Smart Meter Erfahrungen

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

das Smartmeter an sich bringt erst mal wenig. immerhin rechnen diese stromzähler genau wie die analogen messeisen nur die verbrauchten kilowattstunden zusammen.

der hauptvorteil ist halt eben, dass du über dein smartphone, tablet oder am PC. ggf, auch mit einem Display jederzeit, ohne in den keller zu müssen, den Stromverbrauch ablesen kannst und dem entsprechend reagieren. sprich das Licht aus machen in der diele etc...

auch eine verbrauchsprofilanzeige und entsprechende analsys ist jederzeit möglich. so kann man erkennen, wann wie viel strom verbraucht wird, und entsprechende schlüsse ziehen. z.b. wenn man beim Duschen mit dem duchlauferhitzer eine riesen spitze sieht, dann wird man sich ganz schnell mal überlegen, ein wenig zügiger zu duschen.

auch solche "stromsparstecker" die über 3 LEDs (grün, gelb, rot) anzeigen, wann viel ökostrom verfügbar ist, bringen abgesehen von einem guten gewissen herzlich wenig. denn 1. ist es wie schon eben erwähnt so, dass eine kilowattstunde eine Kilowattstunde ist, egal wie viel strom im Netz ist und zweitens zeigen diese stecker nur an, ob viel oder wenig strom verfügbar ist. nicht aber ob es kohle, atom, wind oder solarstrom ist.

aber zurück zum smartmeter. es gibt eine (das heißt eigendlich 2) schöne alternativen.

http://www.theowl.com/

das System ist relativ einfach zu installiren. es werden einfach 3 sensoren um die stromleitungen im Sicherungskasten geclipst. dennoch MUSS das ein elektirker machen.

es gibt auch noch systeme, wo der sensor einfach an die zählerscheibe geklebt wird. die messen systembedingt etwas genauer, weil hier auch die spannung berücksichtigt wird, haben aber den nachteil, dass ins besondere dann, wenn wenig bis kein verbrauch stattfindet, die messintervalle enorm lang werden.

ein normaler drehstromzähler mit 75 Umdrehungen je kWh z.b. braucht, wenn nur eine 40 watt Birne brennt 1200 Sekunden (20 Minuten) für eine Umdrehung.

der vorteil dieser systeme gegenüber smartmetering ist, dass keine daten an dritte übermittelt werden. das muss aber jeder für sich selbst entscheiden...

by the way: du kannst auch an deinem analogen Messeisen selbst ablesen, was du gerade verbrauchst, in dem du die zeiten stoppst...

du teilst einfach 360 durch die Zählerkonstante (z.B. 75 U/kWh) und dann durch die Zeit für einen Umlauf in Sekunden. daraus ergibt sich die aktuelle Leistung in Kilowatt (kW).

lg, Anna

PS: diese systeme sind nur in der lage den gesamtstromverbrauch zu beurteilen. wenn du wissen magst welchge geräte im einzelnen wie viel strom verbrauchen, brauchts eher komplexere systeme wie digitalstrom oder ein anderes smarthome-system

Die Frage ist eigentlich nicht richtig gestellt.

Was wird denn von einem solchen Zähler erwartet?

Für den normalen Haushaltskunden bringt ein solcher Zähler absolut nichts außer Mehrkosten für die Messung.

Das hat die Politik inzwischen auch erkannt und man ist dabei, die Smart Meter Problematik zurückzudrehen bzw. die Einbauszenarien neu zu definieren.

Günter

  1. www.google.de besuchen

  2. "Smart Meter erfahrung" eingeben

  3. sich durch die rund 120.000 ergebnisse durcharbeiten

Danke für die zügige Antwort Mir wäre ein persönlicher Kontakt zu einer Privatperson die Smart Meter schon nutzt lieber. Natürlich habe ich von google schon gehört, jedoch sind die Antworten meist nicht von privatpersonen. Vor und Nachteile sind mir bekannt. Jedoch würde ich gerne wissen, was tatsächlich gespart wird oder ob sich gar nichts geändert hat nach der Installation.

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