SNES Emulator für Netplay mit IPv6 konfigurieren?

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2 Antworten

Wenn ZSNES bzw. dessen Retrospiele nur mit Retronetzwerken klar kommen, dann bau doch ein Retronetzwerk.

Mit (open)vpn ist das möglich. Als Transportprotokoll nimmt man IPv6 und als Nutzlast IPv4.

Damit sehen sich dann die beteiligten Rechner wie früher.

Löst dies auch das Problem bezüglich Portfreigabe im Router?

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@SoraMMK

Innerhalb der Teilnehmer des VPNs sind dann alle Ports offen. Insofern löst es auch das Problem der Portfreigabe am  Router.

Derjenige, welcher den VPN-Server betreibt, braucht einen Internetzugang, wo sich die Firewall für IPv6 konfigurieren bzw. abschalten lässt.

Alle anderen müssen keine Änderungen am Router vornehmen. Alle Teilnehmer brauchen nur einen entsprechend konfigurierten VPN-Client.

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@thomasschaefer

Ich danke vielmals, ich werde es, sobald ich kann, ausprobieren und dann bescheid geben, ob es funktioniert hat.

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IPv4 fast vollständig eingestellt? Bitte was? Gut zu wissen, dachte eigentlich wir sind noch nicht in der Zeit angelangt in der das nötig und oder möglich ist.

Vilt etwas blöd formuliert, aber wenn man den gesamten text liest versteht man worauf ich hinaus möchte. Wenn man (neu) bei Unitymedia ist, ist es nicht mehr Möglich, Einstellungen bezüglich IPv4 (u.a. Portfreigabe) vorzunehmen, sondern nur noch IPv6. hier knüpft das oben beschriebene Problem an. Vielen dank für die Mühe, sich hierfür Zeit zu nehmen.... oder auch nicht.

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Zur weiteren Erklärung "IPv4 eingestellt":

Aufgrund fehlender IPv4-Adressen gehen immer mehr Provider dazu über den Kunden keine eigene IPv4-Adresse mehr zu geben.

NAT findet also schon auf Providerebene statt. Da sich mehrere Kunden aber nicht gleichzeitig begehrte Ports zu ihren (privaten) IP-Adressen umleiten lassen können, gibt es die Möglichkeit praktisch gar nicht mehr bei IPv4.

Es werden nur noch Verbindungen vom Kunden ins Internet der dazugehörige Rückweg erlaubt. Und bei Überlast brechen die CGNAT-Gateways gern auch mal Verbindungen ab.

Das ist die Situation bei IPv4 bei ISPs, wie Vodafone, Unitymedia, Primacom, u.v.a.m.

Oft hat man allerdings Glück im Unglück - man bekommt IPv6-Adressen dazu.

Damit kann man wieder ein- und ausgehend IP-Pakete verschicken, wie man möchte.

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