Sinnhaftigkeit von Religion?

...komplette Frage anzeigen

18 Antworten

Ich denke, heutzutage glauben die meisten Menschen an den Glauben, nicht an Gott. Und schon gar nicht an den in der Bibel beschriebenen.

Ursprünglich natürlich "erfunden" um Naturphänomene zu erklären. Daraus hat sich im Lauf der Zeit ein Machtsystem entwickelt, in dem eine kleine Gruppe selbsternannter "Gelehrter" und Gottversteher allen anderen die Regeln "erklären" und aufzwingen und sie damit in ständiger Angst und Kontrolle halten.
Dieses passierte in diversen Kulturen und unabhängig von der konkreten Religionsaussage, wo sie sich als mächtigste Elite etablieren konnten.

Heutzutage bleibt - zumindest in Europa - nur ein Rest davon übrig. Ein recht diffuses Gottesbild, welches mehr als Trost und Kuschelgefühlsspender dient. Im Grunde ist das Gottesbild heute so diffus, daß man eigentlich nicht mehr von einem Christentum im früheren Sinn sprechen kann. Natürlich gibt es immer noch Hardcode-Fundamentalisten (und die werden auf diese Antwort auch heftigst protestieren), aber eigentlich eint sie nur noch der Glaube an den Glauben selbst. So ist inzwischen alles vorhanden, von einem fast pantheistischen bis hin zu einem sehr orthodoxen Gottesbild. Was ja irgendwie auch ok ist, weil es die Macht der Vorbeter begrenzt.

Übrig bleibt vielleicht die diffuse Angst, die gesellschaftliche Ordnung könne zusammenbrechen, und Mord und Todschlag ausbrechen, wenn es keinen Glauben mit seinen Moralvorschriften mehr gäbe.
Obgleich das empirisch widerlegt ist (z.B. ist in skandinavischen Ländern mit einem weit höheren Anteil Atheisten die Kriminalitätsrate geringer, als z.B. in den USA, mit einem sehr hohen Anteil bekennender Christen; auch hat das Christsein weder Mafiosi noch Päpste von Schandtaten abgehalten...)

So geht man halt einmal pro Woche gemeinsam in die Kirche und hält damit sozialen Kontakt. Viel mehr ist aber auch nicht geblieben.

Wer diese Gedanken besser ausgeführt hören will, dem empfehle ich Daniel Dennett (bei 10:00 gehts los):


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kommen nur Christen oder nur Muslime oder nur Juden oder... oder   oder    in den Himmel ?
Die Kurzfassung, Helfende Hände sind Seliger den Betende Münder.
Das Judentum ist auch (im Gegensatz zu Christentum und Islam) keine missionierende Religion
. Begründet wird die Ablehnung der Mission mit den sogenannten „Noachidischen Gesetzen“ (siehe Talmud b. San. 56). Diese besagen, dass alle Menschen (selbst Heiden), die die 7 Gesetze der Gerechtigkeit (ähnlich den 10 Geboten) einhalten, einen Anteil an der kommenden Welt haben werden.
Mit anderen Worten: Das Heil in der kommenden Welt ist nicht von der Zugehörigkeit zum Judentum oder irgendeiner Religion abhängig.Sie ist abhängig von deine guten Taten.

