Sklaverei damals und heute Unterschiede

5 Antworten

Deine Frage läßt einige Fragen offen.

Wie definierst du Sklaverei? Meinst du Sklaverei weltweit? Meinst due Ungleichbehandlung in unserer Gesellschaft? Geht es dir um Ausbeutung im Beruf?

Für mich ist eine moderne Form der Sklaverei dis, was Günter Wallraff schon vor Jahrzehnten in seinem Buc "Ganz unten" beschrieben hat. Eine Dokumentation, für die er seber in die Rolle der Ausgenutzten schlüpfte. Intensivere Informationen zu diesem Thema, auch mit neueren Daten, kannst du gewiß bei Gewerkschaften erfahren. Spiegel TV befaßte sic intensiver mit der Leih, bzw Zeitarbeitsfirma Randstatt. Wenn du darüber googelst, wirst du interessante Informationen bekommen. Und auch wie die Bundesregierung, die entsprechenden Ämter diese ausbeuterischen Vorgänge ignorieren und damit modernem Sklavenhandel Vorschub leisten.

Sklavenhandel gibt es weltweit im Mileu der gewerbemäßigen Prostitution. Die nformationen darüber sind logischerweise eher rar. Nur wenn es gelingt, dass Frauen us den "Gefängnissen" entkommen und wirklich eine Anzeige erstattet wird, gelingt den Behörden manchmal die Zerschlagung eines solchen Rings. Hier würde es sich anbieten, unter den Begrffen Zwangsprostitution, Mädchenhändler etc. zu googeln.

Auf Mißstände in Ländern der 3. Welt wurdest du ja schon aufmerksam gemacht.

Auch die Firma ADIDAS, wie noch viele andere, produzieren in Ländern, in denen es so gut wie keine angewandten Schutzbestimmungen gibt. Weil die Menschen dort von der miserabel bezahlten Arbeit abhängig sind, sind sie gezwungen, zu schlechtesten Bedingungen die Grundlage des imensen Profites von Nonelfirmen zu legen.

Zählt nicht auch Kinderarbeit zu einer Form de Sklaverei?

Das Manifest der Kommunistischen Partei von Karl Marx/ Friedrich Engels!

Freier und Sklaven, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener, Zunftbürger und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte standen im stetigen Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klasse.
In den früheren Epochen der Geschichte finden wir fast überall eine vollständige Gliederung der Gesellschaft in verschiedene Stände, eine mannigfaltige Abstufung der gesellschaftlichen Stellungen. Im alten Rom haben wir Patrizier, Ritter, Plebejer, Sklaven; im Mittelalter Feudalherren, Vasallen, Zunftbürger, Gesellen, Leibeigene, und noch dazu in fast jeder dieser Klassen besondere Abstufungen. (...)
Alle Eigentumsverhältnisse waren einem beständigen geschichtlichen Wechsel, einer beständigen geschichtlichen Veränderung unterworfen. Die Französische Revolution z.B. schaffte das Feudaleigentum zugunsten des bürgerlichen ab. Was den Kommunismus auszeichnet, ist nicht die Abschaffung des Eigentums überhaupt, sondern die Abschaffung des bürgerlichen Eigentums. Aber das moderne bürgerliche Privateigentum ist der letzte und vollendetste Ausdruck der Erzeugung und Aneignung der Produkte, die auf Klassengegensätzen, auf der Ausbeutung der einen durch die andern beruht. In diesem Sinn können die Kommunisten ihre Theorie in dem einen Ausdruck: Aufhebung des Privateigentums, zusammenfassen. (...)
Sie (die Bourgeosie) ist unfähig zu herrschen, weil sie unfähig ist, ihrem Sklaven die Existenz selbst innerhalb seiner Sklaverei zu sichern, weil sie gezwungen ist, ihn in eine Lage herabsinken zu lassen, wo sie ihn ernähren muß, statt von ihm ernährt zu werden. Die Gesellschaft kann nicht mehr unter ihr leben, d.h., ihr Leben ist nicht mehr verträglich mit der Gesellschaft.

http://url9.de/SMS

Moderne Sklaven arbeiten bei Foxconn und ähnlichen Firmen und schrauben unsere Smartphones und iPads zusammen oder sie bauen Fußballstadien in Katar. Suche mal bei Spiegel-online zu diesem Thema.

Heute sind die Leute offiziell frei, aber trotzdem noch abhängig von anderen Leuten was sie zu Sklaven macht. Also meistens "Sklaven des Geldes".

Die Früheren Sklaven waren Eigentum der Besitzer. Ein reicher Mann hatte zum Beispiel 50 Rinder, 80 Schweine und 15 Sklaven. Und er konnte alle nach belieben behandeln und Verkaufen.

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