Wie kann man einen undogmatischen von einem dogmatischen Skeptiker unterscheiden?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dogmatische Menschen verraten sich dadurch, dass sie guten Argumenten gegenüber nicht zugänglich sind. Nur ein unfehlbarer Dogmatiker kann so nicht erkannt werden.

Im engeren Wortsinne verweist ein Dogmatiker auch ständig auf sein Dogma. Ein undogmatischer Skeptiker verweist auf Argumente und Untersuchungen und lückenhafte Beweise, aber er beruft sich nicht auf einen Glaubenssatz.


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Danke für Deine Antwort, meinst Du mit unfehlbar dann im Grunde eine Art Kirche?

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@FragaAntworta

Nein, jemand Unfehlbaren gibt es nicht, es gibt aber viele, die sich für unfehlbar halten. Da sich jeder Mensch mal irrt, erkennt man den Dogmatiker auch daran, dass er seinen Irrtum nicht eingesteht.

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@Shiftclick

Stimmt, das ist wohl ein sehr gutes Kennzeichen, aber wie kann man damit dann umgehen? Was sollte dann unternommen werden?

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Ich würde auch Erfahrungen dazuzählen: dass sie nicht offen für Erfahrungen sind - also auch nicht bereit ihre Argumente zu überprüfen an Erfahrungen, denn ein Gedankengebäude kann auch 'mal noch so logisch sein...: wenn (eigene) Erfahrungen (oder die von einer anderen Person) dagegensprechen, kann man die auch nicht unbedingt mit der Logik des Gedankengebäudes wegreden. Ich denke also, es sollte andere Erfahrungen stehenlassen und die Möglichkeit offen lassen, dass seine Erklärungsversuche für die Welt nicht die einzig möglichen sind.

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hallo FragaAntworta,

das scheint mir ja eher eine philosophische Frage zu sein, denn aus dem bereich Medizin, Pharma, Homöopathie zu kommen.......

Aber da Du diese stichworte eingegeben hast, fragst Du vielleicht wie man 'Scharlatane' erkennen kann, die sich recht häufig auch auf dem Gesundheitssektor rumtummeln? Aber wo kommt hier der Skeptiker in Spiel?

Die Defintion/Erklärung der Begrifflichkeiten hat Shiftclick ja schon recht zutreffend erklärt.

Ich denke, allen unkonventionellen (und auch vielen konventionellen, wenn siem neu sind und noch nicht durch Erfahrung geprüft) Heilmethoden sollte man zuerst etwas skeptisch gegenüberstehen. Dieses sollte allerdings nicht dogmatisch sein, also wenn etwas hilft, warum sollte man es dann nicht anwenden? 'Dogmatisch skeptisch', also immer gegen alles Neue auf dem Gebiet der Heilmethoden, muss man ja nicht sein. Aber auf lange Sicht sollten dann natürlich nur solche Methoden bestehen bleiben, die erfahrungsgemäß nachweislich auch wirklich geholfen haben.

alles gute bei Deiner Suche!

EHECK

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