So tun als wär man psychisch krank-Störung?

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3 Antworten

und woher weisst du, dass es nur vorgespielt war? vielleicht war sie nach den 2 jahren einfach wieder hergestellt, wäre ja auch mal an der zeit und ihr zu gönnen.

wenn man eine krankheit vorspielen möchte, müsste man sich sehr gut mit symptomen auskennen, die da zusammenkommen.

man muss sich auch mal überlegen, was der nutzen der aktion gewesen wäre.

sie hat es jedem auch den ärzten gestanden , dass sie das alles nur vorgespielt hat. bei ihr wurden auch tests gemacht , die bewiesen haben , dass sie z.b. kein dopamin überschuss hat , was ja diese symptome auslöst. das hatte die ärzte schon damals gewundert.

sie hat gesagt sie hat die symptome förmlich studiert . sie sagt sie hat eine art befriedigung durch dieses verhalten erfahren.

am ende, sagte sie , wär sie schon so fest in der rolle gewesen , dass sie ihren wahn schon fast selbst geglaubt hat

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@BestFriend1990

solche tests beweisen nicht alles. es gibt ganz unterschiedliche psychopharmaka und nicht alle haben was mit dopamin zutun. daher kann man von einem negativen test nicht darauf schliessen, dass sie simuliert habe.

die befriedigung, die sie empfunden hat, kann das verhalten erklären; man tut, was einem wohltut.

allerdings ist es schwierig, symptome zu studieren. da hätte sie wirklich eine menge vorbereitungszeit gebraucht. man kann sowas normalerweise nicht nur aus büchern lernen, sondern im umgang mit patienten.

ich verstehe allerdings nicht, warum sie gestanden hat, simuliert zu haben. das bringt doch nichts, weil der spaß ist damit zu ende. hätte sie ein münchhausen-syndrom (wo man sich medizinische behandlung erschleicht), dann würde sie das simulieren eher nicht zugeben.

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Es gibt sowas als definierte psychische Störung die nennt sich "Münchhausen Syndrom" bzw um genauer zu sein eine "artifizielle Störung". Bei dieser Störung täuscht der Betroffene Krankheitssymptome vor um medizinische Behandlung zu erlangen.

Auch kann eine artifizielle Störung, gerade wo starke Medikamente mit starken Nebenwirkungen genommen werden, ein Ausdruck von Selbstschädigung bzw selbstverletzenden Verhalten im Rahmen einer tiefer greifenden Persönlichkeitsstörung sein wie der "emotional instabilen Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs"

Wenn das, was du hier schreibst, stimmt, dann ist sehr gestört. Noch gestörter kommen mir allerdings die Therapeuten/Ärzte vor, die nicht gemerkt haben sollen bis wollen, daß ihnen da eine Schauspielerin gegenüber sitzt.

Wie die es allerdings durchgehalten hat, nach einem gespielten Nervenzusammenbruch die Medikamente auszuhalten, heißt - ich weiß es von einer Arbeitskollegin die wirklich einen hatte - so zugedröhnt zu sein, dass man Windeln benötigt, weil man nicht mal mehr das "Wasser halten kann" - und das andere auch nicht. Na, dann hat sie aber wirklich nicht alle Sandwiches auf dem Teller.

und gibt es da eine bestimmte bezeichnung / diagnose ? würde mich mal interessieren

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@BestFriend1990

ich bin kein Psychiater. Ich glaube, sie wollte nur auffallen, oder sich klüger als die Ärzte einschätzen.

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