Sitzen wir alle mehr oder weniger in einer Art Hamsterrad der Leistungsgesellschaft (Beruf, Schule, Konsum, Leistungsdenken) und wie kommt man heraus?

12 Antworten

Aus dem Hamsterrad kommst du nicht heraus, es sei denn, du willst dein Leben als Bettler oder Obdachloser verbringen, eventuell auch als Selbstversorger in der freien Natur, aber das wird auch ziemlich schwer sein..

Glaube ja nicht, die Gesellschaft wäre an dem System des Hamsterrades schuld. Das behaupten nur Ideologen; ihre Rezepte von einst (Kommunismus, Sowjetstaat, DDR-Staat) haben sich alle als unbrauchbar erwiesen.

Das Hamsterrad ist von der Natur so eingerichtet, d.h., von jeher musste der Mensch Leistung erbringen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das einzige, was der Mensch am Hamsterrad des Leisten-müssens ändern kann, ist, dass es sich - durch eine weise Politik - etwas langsamer dreht,
damit der Mensch gesundheitlich mithalten kann bzw. auf dass nicht so viele aus dem Hamsterrad herausfallen.

Aber im Hamsterrad muss man weiter zu Gange sein. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Du beschreibst es mit dem ersten Satz schon ganz gut.

Wir drehen uns im Kreis, es gibt so viele Psychisch kranke/Depressive wie noch nie! Da der Druck immer größer wird. Ohne guten Schulabschluss keine gute Arbeit, keine gute Arbeit = wenig Geld und unsere Gesellschaft funktioniert nur durch Geld und dann noch dieser Beigeschmack das man mit Geld alles machen kann und „Spaß“ haben kann usw. ist diese Gesellschaft irgendwann der tot von uns allen. Ohne Geld kommst du aus diesem Leistungsdruck nicht raus und auch wenn du Geld hast lastet immer noch ein gewaltiger Druck auf dir. 

Es gibt so viele Möglichkeiten, da raus zu kommen.

Drei Ansätze helfen dabei:

+ weniger Geld (ver-)brauchen und daher weniger arbeiten müssen

+ weniger Stunden arbeiten müssen, wenn man gut verdient

+ einen Job haben, der einem wirklich Freude macht

Als Alleinstehender ist das natürlich viel leichter als mit Familie.

Aber auch mit Familie kann man überlegen, wo man nicht unbedingt mit anderen "mithalten" muss/ will. Gerade das Mithaltenwollen und Konkurrieren mit Nachbarn, Freunden, Familie macht viel Stress und bringt einem selber nicht wirklich mehr Lebensqualität.

Überlegt euch doch als Familie mal, was wirklich eure Bedürfnisse, Wünsche, Ziele sind. Und dann überprüft, wie wichtig dann all die anderen Dinge sind, die ihr euch im Moment sonst noch leistet.

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