Sinn vom Lebens?

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Hallo AnonymCh1986,

schon seit Jahrhunderten stellen sich Menschen die Frage nach dem Lebenssinn. Ein Überlebender des Holocaust, der bekannte Schriftsteller Elie Wiesel, antwortete auf die Frage "Warum sind wir hier?" folgendes: "Das ist die wichtigste Frage, mit der sich ein Mensch auseinandersetzen muss ... obwohl ich gesehen habe, dass so viele Menschen sinnlos sterben mussten, meine ich, dass das Leben einen Sinn hat. Der Tod ist sinnlos, das Leben nicht." Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist jedoch nicht von rein philosophischer Bedeutung. Wie aber kann man eine Antwort finden?

Nun, für Menschen, die nicht an Gott glauben, hat das Leben oft keinen höheren Sinn. Wenn es jedoch einen Gott gibt, wovon die Komplexität und Ordnung in den Lebewesen zeugen, dann weiß er doch ganz bestimmt, zu welchem Zweck er uns gemacht hat und dann ist auch ganz sicher zu erwarten, dass er uns irgendwie mitteilt, warum wir hier sind. Da die Bibel nach Überzeugung vieler Gottes Buch für die Menschheit ist, wäre es vernünftig, in ihr nach Antworten zu suchen. Der Sinn des Lebens lässt sich gemäß der Bibel mit folgenden einfachen Worten zusammenfassen: Wir sind erschaffen worden, um Gott kennenzulernen und um seinen Willen zu tun.

Wie aber lernt man Gott kennen? Nun Gott selbst hat einen Weg gewählt, der er uns ermöglicht, mehr über ihn zu erfahren: Sein geschriebenes Wort, die Bibel. Die Bibel zeigt uns z. B. Gottes Eigenschaften und was sein Wille für uns Menschen ist. Auch durch die Schöpfung erfahren wir vieles über Gottes Wesensart und seine Eigenschaften. Ein Schreiber der Bibel, König David, sagt in Psalm 19:1: "Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes; und die Ausdehnung tut das Werk seiner Hände kund." Je näher wir Gott kennenlernen, desto mehr fühlen wir uns zu ihm hingezogen und haben den Wunsch, noch mehr über ihn zu erfahren. Allein das gibt unserem Leben schon Sinn und Zweck.

Das Faszinierendste, was uns sein Wort lehrt, ist der Vorsatz Gottes mit der Ende und den Menschen. Dieser Vorsatz besteht darin, aus der gesamten Erde einen wunderschönen Garten, ein Paradies, zu machen, bewohnt von vollkommenen Menschen, die Gott dienen. Gott ließ seinen Vorsatz dadurch erkennen, dass er die Menschen, die er erschaffen hatte, auf ein wundervolles Fleckchen Erde, Garten Eden genannt, setzte, mit dem Ziel, sie für immer darin leben zu lassen.

Wie den meisten bekannt ist, führte die Sünde des Menschen dazu, dass Gottes Vorhaben zunächst scheiterte. Doch ist das Paradies nicht für immer verloren. Gottes ursprünglicher Vorsatz hat sich nie geändert und so arbeitet Gott darauf hin, dieses Ziel zu erreichen. Daher konnte Jesus Christus auch einem Verbrecher, der neben ihm hingerichtet werden sollte, das Versprechen geben: "Du wirst mit mir im Paradies sein.“ (Lukas 23:43).

Das heißt also, dass Gott grundsätzlich jedem die Möglichkeit einräumt, in dieses künftige Paradies zu gelangen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, heute schon Gottes Willen genau kennenzulernen und ihn an die erste Stelle in seinem Leben zu setzen. Auch wenn wir heute von diesem verheißenen Paradies noch weit entfernt sind, führt ein Leben mit Gott auch jetzt schon zu einem glücklichen und sinnerfüllten Leben. Ein Mensch, der sich dazu entschlossen hat, seinen Weg mit Gott zu gehen, lässt ab von dem Streben nach Karriere und Reichtum. Statt dessen lernt er vielfältige Aufgaben im Dienst für Gott kennen, die ihn ausgeglichen und zufrieden machen. Auf diese Weise haben bereits Millionen den wahren Sinn des Lebens entdeckt.

LG Philipp

Ein, meiner Meinung nach, erstrebenswerter Sinn ist, die Welt ein Stückweit besser zu machen.

Schonend mit unseren Ressourcen umzugehen, die Natur und darin vorkommende Mitlebewesen zu akzeptieren und die Ökobilanz nicht weiter zu verschlechtern.

Luft und Wasser sauber zu halten, sich als Teil des natürlichen Ganzen und nicht als Herrscher dessen zu betrachten und danach zu leben.

Wieder mehr Respekt vor der Natur zu haben, die unser aller Lebensgrundlage darstellt. Meine Meinung. LG.

Ich finde die umgekehrte Betrachtung besser, nämlich sich darüber klar zu sein, was nicht der Sinn des Lebens sein kann. Diesbezüglich paßt für mich die Überlegung, daß sich die Stecknadel viel leichter finden läßt, wenn der Heuhaufen nicht mehr da ist.

Oder anders ausgedrückt: Was micht ärgert, was nichts als Probleme macht, was meinen Horizont einschränkt (Ismen) usw., all das sehe ich nicht als Sinn des Lebens an. Erst der Verzicht auf solche Dinge gibt dem dann übrig bleibenden dadurch einen Sinn, daß das Bessere eine Chance bekommt, verwirklicht zu werden.

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