SM - Macht, Unterwerfung. Was liegt dem zugrunde? Cuckolding, Wifesharing, Sadismus

7 Antworten

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Also habe ich anscheinend eine dominante und devote Ader - 
wie geht das?

Da du dich ja nach eigenen Angaben schon länger mit BDSM befasst, sollte dir das Konzept des Switchings bekannt sein.

Es ist also ohne weiteres möglich, dass du einerseits "Cuckolding", also eigentlich eine Art der Erniedrigung, genießt und zu einer anderen Gelegenheit die öffentliche Erniedrigung deiner Partnerin ebenso ansprechend findest.

Ich sehe da also keinen ungewöhnlichen Widerspruch in diesem Sexualverhalten - ob es für alle Beteiligten wirklich "gesund" ist, ist eine andere Frage.

Über die psychologischen Hintergründe - familiär, pubertär etc - kann ich keine Angaben machen, ich glaube auch, das es nicht unbedingt einfach ist, solche "Ursachen" auszumachen.

Im Zweifelsfall ist es halt ganz pauschal eine "Störung der Sexualpräferenz" (ICD-10-GM F65.5) - egal ob das Kriterium "Leidensdruck" erfüllt ist. ;-)

Vielen Dank für den Stern. :-)

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Denke nicht dass das so krank ist oder irgendwas mit deiner Vergangeneit zu tun hat. Gibt auch Leute bei denen alles immer gutgelaufen ist und die auf SM/BDSM usw. stehen. Ich stehe zum Beispiel darauf gekratzt, leicht geschlagen, gefesselt, doll gebissen (bis es blutet) und auch erniedrigt zu werden (zum Beispiel dreckshu** oder so genannt zu werden). Ich bin "erst" 15 und sollte mir vllt Gedanken machen, aber hey das Leben ist viel zu kurz dafür. Such dir Leute die auch drauf stehen und hab Spaß, leb das aus, so mach ich das auch c:

Du kannst hier sicher kein psychologisches Gutachten bekommen, es können allenfalls Vermutungen oder Annäherungen sein und selbst dafür ist die Thematik viel zu komplex. Ausschlaggebend bei solchen Neigungen wie devot, domiant oder - seltener - auch einer Kombination von beidem ist sicher, ob du dir selbst und anderen damit schadest.

Anderen schaden kann man auch indirekt, indem man deren Neigung unterstützt, die ihnen vielleicht schadet. Damit hält man die Situation gewissermaßen aufrecht. Das tust du auch dir selbst gegenüber. Du hinterfragst ja nicht das Ausleben, sondern analysierst dich selbst und dein Verhalten recht gut, ohne jedoch in Betracht zu ziehen, ob eine Bearbeitung der tieferen Ursachen vielleicht eine Option wäre. Nachdem du kurz auch deine Kindheit erwähnst und auch die akutell eher widersprüchlichen Facetten deines Charakters, würde ich mir doch mal überlegen, ob eine psychologische Beratung etwas wäre. Ich meine nämlich schon.

Dazu müsstest du natürlich bereit sein, den ganzen Komplex nicht nur zu beschreiben, sondern auch andere Dinge in Betracht zu ziehen, etwa eine Aufarbeitung von möglichen Ursachen und eine Bereitschaft, anders darauf zu reagieren als bisher. Das wäre, wie anfangs erwähnt , nicht nur in deinem Interesse, sondern auch in dem deiner Partnerin, die hier ja auch involviert ist. Alles Gute!

Ausschlaggebend bei solchen Neigungen wie devot, 
domiant oder - seltener - auch einer Kombination von 
beidem ist sicher, ob du dir selbst und anderen
damit schadest. 

Das sehe ich auch als wichtigstes Kriterium an

Wer beispielsweise bei jemandem, der an einer Persönlichkeitsstörung leidet, diese zu seinem eigenen Vorteil ausnutzt, handelt aus meiner Sicht kriminell und verantwortungslos.

Das meist akzeptierte Konzept in der BDSM-Szene, der Grundsatz des SSC - Safe, Sane, Consensual - sollte solch destruktives Verhalten eigentlich eindämmen.

Letztlich besteht aber natürlich immer die Gefahr, dass jemand BDSM eben nicht als Variante seiner Sexualität auffasst, sondern es - sich selbst und anderen gegenüber - als Vorwand nutzt, um seine verkorkste Psyche an labilen Persönlichkeiten abzureagieren.

Da gibt es dann Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit etc.

Aus diesem Grund ist obige Aussage meiner Ansicht nach entscheidend,daher von mir ein klares DH!

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