Gott läst sich in keine Religion zwängen.Den Anthropomorphismus, diese Vermenschlichung von Göttern, finden wir nicht nur im Christentum. Seit zweitausend Jahren wird Gott als älterer Mann dargestellt. Ja der Gott Israels wird im Alten Testament als ein launischer Wüstenscheich dargestellt und befiehlt den Israeliten sogar die schlimmsten Verbrechen, z. B.Völkermord.Den der,der die Bibel falsch übersetzt hat, hat nicht Verstanden was Gott wirklich will. Auch Allah, der Gott des Quran (Koran), ist ein Furcht erregender, drohender Gott. Ähnliche Züge trägt auch der Gott der Christen, wenn er z. B. mit ewiger Verdammnis in der brodelnden Hölle droht.Wobe doch alle 3 Religionen den selben Gott haben,wird er so missverstanden. Zu allen Zeiten haben die Menschen versucht, diese drohenden, gefährlichen Götter umzustimmen. Einerseits machte man sich klein und erbärmlich, um die Götter größer erscheinen zu lassen und das Mitleid der Gottheit zu erwirken, und andererseits versuchte man, die Gottheiten mit Opfern sozusagen zu bestechen. Das sind ausgesprochen infantile Verhaltensweisen, die aber die Menschen im Umgang mit Herrschern gewohnt waren. Unterwürfigkeit kommt meist gut an. Aber was hat ein Gott davon, wenn ich z.B. auf etwas verzichte, das mir Freude machen würde? Wenn ich z. B. in der Fastenzeit keine Schokoladeesse oder meine sexuelle Aktivität verringere? Das sind im Grunde genommen lächerliche Verhaltensweisen. Antike Religionskritiker bezeichneten denn auch solche Opfer als einen Kuhhandel mit der Gottheit. So sagt Sokrates in Platons Dialog Eutyphron (5. Jahrhundert v. u. Z.): Demnach wäre also die Frömmigkeit eine Form gegenseitigen Güteraustausches zwischen Göttern und Menschen (14e6 f.). Über diese naive Vorstellung spottet Lukian (2. Jahrhundert n. Chr., Über die Opfer 2): Denn das ist nun mal die Vorstellung, die man sich von den Göttern gemacht hat: umsonst tun sie nichts; die Güter, die sie den Menschen überlassen, sind Waren, mit denen sie gegen bare Bezahlung handeln; alles ist ihnen feil und hat seinen festen Preis: Gesundheit ist um ein Stierkalb, Reichtum um vier Ochsen, ein Königreich um eine Hekatombe „smile“-Emoticon ein Opfer von 100 Stieren) bei ihnen zu haben. Nestor gab neun Stiere, um wohlbehalten von Troja nach Pylos zurückzukommen, die Überfahrt von Aulis nach Ilion musste gar mit einer königlichen Jungfrau (nämlich mit Iphigenie, der Tochter des Agamemnon,) erkauft werden. Doch dieses kindische Verhalten ist weltweit verbreitet und wird von vielen Religionsgemeinschaften sogar als etwas Gutes empfohlen. Es gibt drei Dinge, die fast allen Religionen gemeinsam sind: sich schuldig fühlen, sich klein und unbedeutendmachen und auf einen Erlöser warten. Schuldgefühle kommen aus der Kindheit. Wenn ein Kind etwas tut, das ihm die Eltern verboten haben, hat es Schuldgefühle, ebenso wie ein Hund, der etwa ein Loch in den Teppich gebissen hat. Schuldgefühle verlangen nach Bestrafung. Dann ist die Welt wieder in Ordnung. Doch im Alltagsleben bringt die Erwartung einer Strafe leider diese auch mit sich. Und oft sagen die Menschen, irgendein Unglück ist die verdiente Strafe Gottes. Besonders "fromme" Menschen warten oft darauf, dass jemand bestraft wird, der so lebt, wie sie selbst nicht zu leben wagen. Und da diese Erwartung gottlob nicht immer in Erfüllung geht,hat man das Sprichwort geprägt: Bösen Menschen geht es immer gut. Über das Schuldgefühl lassen sich die Menschen hervorragend manipulieren. Dazu bauen die Religionen – nicht nur die christlichen – hohe moralische Forderungen auf, von denen man weiß, dass niemand ihnen gerecht werden kann, so dass jeder in diesem Sinne schuldig werden muss. Laut christlicher Lehre wird jeder Mensch schon mit einer Schuld, der Erbsünde, geboren, weil unsere Stammeltern Adam und Eva von der verbotenen Frucht im Paradies gegessen haben. Infolge der Erbsünde konnte dann niemand mehr nach dem Tod in den Himmel kommen. Erst durch die Taufe wird diese Urschuld getilgt. Um sich von der im Laufe des Lebens erworbenen Schuld zu befreien, bedarf es dann bestimmter Rituale, Gebete, Opfer und vor allem der Priester, die wenigstens im Christentum solche Sünden nachlassen können. Bis vor 50 Jahren lehrte die Katholische Kirche, dass nur Katholiken in den Himmel kommen könnten. Nulla salus extra ecclesiam – Keine Rettung außerhalb der Kirche, war die Lehre.Die Katholische Kirche hat aber im Laufe ihrer Geschichte den Sündennachlass noch verschärft: selbst wenn ein armer Sünder in der Beichte oder – wie heute üblich – in einem Bußgottesdienst von seinen Sünden befreit wird, dann bleibt noch die Sündenschuld. Um sie abtragen zu können, hat man im Mittelalter neben Himmel und Hölle noch das Fegefeuer – purgatorium = in etwa Reinigungsort – erfunden, was durch keine Silbe aus der Bibel begründet werden kann. Um aber schon zu Lebzeiten seine Sündenschuld abzutragen, hat man den so genannten Ablass eingeführt. Das sind Bußübungen wie Gebete, Wallfahrten, womöglich verbunden mit einer Geldzahlung.Das Ablasswesen ist aber durchaus nicht abgeschafft. Man kann damit auch heute noch seinen Aufenthalt im Fegefeuer um 100 oder 300 Tage verkürzen, auch ein Jahr ist möglich, und durch einen vollkommenen Ablass kann man sogar das Fegefeuer ganz umgehen.
