sinn des Lebens? NOCH im normalen Bereich?

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6 Antworten

Das ist eine so breite Frage, dass ich mich darauf beschränke, dir konkret auf deine Fragen zu antworten, so knapp und präzise wie mir möglich.

Zu aller erst: ÜBer den Sinn des Lebens macht sich ein jeder Gedanken und wenn bei dir im Leben immer alles gleich läuft, dann ist da was im Argen, denn zumindest bei mir gibt es min. jede Woche neue Dinge zu bewerkstelligen, erleben oder zu erfahren.

Nun denn:
"Gibt es wirklich einen Gott der der alles erschaffen hat ?"

Bist du gläubig, dann ja.

"oder ist das alles die natur selber gewesen ?"

Glaubt man der Wissenschaft, dann ist es erwiesenermaßen ein natürlicher Prozess.

"Wie kann das sein das alles in unserem Leben so existiert wie es grade ist ? "

Weil die Natur ihre Launen hat, jeder Mensch individuelle Bedürfnisse hat.

Die Welt besteht aus Lebewesen, besonders die Menschen unter ihnen lösen mit jedem Schritt, mit jeder Entscheidung eine Reaktion aus. Da die Welt ist wie sie ist, kommt daher, weil jeder der Milliarden von Menschen, mit jedem seiner Milliarden von Ideen, Wegen, Wünschen, Umsetzungen dazu bei trägt

die Welt so zu gestalten wie sie heute ist.

Ja, auch du gestaltest die Welt jeden Tag mit und führst sie auf neue Wege. Das machen nicht die Reichen, die Regierenden oder Prominenten, es macht

aber auch nicht Gott alleine, nein, jeder Mensch ist ein Teil der ganzen Welt und trägt Verantwortung für das was passiert oder was er zulässt, dass es passiert.

"Das Lebensgefühl ist nicht mehr so wie früher. Als ich kleiner war, hab
ich mir zu diesem Thema keine gedanken gemacht ich habe mich damit noch
nie so genau beschäftigt. warum mache ich mir jetzt darüber gedanken ?"

Das große Problem der Menschheit ist, dass die Menschen ihre Kindheit vergessen, zum Teil verleugnen oder es nicht den Kindern gleich tun.

Früher konnten wir uns mit Pappdeckeln lebensecht Burgen bauen, man konnte uns an eine Wäscheleine hängen und wir sind hängen geblieben, einfach so, weil wir uns keine Gedanken gemacht haben oder weil wir einfach die Ohantasie haben spielen lassen.

Als Kind ist es dir nie langweilig, man macht immer was neues, man entdeckt, man fühlt, riecht, schmeckt, probiert neues aus und nun das wichtigste, MAN LIEBT OHNE BEDINGUNGEN bzw. die einzige Bedinungung ist Vertrauen und ein liebevoller Umgang untereinander.

Erinnert sich der Mensch an sein Dasein als Kind, lernt daraus und überträgt es in sein jetziges Leben, dann würde die Welt einen enormen Wechseln hervorbringen.

"warum mache ich mir jetzt darüber gedanken ?"

Weil man als Erwachsener Normen hinterher rennt, man sich in ein Korsett zwängen lässt, alles "zerdenkt", sein Leben selber in die Hand nehmen muss, misgünstig wird, zu hohe Erwartungen hat, mit nichts zufrieden ist, alles will,

was der andere hat, kein Vertrauen mehr hat, immer mehr will, seinen Humor verliert. sich mit anderen in Krieg begibt, herrschig wird, arroganz an den Tag legt, lügt, betrügt, mordet, vergewaltigt,

also alles was er als Kind nicht hatte und sich nun denkt als Erwachsener holen zu müssen, weil man das "Recht dazu" zu haben hat.

"ist das normal ?"

Völlig normal, das heißt nicht, dass man sich dem ergeben muss, es gibt kein Schicksal.

"oder ist meine Psyche betroffen ?"

