Sofortige Freistellung und 100% Lohn?

6 Antworten

weil es ja am Arbeitgeber liegt, dieses Mittel umzusetzen oder nicht. Wenn der Fehler so gravierend war, dann hätte es zu einer fristlosen Kündigung gereicht. Also geht es bei diesen Freistellungen meistens darum, dass nicht "Betriebsgeheimnisse" mitgenommen werden oder Kundendaten.

Hm stimmt, muss mich grad mal über den Unterschied der beiden Möglichkeiten belesen.

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schliesslich erfolgen sofortige Freistellungen in der Regel nur nach einem schwerwiegenden Vorfall!

Wie kommst Du auf das schmale Brett?

Jemand wird "freigestellt" bei vollen Bezügen, weil es bei manchen Funktionen nicht sinnvoll ist nach der Kündigung der Person weiterhin Zugang zu Firmeninternas oder Firmendaten zu geben. Die Firma entbindet ihn also vom "aktiven" Dienst. Selbstverständlich bekommt die Person noch bis zum Ende der Vertragslaufzeit das volle Gehalt (und darf auch - falls vorhanden - den Dienstwagen, der der Person laut Vertrag auch zur privaten Nutzung zur Verfügung steht, weiterhin fahren).

Ist grad ein aktueller Fall bei uns!

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@JasminaAlthaus

Mag ja sein, dass es im aktuellen Fall so ist. Aber Du schreibst "in der Regel". Und das stimmt so nicht.

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Die Freistellung geht ja nun mal vom Arbeitgeber aus. Dem es dann wahrscheinlich lieber ist, dass der Mitarbeiter ja nicht mehr an sensible Daten etc. ram kommt weil er das Büro nicht mehr betreten kann.

Abgesehen davon, wird ja ein AN damit nicht unbedingt belohnt. Warte bei so einem die nächste Bewerbung ab. Wenn er kein Arbeitszeugnis hat, ist das für den Personalchef der neuen Firma komisch und wenn er eins hat, wird das sicherlich nicht ganz so gut ausfallen.

Also keine Sorge, im 1. Moment für die Person vll ein Vorteil, aber die Quittung kommt dann halt etwas später.

Da hast du natürlich Recht… Aber der alte AG ist auf jeden Fall dazu verpflichtet ein Zeugnis auszustellen. Nur eben wird es nicht das Beste sein.

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@JasminaAlthaus

ja aber sein wir mal ehrlich. Der AG wird sich darum nicht großartig kümmern solange der AN nicht diesbezüglich auf ihn zukommt. Gerade nach so einem Fall.

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@Praxston

@JasminaAlthaus - wenn der Arbeitnehmer kein Zeugnis fordert, ist der Arbeitgeber zu gar nichts verpflichtet...!

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