Die unsäglich grausame Höllenlehre hat sich auch in der Folge als praktisches Mittel der Disziplinierung und Manipulation erwiesen, so die Reformation überlebt und findet sich gerade in den Glaubensbekenntnissen von "Frei"-kirchen. Viele haben sich so daran gewöhnt, dass man dieses Dogma, wie etwa die Spekulation der Trinität, als unerschütterliche Lehre der Bibel hält, die nicht in Frage gestellt werden darf. Vertreter der biblischen Allaussöhnung werden als Ketzer oder Irrlehrer beschimpft und oft sogar von diesen "christlichen" Gruppen vertrieben.
Im Gegensatz zu all diesen Religionen kennt die Bibel den Horror einer endlosen Höllenqual natürlich nicht und unterstreicht damit ihre einzigartige Sonderstellung. Das, was unter einer endlosen Strafanstalt namens "Hölle" verstanden wird, ist der Bibel völlig fremd und widerspricht krass dem biblischem Gottesbild. Jeder, der dieses Wort benutzt, muss wissen, dass er sich in der Tradition nichtbiblischer Mythen und Legenden bewegt. Wird dieses bedrohliche, falsche Gottesbild dennoch verinnerlicht, kann dies auch die menschliche Psyche verformen oder eine Abwehrhaltung verursachen. Die Grundannahme, ob Gott eher mit Hoffnung und Liebe oder eher mit Strafe verbunden wird, schafft erhebliche Unterschiede. Psychiater stellen fest, dass die Betonung der Strafandrohung für sich oder für ungläubige Mitmenschen die Entstehung von Angst- und Zwangserkrankungen und Depressionen fördern kann. Durch die gewaltsame Verpflanzung dieses Unwortes in frei auslegende Bibelübersetzungen ist dem Christentum also ein immenser Schaden entstanden, denn Gott wurde unglaubwürdig: Statt den Gott der Gnade und Liebe herauszustellen, wurde die Krampftheologie der ewigen Verdammnis entwickelt, mit einem kalten, unbarmherzigen Gott, der seine eigenen Geschöpfe unendlich lange quält.Dem ist aber nicht so ! Kein wurde auch nicht bestraft, als er Abel erschlagen hat, weil er Reuhe gezeigt hat, wurde ihm ein Mal zur Sühne gegeben, also ein Schutzzeichen, damit ihn keiner Tötet. Also kein Auge um Auge und Zahn um Zahn. wie es falsch übersetzt in der Bibel steht, Sondern ein Augenlichtersatz für ein Auge muss es heißen, Also ein Ersatzleistung , z. B . Geldersatz, für das verlohrene Auge ! Die Botschaft vom Berge Sinai ist offen für alle Menschen, sie ist ein Angebot. Denn die Rahab ist keine Jüdin und Israelitin. Dieses Motiv kommt sowohl auf der individuellen wie auf der völkischen Ebene vor. Nehmen wir als Beispiel die Stadt Ninive: Das sind keineswegs Israeliten und trotzdem ergeht das Angebot Gottes mit seinen zehn Geboten an sie, ohne dass sich z. B. die Männer beschneiden lassen oder sie zum Judentum übertreten müssten. Nehmen wir das Beispiel mit Sodom: Es gibt auch hier das Angebot, dass ihnen vergeben wird, wenn sie umkehren. Nehmen wir andere Einzelpersonen wie z. B. den Hiob: Auch er ist kein Jude oder Israelit. Nehmen Swir Jitro, den Berater des Moses: Auch er ist kein Jude. Bei Rahab ist das ebenfalls der Fall: Das Angebot des Monotheismus gilt auch für sie. Wer die Bergpredigt lebt und durch die Bibel, in der man die Stimme Gottes vernimmt ,der wird auch zu Gott finden. Die Taufe ist im Jüdischen Sinn nur dann gemacht worden, wenn man seine Sünden bereut ,geopfert und sich hat taufen lassen, um wieder umzukehren,um sich Gott zuzuwenden. Im alten und im neuen Testament ist immer nur von der Umkehr und der Buße,die Rede. Jeder der Gott annimmt kommt in den Himmel.Christen,die denken, das sie besser sind als andere .die nicht Christen sind, sind auf dem Holzweg Das selbe gilt für Muslime..Das geben die Jüdischen Schriften nicht her. Und Jesus lehrte nur aus den Jüdischen Schriften. Und Jesus ist auch dem Islam bekannt.und als Prophet anerkannt. Und niemand kann sicher sein vor dem richtigen Altar zu stehen ! Nur wer die Thora richtig versteht , unterzieht sich nicht diesen Glaubenszwängen, sondern weiß, das das Joch des Hern leicht ist. Mt 11,28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir;denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Religion als bloße Form auszuüben hat keinen Sinn, weil die göttliche Kraft fehlt.

