dass die da Medienrecht lernen oder Prozessmanagement (was in den Bereich Wirtschaft geht).

Ob es jetzt ein Bachelor of Eng. oder Bachelor of Science sein soll, ist allerdings piep egal. Bachelor ist in dem Fall Bachelor und das of Eng bzw. Science wird halt von der Uni festgelegt. Meist wird Eng. verwendet wenn es eben mehr in den Ing. Bereich geht und Science deckt dann halt so den Rest ab.

Was ich beschreibe ist jetzt natürlich sehr oberflächlich, aber wie gesagt. Wenn du Theorie großflächig vermeiden willst, schau dich nach einer FH um. Schau dir die Studieninhalte an und überleg halt, ob das was für dich ist. Die Abbrecherquoten in der Informatik sind immer noch sehr hoch, weil eben viele Leute mit falschen Vorstellungen rein gehen und dann merken, dass das meist nichts mit der Realität zu tun hat!

Studier Software Engineering in den Niederlanden und kann es jedem wärmstens empfehlen.

Absolut praxisorientiert + 1,5 Jahre Berufserfahrung am ende des Studiums ( Geht 4 Jahre ).

Mein Sohn studiert Wirtschaftsinformatik und ist schwer begeistert.

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