Ja, jedem seine Psyche ist davon betroffen. Man darf sich dem nur nicht ergeben, sich davon nicht beeindrucken lassen, damit umgehen können, das positive daraus ziehen, lernen, anders umsetzen, sein Leben demnach umgestalten, dass man glücklich ist und die Menschen um einen herum auch und schon hat man seinen Teil dazu beigetragen, die Welt ein Stück besser zu machen.

Allesding muss man auch wissen, es gehört zum Menschenleben dazu, dass niemals alle anderen diese Meinung teilen werden.

Sicher auch nicht bei dem was ich hier schreibe. Da wird es einige geben und mich Weisheit mit Löffel Fresser nennen oder mit Blumenwiese daher kommen oder mich als naiv hin stellen. Shit happens, ich weiß wer ich bin und ich weiß, das ich mit dem was ich mache, glücklich bin

und andere nicht unglücklich damit mache.

Allerdings niemals in dem Glauben, das Richtige zu machen oder das Allheilmittel zu haben, nein, einfach nur weil es meine Überzeugung ist.

"kann man so irre werden ?"

Das kann man, wenn man sich einem nicht vorhandenen Schicksal ergibt und wenn man

AUFGEGEBEN hat.

In dem Sinne

Bleib positiv, behalte das Kind in dir und schaffe dir ein friedvolles, liebevolles Umfeld, dann geht es zumindest dir und deinem Umfeld gut, mit allem schlechten was noch so kommen mag, denn eines ist gewiss:

Menschen die dich lieben, lassen dich nie hängen.

Machs Gut und genieße diese wunderschöne Leben.

Hallo Kuhmuh345,

die Frage nach dem Sinn des Lebens hängt aus meiner Sicht im Grunde genommen sehr eng mit der Frage nach Gott zusammen. Warum? Nun, wenn es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat, dann weiß er auch genau, welchen Daseinszweck wir haben sollen. Gibt es jedoch keinen Gott, dann müssen wir irgendwie selbst den Sinn unseres Lebens definieren. Dann würde man sich allerdings fragen, warum der Mensch nach so langer Zeit immer noch nach dem Sinn des sucht, ohne ihn bisher wirklich gefunden zu haben.

Dass Gott existiert, steht für viele außer Frage. Allein wie genial wir Menschen und auch alle anderen Lebewesen gestaltet sind, offenbart die Hand eines Schöpfers. Selbst eine "einfache" Zelle weist derart komplexe Strukturen auf, dass diese sogar jede von Menschen konstruierte Maschine bei weitem übertrifft. Der in der Fachwelt bekannte Molekularbiologe Michael Denton schrieb einmal über die Genialität einer solch "einfachen" Zelle folgendes: "Die Molekularbiologie hat gezeigt, daß selbst die einfachsten lebenden Systeme auf der Erde, die Bakterienzellen, überaus komplex aufgebaut sind. Obwohl die winzigsten Bakterienzellen unglaublich klein sind, ... ist jede Zelle eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist" (Michael Denton, "Evolution: A Theory in Crisis", Seite 250).

Oder denken wir einmal an die Eigenschaften und Fähigkeiten, die uns als Menschen auszeichnen, wie z.B. Liebe, Selbstlosigkeit, unsere Selbstwahrnehmung, Sprache und Intelligenz, Liebe zu Schönheit und Kunst, sowie die tief in uns verwurzelte Religiosität. Wie sollte all das einer mehr oder weniger richtungslosen und zufälligen Entwicklung zuzuschreiben sein? In dem Buch Life Ascending, wird zugegeben: „Wenn wir uns fragen, wie ein Prozeß, der einem Glücksspiel ähnelt und die Verlierer hart bestraft, Wesensmerkmale erzeugt haben soll wie Liebe, Schönheit und Wahrhaftigkeit, Mitleid, Freiheit und vor allem den umfassenden menschlichen Geist, dann stehen wir vor einem Rätsel. Je mehr wir über unsere spirituellen Möglichkeiten nachdenken, desto erstaunter sind wir". Das ist wohl wahr!

Wenn wir also davon ausgehen, dass es einen Gott gibt, dann sollte er uns mit Sicherheit sagen können, warum wir hier sind. Dieser Gott, der Himmel und Erde hervorgebracht hat, hat sich in einem einzigartigen Buch geoffenbart, der Bibel, worin er uns auch den Sinn unseres Lebens erklärt.