Wenn der Mensch sich in seiner Bosheit Dinge ausdenkt, die im Widerspruch zu den Ansprüchen Gottes stehen, dann ist das Sünde. (Mord u.v. andere Dinge)

Doch wenn der Glaube an den Erlöser Jesus Christus Herzenssache wird, ist man zur Ruhe gekommen. Das Suchen nach Dingen, die der Seele Befriedigung bringen könnten, hat aufgehört.

"Kommet her zu mir alle, die ihr Mühe habt und beladen seid; ich werde euch Ruhe geben." Matthäus 11,28

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Glaube an Gott ist eine moralische Entscheidung eines jeden Menschen. Die Sinnhaftigkeit der Religion kommt insbesondere aus ihrer Wahrheit. Damit ist eine Religion nur insoweit sinnbehaftet, als sie wahr ist. Es ist daher immer Aufgabe eines jeden Einzelnen, die Wahrheit zu suchen und das Gute zu tun.

Die Attentate unverständiger Fanatiker sind ein Missverständnis des Gottesglaubens, resultierend aus fehlerhaften Schlüssen sowie auch moralischen Fehlentscheidungen. Fehler einzelner widerlegen jedoch eine Religion nicht, diese ist nur durch sich selbst bzw. aus sich selbst heraus widerlegbar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ehrliche Antwort? Mit Religion hat man sich früher Dinge erklärt, für die es damals keine logische Erklärung hab, zumindest mit dem sehr begrenzen Wissen. Außerdem kann man die Menschen so lenken und beeinflussen, auch durch ihre Ängste. Z.B. die Angst vor dem Tod. Mit dem Versprechen des ewigen Lebens kann man sicher viele Leute anlocken, auch wenn das nicht sehr langfristig gedacht ist. Ewiges Leben wird glaub ich mit der Zeit eher zur Folter.

