Sinnvolle Beschäftigung trotz Unreitbar?

8 Antworten

Ganz, ganz, ganz, ganz wichtig wäre, dass er sich rund um die Uhr frei bewegen kann, damit das niemals zu lange steht, denn sonst wird es immer schlimmer. Sprich: Schau Dich doch mal um, ob Du nicht bewegungsreichere Haltung für ihn findest. Wenn möglich, sogar mit extra Bewegungsanreizen. Aktivställe, Paddock Trails etc. sind ja sogar so gebaut, dass vom Wasser zum Heu und umgekehrt etc. Wege zurückgelegt werden müssen, damit die Pferde animiert sind zu gehen.

Dann wäre es für ihn besser, er hätte nicht die Wechsel von warm zu nasskalt und umgekehrt, die Boxenpferde immer haben, wenn sie raus kommen.

Unsere beiden Pferde brachten zu uns Arthrosen mit bei Kauf und bei beiden konnte die Aktivstallhaltung nach der Integrationsphase die Beschwerden lindern. Schon alleine deshalb möchte ich niemals mehr ein Pferd in einer Box halten müssen.

Dann kannst Du ohne Medikamente mit der Gabe von Hagebutten vielleicht ebenso eine Linderung der Beschwerden erreichen, denn darin sind sogenannte Galactolipide enthalten, die es dem Stoffwechsel erleichtern, die für die Gelenke (grade, wenn sie arthrotisch verändert sind) so wichtige "Gelenkschmiere" zu bilden.

Wenn Du Glück hast und alle steif machenden Faktoren durch beweglich machende ersetzt, wird er so weit beschwerdefrei, dass Du ihm mit sanftem krankengymnastischen Training das Leben deutlich erleichtern, ihn dann auch wieder reiten kannst, ihm das eben sogar gut tut.

Absolut wichtig dabei: Die Maßnahmen greifen in aller Regel nur beim Barhufer wirklich. Bei Beschlag (auch wenn er mit Kunststoff ummantelt ist), ist das Schwingungsverhalten des Eisens zu belastend und was ein Beschlag für die Gelenke bedeutet, sieht man auf folgendem Bild ganz gut erklärt: https://razerhorseblog.files.wordpress.com/2015/06/hoof-flex-comparison-graphics.jpg

Dazu gehört natürlich jemand, der wirklich Barhuf-Experte ist und nicht nur das glatt raspelt, was ausfranst, sondern mit dem Barhuf arbeiten kann, das Pferd entsprechend seiner Physiologie inklusive des Befunds hinstellen kann dadurch, dass er dem Huf quasi sagt, in welche Richtung er wachsen soll - zurechtschneiden der Richtung hilft nämlich nicht.

Das ist echt eine super Antwort! Die kann man genauso unterschreiben, Daumen hoch 😁👍

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Sprich mit deinem TA inwiefern dein Pferd noch belastbar ist. Dann kannst du ihn dementsprechend mit Bodenarbeit, Zirzensik, Stangenarbeit, Spaziergängen etc. beschäftigen. Dabei immer darauf achten dass du ihn ordentlich (mind. 20 Minuten) aufwärmst.

Auch solltest du dir überlegen ob es wirklich sinnvoll ist, ihn den ganzen Winter über in der Box stehen zu lassen. Das käme z.B. für meine Pferde nie in Frage. Gerade für Arthrose-Pferde ist so eine Haltung Gift, da sie sich ja viel bewegen können sollten. Such lieber nach einem ordentlichen Offenstall bzw. zumindest einem Stall mit ganztägigem Auslauf...

Huhu,

in einen Aktiv- oder Offenstall umstallen. Mit Arthrose geht er dir in Boxenhaltung kaputt. Auch wenn es "nur 16h Box am Tag" sind, das ist das leider übliche bei nur 8h draußen.

Gerade mit der Arthrose braucht er freie Bewegung. Und wirklich frei! Nix laufen lassen, nix Führanlage. Er muss selbst entscheiden können wie viel Bewegung er braucht und wie viel in dem Moment geht.

Alles weitere musst du mit dem Tierarzt besprechen, da kann dir hier blind niemand was raten. Was fast immer noch geht ist Sparzieren und Fahren vom Boden im Gelände, da blühen viele Pferde richtig auf. Inwieweit Biegung also Longe, Seitengänge an der Hand oder Fahren noch geht, hängt vom Gesundheitszustand des Pferdes ab und wird zusammen mit dem Tierarzt entschieden.

Liebe Grüße

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Ich kann mich nach Sprunggelenksbruch im März nicht mehr hinhocken

Hallo,

ich habe mir Ende März 2014 mein Sprunggelenk gebrochen (Bimalleolarfraktur des Unterschenkels) und war darauf hin ca. 3 Monate krank geschrieben und hatte 12 Physiotherapiestunden. Nächstes Jahr werden dann die Schrauben und die Schiene entfernt.

Gehen kann ich mittlerweile wieder total flüssig, Autofahren ist auch kein Problem und Treppen kann ich auch ohne Probleme hinaufsteigen.

