Sins die städte in den alten oder in den neuen Bundesländer reicher, moderner, schöner und besser?

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1 Antwort

Das muss als klares "Jein" beantwortet werden, da hier in den letzten Jahrzehnten viel Geld in die Sanierung einiger ostdeutscher Städte geflossen ist, während im Gegenzug einige alte Industriestädte im Westen nach starkem Strukturwandrl vor sich hin rotten.

Diese Aussage betrifft aber eher grössere Städte und nicht die ganz kleinen Städte und Dörfer mit "Charme & Patina".

Denn dort zeichnet sich dann das finanzielle Grundbild der einzelnen ( Privat- & Klein- ) Eigentümer der meisten Immobilien ab. Wenn da eine Dorfgemeinschaft / Kommune / Gemeinde oder Stadt z.B. Strassen und Kanalnetze sanieren will oder muss, dann werden auch dort die jeweiligen Immobilienbesitzer anteilig zur Kasse gebeten.

Was würde dann ein kennender Bürgermeister hier tun ? Nur Nötigstes im Bezug auf die Stammbürgerschaft . ( denn Geld regnet bekanntlich nicht vom Himmel )

So sieht durchaus manches Dorf im Westen nicht sonderlich anders aus als das jeweilige Gegenstück in den neuen Bundesländern.

Nur die Einschuss-Spuren an den Häusern und weitgehend das alte Kopfsteinpflaster für den KFZ-Verkehr wurden dort überarbeitet. Vieles auch aus privater Hand, aber halt auch nicht überall.

Aber manches Dorf und manche Kleinstadt der neuen Bundesländer waren nicht stark durch den Krieg beschädigt und strahlten ein richtig schönes "Flair" aus .

So, wie man sich "gehobeneren Alters" halt ein richtiges Dorf oder eine Kleinstadt vorstellt ( weil erlebt ).

Aber viele grösseren Städte in den westlichen Bundesländern rotten nach dem Wegfall ihrer ursprünglichen Hauptindstrien nun auch schon seit teilweise Jahrzehnten vor sich gammelnd hin.

Da sieht es in einigen Vierteln heute nicht viel anders aus als zur Zeit der Grenzöffnung z.B. in Dresden, Leipzig oder Mittelstädten der ehemaligen DDR. Nur halt ohne erkennbare Kriegsschäden.

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