Also fassen wir zusammen: Man kann damit Leute beeinflussen, Dinge erklären und Ängste nehmen. Reicht das als Grund?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich glaube! Ich glaube an Gott und an Jesus Christus und der Mensch hat den Glauben zur Religion erhoben um damit Macht auszuüben. Aber Glaube hat etwas mit dir selbst zu tun. Mit Freiheit, mit Werten, mit Liebe und es ist gut so.
Glaube hat nichts mit einer Institution zu tun, ganz egal um welche Glaubensrichtung es sich dabei handelt.
LG Mata

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zunächst erstmal solltest Du ein wenig in Geschichtsbüchern blättern. Dann wüsstest Du, dass nicht nur "Allah" das angeblich so wollte, sondern auch Dein Gott (und er will immer noch!).

Die "Sinnhaftigkeit" von Religionen konnte noch nie jemand nachweisen, bestenfalls versuchen zu erklären. Sie haben in der Menschheit eine bestimmte Rolle gespielt (z. B. Gott als Lückenfüller für nicht vorhandenes Wissen, oder Gott als - erträumte - Hoffnung auf irgendein - nicht vorhandenes und nicht nachweisbares - besseres  Leben "danach", so als ob das irdische Leben nicht schön genug wäre, oder Gott als - was weiß ich ...). 

Sie haben aber auch sehr viel Leiden und Not gebracht. Hier eine Waage zwischen Gut und Schlecht anzusetzen wäre vermessen, aber ich behaupte, dass so ziemlich alle Probleme in der Menschheitsgeschichte, v. a. Kriege, Zerwürfnisse, soziale Probleme u. a., durch Religionen bedingt waren und sind. Und dazu zähle ich auch sog. politische Religionen wie Maoismus, Stalinismus, Zhuche-Ideologie udgl. mehr!.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich sehe zwei Seiten: 1. Machtinstrument und 2. Hoffnungsspender.

Menschen glauben an Gott, hoffen, dass er ihre Gebete erhört und ihnen wohlgesonnen ist. dadurch ist Religion ein äußerst starkes Medium, um Ängste zu besänftigen und Lebensmut aufzubauen.

Auf der anderen Seite ist Religion eines der größten Machtinstrumente unserer Welt. Wie du sagst, Menschen rechtfertigen ihre Taten mit ihrem Glauben, nehmen nicht mehr selbst Verantwortung. Ich könnte auch sagen, "ich glaube an das Große Eichhörnchen, gebt mir alles Geld, es ist des Großen Eichhörnchen's Wille ".


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ruffy5286
01.02.2016, 22:45

Nicht das mächtige Nudelmonster?

0

Ich glaube nicht, dass Religion erfunden wurde, damit Menschen nicht verzweifeln. Denn viele Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse sich die Religion einfach auszudenken. Jesus Jünger (und auch ich) glauben wirklich, dass es Gott gibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ryuuk
01.02.2016, 23:13

Das bedeutet aber nicht, dass sie auch Recht haben.

0
Kommentar von comhb3mpqy
01.02.2016, 23:30

es bedeutet auf jeden Fall, dass sie sich das nicht ausgedacht haben, damit sie nicht verzweifeln.

0

Ich glaube an Gott und bin davon überzeugt, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw..

Ob man das als Religion bezeichnen kann, weiß ich nicht genau. Mir ist es nicht wichtig, was christliche Kirchen und Gemeinden lehren, da häufig viele eigene Lehren und Traditionen zu finden sind. Wichtig ist mir, alles anhand der Bibel zu überprüfen, wie es die Beröer gemacht haben (Apostelgeschichte 17,11).

Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Für mich ergeben diese Aussagen sehr viel Sinn und eben auch die Vorstellung, dass wir es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen können, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Gott ist geduldig und freundlich zu uns, aber er ist auch gerecht und heilig. Er hat uns als Geschöpfe geschaffen, die sich frei entscheiden können. Wir sind weder Roboter noch Marionetten noch Tiere, die ihren Instinkten folgen müssen. Mit der Freiheit haben wir auch die Verantwortung. Gott liebt uns (obwohl es keiner von uns verdient hat), aber er zwingt sich uns nicht auf. Wir können unser Leben selbst bestimmen, für Gegenwart und Zukunft. Gott möchte uns ein sinnvolles Leben und eine herrliche Zukunft schenken, - aber wir müssen sein Geschenk auch ergreifen.