Ich habe jetzt noch ein Problem:

Ich kann im stehen nur ganz wenig in die Hocke gehen. Mein gesundes Bein hat absolut gar keine Probleme, aber das andere will einfach nicht mitkommen. Im sitzen und im liegen bewegt es sich ganz normal, aber wenn ich stehe geht es nicht. Ich kann somit auch nur ganz schwer Treppen runtertersteigen, und muss mich immer irgendwo festhalten, da mein Bein ja dann sehr steif ist.

Ich hatte im Juli bei der letzten Untersuchung auch schon meinen Arzt darauf angesprochen und wollte noch weitere Physiotherapiestunden verschrieben haben, aber er meinte, dass das normal ist und ich nur Geduld haben soll da ich bald wieder normal gehen werde.

Und naja jetzt ist auch schon Oktober und der Bruch ist mehr als ein halbes Jahr her und ich habe Angst, dass ich nie wieder normal gehen werde, wenn sich nicht bald etwas ändert. Ich weiß zwar, dass so ein Bruch des Sprunggelenks immer eine langwierige Sache ist, aber ich weiß auch dass die Gefahr von Arthrose sehr hoch ist und ich möglichst nichts falsch machen möchte.

Da ich mir gerade ziemliche Sorgen mache, werde ich mir am Montag gleich einen Termin bei meinem Arzt holen um sicher zu gehen, dass alles so ist wie es sein soll!

Aber mich würde schon einmal vorab interessieren, ob hier vielleicht jemand das selbe Problem hat oder einmal hatte und mir einen Rat geben kann.

Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus

Kerstin

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Pferd hat alle zwei Wochen neue verletzung? Sehnenschaden, Hufgeschwür, entzündete Auge, Arthrose und mehr?

Hi, ich habe "ein Problem" mit meinem 18 jährigen DRP Wallach. Vor ca drei Monaten einen Sehnenanriss hatte, der inzwischen wieder verheilt zu sein SCHEINT. Wir haben vor kurzem natürlich auch einen Ultraschall machen lassen, wo auch rauskam, dass die Sehne wieder verheilt ist (soweit Sehnenschäden halt wieder verheilen). Der TA meinte, ich sollte orthopädische Eisen drauf machen lassen und ihn dann wieder antrainieren. Der Hufschmied kommt aber erst in zwei Wochen, aber er meinte, ich darf ihn vorher schon ein wenig im Schritt reiten, solang das Bein nicht wieder anschwillt (nach Absprache des TA, der natürlich zugestimmt hat). So, mal abgesehen davon hatte er zwei Wochen nach der Sehnenschadendiagnose eine Eiterbeule auf dem Sehnenschaden die aufgegangen ist und weiter nicht schlimm war. Zwei Wochen später hatte er dann ein Hufgeschwür. Das wurde rausgeschnitten und er hat nach zwei Tagen nicht mehr gelahmt. Wieder genau zwei Wochen später hatte er eine seltsame Schwellung vorne am Röhrbein und komische Verkrustungen auf der Schwellung. Diese gingen jetzt allerdings ab und die Stellen verheilen wieder. Jetzt, wieder genau zwei Wochen später hat er allerdings ein entzündetes Auge und es besteht der Verdacht auf Arthrose im Fesselgelenk. Das "Sehnenschadenbein" ist auch wieder angelaufen (bei dem Bein besteht auch der Verdacht auf Arthrose). Ich weiß jetzt nicht, ob das wirklich Arthrose ist und ob das Bein wegen der vermutlichen Arthrose angelaufen ist, oder ob das von der Sehne kommt (ne schwellung auf der Betroffenen Sehne ist natürlich als schönheitsfehler geblieben (war übrigends die tiefe Beugesehne)) oder ob das ein ganz anderen Grund hat. Ich weiß auf jeden Fall, dass das da nicht hingehört. Lange Rede kurzer Sinn, mir ist bewusst, dass es oft nur ein paar Kleinigkeiten gewesen sind, aber es ist so vieles hintereinander, dass ich langsam nicht mehr weiter weiß. Und vor allem kann ich wahrscheinlich jetzt schon sagen, dass er in zwei Wochen wieder irgendwas hat. Ich weiß, dass das keine richtige Frage ist aber ich musste mich einfach mal aussprechen. Außerdem weiß ich nicht wie es weitergehen soll. Die Sache mit dem reiten ist hier das kleinste Übel, aber es macht momentan einfach keinen Spaß mehr und die Tierarztrechnungen häufen sich nur noch so. Ich weiß nicht mehr weiter da ich ihn wirklich wirklich lieb habe, aber wie schon gesagt, es macht einfach keinen Spaß mehr. Auch für ihn nicht. Ich dürfte ihn seit eineinhalb Wochen wieder reiten. Zwar nur Schritt aber immerhin. Am Anfang war er super begeistert aber nach ein paar Tagen war er auf ein mal so Arschig drauf. Irgendwie hat er selber glaube ich gar keine Lust mehr auf diese ganze riesige Pause. Er ist ein Absoluten Arbeitstier. Er ist bei den Vorbesitzern vom L-springen/Dressur bis hin zu den Mounted Games geritten worden. Natürlich macht sein Körper dann früher schlapp, aber er selber ist da halt noch voll drin. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig verzweifelt. Was soll ich tun?

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Vielen dank schonmal ..

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LG Siinchen

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