Sinnvolle Beschäftigung?

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Wie wäre es wenn die Person sich sozial engagiert ?

Es gibt doch in der Seniorenbetreuung sowas.

Zu meiner Mutter kommt z.B, einmal die Woche eine Dame mitz der macht sie dann Spaziergänge oder spielt Karten . Ich weiß jetzt die genaue Bezeichnung dafür nicht.

Diese Idee hatte ich auch schon. Reaktion: Bin schon selbst alt und da sehe ich noch mehr Elend und Verfall!

Ja, nicht so toll, aber genau das spiegelt ja seinen eigenen depressiven Zustand wieder.

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@GutenTag2019

Ohhh.... dann vielleicht was mit Jugendlichen ?

Aber weißt du, wenn er nicht will, kann man ihn ja auch nicht zwingen.

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@Pauli1965

Aber WAS mit Jugendlichen? Wie und wo kann man sich engagieren, ohne eine entsprechende Ausbildung zu haben?

Er will, und das glaube ich ihm auch.

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@GutenTag2019

es gibt doch genug Verein wo auch Jugendliche sind. Da muss man nicht immer gleich studiert haben.

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Wenn tierfreundlich,dann im Tierheim arbeiten. Oftmals suchen sie dort immer welche. Handwerklich oder auch Gärtnerische Arbeiten......

Er muss selbst sich überall informieren und für sich das Geeignete suchen.

Solange er dazu nicht die Motivation u den starken Willen hat, wird es alles nichts, was man ihm anbietet.

Es geht um Ideen. Die Umsetzung ist dann sein Ding.

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@Kanimose

Also echt :( Warum bist du hier, wenn du nur auf Google verweisen kannst?

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Tipps auf gutefrage.net geben haha :D Da gehst immer mit nem guten Gefühl in den Feierabend.

Er ist schon zu viel online. Ich weiß zwar nicht, ob er hier angemeldet ist, aber er muss raus vor die Tür!

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@GutenTag2019

was meinst du mit Gefühl von Wertschätzung? Dass andere ihn wertschätzen, oder dass er das Leben wertschätzt oder was anderes?

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@Drakkari

Ja, ich erzähle ihm auch immer, dass er sich selbst wertschätzen muss und dem Leben dankbar sein soll. Wenn er gut drauf ist, gelingt ihm das offensichtlich :) In seinem Job muss er "funktionieren". Durch Corona viel Homeoffice, kaum kollegiale Kontakte.

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@GutenTag2019

ok mal ne allgemeine Frage zu "damit ihm nicht langweilig wird"..

Hat er denn außer Langeweile sonst keine wichtigen Probleme? Also:

  • Wohnung/Haushalt läuft alles, perfekte Organisation, keine tausend Sachen die mal entrümpelt gehören, perfektes Ablagesystem, nix liegt rum? Genauen Plan realisiert ala "
  • Montag staubsaugen, wäsche waschen, bettwäsche neubeziehen, fitnesscenter Oberkörper..
  • Dienstag einkaufen, für Karriere lernen (bei mir z.B. grad Kali Linux für hacken lernen), mit Freunden treffen
  • Mittwoch gelbe tonne an die Straße stellen, Fitnesscenter Unterkörper,..
  • Donnerstag, Küche, Fenster, Garten, Hobby, etc.
  • Freitag Fitness Ausdauer, Karriere/Hobby etc.

Was mit seinen Freunden? brauchen die nie Hilfe? Mal bei nem Umzug, oder bei ner Partyplanung, oder nen Rat, oder ne Aufmunterung?