Wenn die Bibel die Wahrheit sagt, gibt es nur einen Weg zu Gott (durch den Glauben an Jesus Christus; vgl. Joh 14,6; Joh 3,16; Joh 5,24; Röm 6,23 usw.). Ein anderer Weg (durch Werke oder andere Religionen) führt nicht zu Gott und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Teufel sich mit seiner List verschiedener Religionen und Philosophien bedient, um die Menschen vom richtigen Weg abzuhalten. Das beantwortet vielleicht den letzten Teil deiner Frage.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

also ich glaube ja dass die menschen die Religionen entwickelt haben, um die Phänomene unseres Universums zu erklären. und zu diesen Grundgerüsten ( damit meine ich die Schöpfungsgeschichten) kamen dann weitere Auffassungen dazu, was den Religionen ihre form gab... 

ich bin nicht gläubig aber auch erst 13 ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo!

Der Mensch wurde nicht so erschaffen, dass er völlig unabhängig von seinem Schöpfer dauerhaft glücklich existieren könnte. Wir wünschen es geradezu, dass uns Gott sinnvolle Aufgaben zuteilt und uns Regeln gibt. Dann bereitet es uns große Genugtuung, diesen Pflichten treu nachzukommen und so unsere Dankbarkeit und Liebe zu zeigen.

So gab Gott auch den ersten Menschen, Adam und Eva, den anspruchsvollen Arbeitsauftrag gemäß 1Mo 1,28 (HFA):

28 Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz!7 Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.«

1Mo 2,15 Gott, der Herr, brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen. 16 Weiter sagte er zu ihm: »Du darfst von allen Bäumen des Gartens essen, 17 nur nicht vom Baum der Erkenntnis.7 Sonst musst du sterben.«

Die Aufgabe lautete also:

•   Nehmt die Erde in Besitz, verwaltet und nutzt sie!

•   Sorgt euch für alle Tiere!

Und die Regel lautete:

•   Esst nicht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen!

Zwar wurde sie nicht speziell als solche deklariert, aber das war im Großen und Ganzen die Religion, die der Schöpfer seinen vernunftbegabten irdischen Geschöpfen zum Nutzen "erfunden" hatte. Dazu kam noch die regelmäßige Kommunikation zwischen Gott und seinen Anbetern.

Die beiden ersten Menschen lebten einige Zeit gemäß dieser Religion, wandten sich jedoch schon binnen Kurzem einer anderen zu.

Deren Regel lautete:

•   Esst vom Baum der Erkenntnis. (Lasst euch nicht von Gott erklären, was für euch gut oder böse ist! Das könnt ihr selbst besser.)

Und ihre Aufgabe scheinen die Menschen unter der Anleitung ihres neuen Gottes so zu verstehen:

•   Treibt Raubbau mit der Erde! Verdreckt sie! Macht sie kaputt!

•   Kümmert euch nicht um Tiere! Besser, ihr rottet sie aus, ihr braucht sie nicht.

Was die Attentate und ihre Begründung - "Allah wollte es so" - betrifft, da hättest Du wegen des einen Wortes nicht ins Arabische wechseln müssen.

"Gott wollte es so" bedeutet dasselbe und war und ist mindestens gleich häufig in Gebrauch. Beachte jedoch, wen Jesus als Inspirator von Lüge und Mord brandmarkt, in Joh 8 (NWÜ):

44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel+, und nach den Begierden eures Vaters+ wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann,+ und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].*+

Von einer derartigen schadenstiftenden Religion sollte sich jeder Mensch abwenden!

Grüße, kdd

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sturmwolke
04.02.2016, 12:26

Logisch und auf den Punkt gebracht. DH!

