Sinn des Lebens ohne Religion?

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Was ist euer Sinn des Lebens?

Das Ziel des Lebens ist es meiner Meinung nach, zu leben, und nicht sich auf den Tod vorzubereiten.

I mean man stirbt und dan war es?!

Warum nicht? Ich nehme mich nicht so wichtig, das ich der Meinung bin, ich müsste unbedingt irgendwie weiter existieren.

Menschen die ein hohes Alter erreichen, sagen auch fast immer, das sie keine Angst mehr vor dem sterben haben, weil sie ihr Leben gelebt haben, und es "irgendwann auch mal reicht" Oft hört man auch "Ich bin bereit zu gehen" oder ähnliches.

Ich finde es immer traurig, wenn Leute meinen, ohne Religion hätte das Leben keinen Sinn. Den Sinn sollte man, neben dem Hauptgrund "Leben" selbst bestimmen. Die einen sehen ihren Sinn darin, Kinder zu bekommen, die anderen darin, die Umwelt oder Tiere zu schützen, wider andere sehen ihn darin, etwas zu schaffen, das man sich an sie erinnert

Mein Sinn ist einfach zu leben, ein möglichst guter Mensch zu sein, möglichst vielen zu helfen, und möglichst wenigen zu schaden. Ob man sich an mich erinnern wird, ist dabei für mich bedeutungslos.

Als ich bin nich "ohne Religion",im Gegenteil, aber will nun auch mal meine Senf dazugeben:

Die Atheisten sagen hier ja oder auch außerhalb des Internets oft so Sachen, wie der Sinn des Lebens wäre das Leben selbst, oder irgendwelche hedonistischen Sachen in Richtung von grenzenloser Lustmaximierung usw.

Ja, das ist in der Tat auch etwas, dass mich an diesen Menschen an meisten stört, neben ihrer Unmoral, wie man so leben kann ohne tieferen Sinn.

Das ist eigentlich etwas für oberflächliche, materialistische Menschen, und in Deutschland gibt es anscheinend immer noch viele Menschen, denen es offenbar zu gut zu gehen scheint, als dass sie darauf kämen, sich mit solchen Sachen zu beschäftigen.

Für mich hätte das keinen Sinn zu leben ohne Religion. Und bei vielen Menschen könnte ich mich selbst hierzulande wundern, wie einem so ein Leben angeblich zufriedenstellen kann. Die meisten rackern sich auf ihrer Arbeit ab, die ihnen sowieso nicht gefällt, machen dann noch Überstunden, und dann kommen sie heim, wo die Alte und die Glotze auf sie wartet oder auch nicht. Soll das der Sinn des Leben sein? Soll das alles gewesen sein?

Für diese Menschen hat das Leben bestenfalls einen relativen Sinn. Wäre es anders gäbe es ja auch kein aus deren Sicht lebensunwertes Leben, dass sie meinen, pränatal entsorgen zu müssen.

Und ich persönlich hatte es nie leicht im Leben. Meine Hoffnung ist Gottes Gerechtigkeit. Ich glaube an den Tag, wo er seine und meine Feinden ihrer wohlverdienten Strafe zuführen wird. Würde ich nichts glauben, müsste ich früher oder später noch meinen eigenen Rachefeldzug starten, so aber ist Gott mein Rächer.

Und die zur ewigen Strafe eingehen werden, das sind eigentlich die allermeisten Menschen, und diese ganzen Gottlosen mit ihrem sinnlosen Leben sowieso.

PS: Es gibt auch durchaus Nichtgläubige, bei denen diese Sinnfrage zumindest irgendwann in irgendeiner Form auftaucht, nur ist das eher nicht dieses Publikum, was hier sein Unwesen treibt, also nicht diese Brachialatheisten, sondern eher welche, die durchaus noch offen für neues sind, Agnostiker, spirituell unbeschriebene Blätter sozusagen...bei denen ist noch nicht Hopfen und Malz gänzlich verloren...

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ohne "Religion" (Joh.8,44; Offb.17,1-6) ist der "Sinn des Lebens" wunderbar:

Wir sollen "Gottes (Jes.45,22) Kinder" werden und sind es z.T. auch schon (1.Joh.3,2).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) hat zwar anderes mit uns vor (Offb.17,14),

aber da hat er "die Rechnung" ohne den "Wirt" gemacht (Offb.20,2).

Woher ich das weiß:Recherche

Siehe das Leben als Schule, in der du lernst wieder eins zu werden mit dem unendlichen, der ewigen Energie, dem Göttlichen.
Die wenigsten schaffen dies in einem Leben und brauchen mehrere Inkarnationen dazu. Menschen wie Moses, Krishna, Buddha, Mohammed, Jesus und viele mehr, hatten das Ziel erreicht und auch versucht, der Welt einen möglichen Weg dahin zu zeigen. Leider verfiel die Menschheit dann aber oft von der Weisheit der Lehren zu Dogmatismus.

Wenn man den Tod und die Geburt nur als Veränderung der Daseinsform sieht,
Geist -> Körper -> Geist -> Körper -> ...
macht das Leben viel mehr Sinn und scheinbare Ungerechtigkeiten, die schon von Geburt an bestehen, lassen sich mit Karma erklären.

Selber gehöre ich schon länger keiner Religion mehr an, beschäftige mich aber mit spirituellen Dingen.

Woher ich das weiß:Recherche

Nach dem Tod war es das.

Was für einen Sinn hat das Leben denn, wenn es keinen Tod gäbe?
Das Leben würde nur endlos verlängert werden, aber nicht mit Sinn gefüllt werden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Kulturwissenschaften

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