Sofortige "Kündigung" bei Prospektverteiler?

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4 Antworten

Du hast mit der Firma einen Vertrag, den kann sie nicht einfach einseitig auflösen. Auch für solche Fälle ist das Arbeitsgericht zuständig. Da die Firmen häufig ganz wo anders sitzen, muss sich das Arbeitsgericht an deinem Wohnort für zuständig erklären, da du deine Arbeit ja auch dort geleistet hast. Dann wird die Klage angenommen. Es gibt keine Mindestgrenze für den Streitwert. Du kannst die Klage schriftlich oder zur Niederschrift einreichen. Das kostet nichts und du brauchst auch keinen Anwalt. Natürlich müssen deine Eltern das für dich machen, wenn du noch nicht 18 bist.

toedti2000 02.09.2010, 21:45

Eine Kündigung ist immer eine einseitig abgegeben Willenserklärung, Hans... Allerdings unter Berücksichtigung von Fristen...

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Ob eine Kündigung "mit sofortiger Wirkung" rechtens ist, steht in dem Vertrag, den Du mit der Firma abgeschlossen hast. Natürlich wäre es nett gewesen, Dich vorher zu informieren, und beschweren kannst Du Dich auch gerne ... ob Dir das etwas hilft ist fraglich, das hängt von den im Vertrag angegebenen Fristen ab.

Beschweren bingt nichts. Die Firma darf schon Veränderungen vornehmen. Aber so ist halt.

Esquire 02.09.2010, 12:21

Dafür gibt es Verträge, das nicht jeder macht, was er will. ;-)

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ja, bei einer Minibeschäftigung dürfen die das. Fair und kulant ist was anderes, aber sie sind auf der sicherern Seite, leider.

nenee 02.09.2010, 11:51

Nein, dürfen sie nicht. Auch bei einem Minijob muss die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist eingehalten werden.

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