Was will ich sagen.. Fokus.. Wenn man sich die ganze Zeit nur in seinem Selbstmitleid badet, dann fällt einem garnicht auf WIEVIEL man eigentlich zu tun HÄTTE.. Dann fällt einem garnicht auf dass GENUG LEUTE da draußen, seine Hilfe eigentlich brauchen könnten! Nur weil sie nie danach fragen, weil sie zu stolz oder zu höflich sind, heißt das nicht, dass sie alle selbstständig leben können. Was man an ihm als gutes Beispiel ja sehen kann. Ich hab das gleiche Problem wie er. Meine Mutter hat mich extrem streng erzogen damals, meine Meinung hat einfach nicht gezählt, ich bin mit 17 von ihr weg zu meinem Vater gezogen. Der hat mir alle Freiheiten gelassen, mir aber selbst auch nix gezeigt. Ich hab 10 Jahre mein Leben "genossen" mit Drogen und Partys.. hab jetzt vor 1 Jahr mit kiffen, rauchen, alkohol etc. aufgehört, bin vom alten Freundeskreis weggezogen, habe Gott gefunden, hab mich vor einer Woche Taufen lassen, habe neue Vorsätze gemacht. Gesunde Ernährung, Fitness, Wohnung komplett entrümpeln, den ganzen Schei* der eh seit jahren nur rumsteht alles raus was staub ansetzen kann. Lieber leb ich wie im Applestore und kauf nach und nach nur zeug was ich wirklich brauche. Bräuchte eig Hilfe von Freunden, dass die mir mal helfen das Sofa rauszutragen, oder mir zu erklären wie man seine Woche strukturiert etc. Aber jeder ist mit seinen eigenen Problemen beschäftigt, und wenn mir einer ein Rat gibt, dann nur so theoretisch verallgemeinert, versucht mich zu motivieren. Dabei scheiterts ja nicht an der Motivation sondern an der Praxis. Der Plan! Wie fang ich an, wie mach ich weiter. Was änder ich zu erst. Wie schaff ich das minimum 3 Monate durchzuhalten, damits zur Routine wird. Wie schaff ich mir die ganzen tausend andern Themen die mich täglich vom wesentlichen ablenken vom Hals..? Das sind alles Dinge wo ich merk, es macht kein Sinn die Freunde zu fragen, die nach außen hin "glücklich leben" nur weil sie dünn sind oder ne langjährige Beziehung haben. Das macht sie nicht zum besseren Menschen oder zum Life-Coach. Die meisten haben einfach Glück aus besseren Verhältnissen zu kommen und genießen einfach das Nest das ihre Eltern ihnen schon vorbereitet haben. Ich kann diesen Typen von dem du erzählst gut verstehen, weil ich in seiner Haut stecke. Die Leute checken nichtmal was unser Problem ist. Ich finds echt ehrenhaft von dir dass du dir die Zeit und Energie nimmst um ihm zu helfen. Dass DU ihn noch nicht aufgegeben hast. Das zeugt von einem starken Charakter. SO sollten Freunde sein. Nur bitte erkenne, es ist kein Problem der Motivation. Es ist mehr ne Hoffnungslosigkeit weil man in den eigenen Augen schon alles mögliche versucht hat, und des was einem von andern Geraten wird, einen nicht zufrieden stellt. Ich schätz mal er ist wie ich hochbegabt und es regt einen eher auf, wenn Leute einem so Tipps geben die einfach nicht zu Ende gedacht sind. Nach dem Motto "sei einfach froh damit was du hast, und denk einfach nicht daran dass du unzufrieden bist".. oder "fang in kleinen steps an, eins nach dem andern" ja wow danke da wär ich nicht drauf gekommen ':|

Man fühlt sich nicht verstanden, nicht ernst genommen und isoliert sich automatisch selbst von der Gesellschaft.

Des Problem sind die Dinge in die man sich dann reinflüchtet, wie übermäßiger Handykonsum, oder jeden Tag nurnoch Netflix gucken etc. weil das is ja auch bloß seine Probleme vor sich her schieben und auf ein Wunder warten.

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@Drakkari

Ich danke dir wirklich sehr für diesen Beitrag! Und ja, du erfasst das schon ganz gut. Ich hatte noch an anderer Stelle gefragt und dort konkret örtliche Tipps bekommen. Nun hat er sich mit einem Freiwilligen Zentrum in Verbindung gesetzt und ich bin gespannt, was sich daraus ergibt.

Sein Leben hat er - soweit ich da Einblick habe - gut organisiert. Natürlich ist er phasenweise auch gut ausgelastet, aber es gibt eben genug Zeit, die er nach eigener Aussage verplempert, was ihn eben frustriert.

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