5

religionen haben nur einen sinn:

menschen zu beherrschen, mit belohnungen oder strafen zum glauben zu zwingen, macht auszuüben und reichtum anzuhäufen............

religionen und götter wurden von menschen erfunden und haben an "sinnhaftigkeit" keine wirkliche daseinsberechtigung.............:)

wer an religionen oder gott glaubt, ist zu feige zum leben, denn er braucht für alles einen sinn und obendrein auch noch eine belohnung für sein leben, dass er einem imaginären wesen unterordnet und dabei meistens auch noch den verstand und/oder die menschlichkeit ausschaltet..........am schlimmsten ist es, wenn die religion zur staatsform wird...........und das märchen von einem paradies oder einer auferstehung ist dann das lächerlichste was es gibt, denn der gläubige kann nicht zugeben, dass der körperliche tod endgültig ist............

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Devil, da du überzeugter Christ bist, braucht man dir eigentlich nicht zu erklären, was der 'Sinn der Religion ist. Jeder Mensch hat das Bedürfnis, etwas anzubeten. Sogar Atheisten/Evolutionisten verteidigen ja ihren Glauben. Da mußte nichts erfunden werden.

Wenn du das sog. Alte Testament liest, erfährst du von Anfang an, dass die Menschheit  einen Bezug zu Gott hatte. Du weißt sicherlich auch, dass sogar die Israeliten sich zeitweise falsche Götter machten und sie anbeteten und die Riten dieser falschen Anbetung übernahmen.

Rahab aus Jericho, Kanaaniterin, sah aber, dass der unsichtbare Gott der Israeliten, JHWH/Jehova,  der wahre Gott ist und handelte dementsprechend - zu ihren Gunsten und zu Gunsten vieler. Sie wurde eine Vorfahrin des Messias.

Und da sind wir beim Hauptpunkt des Sinns  -  durch diesen Messias soll alles wieder ins rechte Lot gebracht werden. Das ist die gute Botschaft des Christus an uns Menschen - einmal wieder auf einer Erde zu leben, wie sie von Anfang an von Gott geplant war.

Aber auch in anderen Religionen findet man eine Sehnsucht nach paradiesischen Zuständen. Diese Menschen hatten aber nicht das Vorrecht, zu dem kleinen semitischen Stamm zu gehören, den sich Gott später als sein Volk auswählte. Sie zogen nach der Sprachenverwirrung in alle Welt und nahmen aus Babylon die falschen Göttervorstellungen mit. Aber was sagte Jesus?: "Diese gute Botschaft von Gottes Königreich soll auf der ganzen Erde gepredigt werden!" Also letztendlich bekommen wir alle die Möglichkeit, davon zu erfahren und das auch zum Sinn unseres Lebens zu machen.

Die Religion der Attentäter ist eine satanische! Sie handeln entgegen aller göttlichen Gesetze. Sie verstehen das noch nicht einmal! "Der Gott dieses Systems (der Teufel) hat ihren Sinn verblendet". Nur - die Zeit dieses Gottes läuft ab und deshalb all das Schlimme auf der Welt; seine Wut ist groß, weil er das weiß.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Religionen sind meiner Meinung nach in der heutigen Zeit nicht mehr relevant und war nur früher wichtig für die Menschen, um einen halt im Leben zu haben, und einen "imaginären Freund", damit sich die ganze quälerei lohnt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich selbst muss sagen, dass ich überzeugter Christ bin

und dann nennst du dich "Devil"?

Und was haben die Attentate der Muslime mit Christen zu tun? Ich verstehe den Zusammenhang nicht..

Religion hat ja auch nicht mit dem Glauben an den einzig wahren Gott der Bibel zu tun.

Johannes 14 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die "Religion" selbst ergibt keinen Sinn, ist aber das Produkt des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9), der alle Menschen in die Irre führt (2.Kor.4,4).

Unser ewige Schöpfer gab uns Sein Wort (Joh.17,17), welches uns den Weg in Gottes Reich zeigt (Mt.7,14).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

jeder vollpfosten, kann von einem heiligen buch paar verse(sätze) rausnehmen, es so verändern, dass es zu ihm passt und dann seine taten damit widerlegt.

für mich spielt die religion eine wichtige rolle.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?