Wenn man ganz an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückkehrt, fällt auf, dass Gott schon ganz zu Beginn Kontakt zum Menschen aufgenommen hat. Nachdem er ihn z.B. in den Garten Eden gesetzt hatte, gab er ihm Anweisungen hinsichtlich Bebauung und Pflege des Gartens sowie seines Umgangs mit den Tieren. Auch hatten die beiden ersten Menschen die Möglichkeit der direkten Kommunikation mit Gott. So lange sie ein ungetrübtes Verhältnis zu ihrem Schöpfer hatten, waren sie glücklich und zufrieden. Doch das sollte nicht lange so bleiben.

Schon sehr früh entschieden sich die Menschen für ein Leben unabhängig von Gott. Sie lehnten es ab, sich von Gott etwas sagen zu lassen; stattdessen wollten sie viel lieber selbst entscheiden, was für sie gut oder böse, richtig oder falsch ist (siehe 1. Mose 3:1-5). Sie dachten, ein Leben ohne Gott würde sie glücklicher machen. Was ihnen zunächst sehr verlockend vorkam, stellte sich im Nachhinein als ein großer Irrtum heraus. Und liegt nicht genau hier das Problem, wenn es um die Frage nach dem Sinn des Lebens geht? Ist nicht ein Leben ohne Gott ziemlich richtungs- und sinnlos? Natürlich kann man in der Familie oder einer beruflichen Karriere Sinn und Erfüllung suchen. Doch fehlt dann nicht noch immer ein sehr wichtiges Element im Leben? Viele haben jedenfalls dieses Empfinden.

Was empfiehlt denn die Bibel? Was lässt sie über den Sinn des Lebens erkennen? Sie empfiehlt uns z.B.: "Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist " (Jesaja 55:6, Einheitsübersetzung). Und an anderer Stelle heißt es: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Gott wünscht sich also, dass wir ein enges Verhältnis zu ihm aufbauen. Wünschen wir uns das auch? Wird unser Leben glücklicher und erfüllter, wenn Gott in unserem Leben eine Rolle spielt?

Jesus Christus war jedenfalls davon überzeugt, denn er sagte in der berühmten Bergpredigt einmal: "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind" (Matthäus 5:3). Was meinte er mit '"geistigen Bedürfnissen"? Eigentlich sind wir damit wieder an der Ausgangsfrage: Wir Menschen sind mit dem Bedürfnis erschaffen worden, den Sinn unseres Lebens zu verstehen, und diesen kann uns nur Gott beantworten. So kann man viel besser verstehen, was Jesus meinte, als er an anderer Stelle sagte: "Der Mensch braucht mehr als nur Brot zum Leben. Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt" (Matthäus 4:4, Neues Leben.Die Bibel).

Zum Schluss möchte ich noch einen wichtigen Punkt nennen: Auch wenn man ein Leben mit Gott führt, wird man immer noch alt, krank und stirbt eines Tages. Auch ist man als Gottes Diener nicht von schlimmen Schicksalsschlägen, wie z.B. Naturkatastrophen, Terroranschlägen u.ä. verschont. Daher hat Gott ein weitaus besseres Leben für uns vorgesehen, das frei von Bedrückung und Elend ist. In dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird das künftige Leben, das diejenigen, die Gott lieben, erwartet, wie folgt beschrieben: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Kurz gesagt, die Bibel verheißt ein Leben in einem künftigen wunderschönen Paradies auf der Erde, in dem jeder ein sinnvolles und glückliches Leben führen wird. Dann werden die Worte in Erfüllung gehen, die vor langer Zeit in einem Lied geäußert wurden: " Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Nach einem solchen Leben zu streben, und dabei eine enge Verbindung zu Gott aufrechtzuerhalten, das ist der wirkliche Sinn des Lebens!

LG Philipp

Meine Meinung zum Sinn:

Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein,
sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für
fairen Handel ein.

Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich.

Gibt es wirklich einen Gott der der alles erschaffen hat ?

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Das ist ganz normal das du dich das alles fragst. Jeder Mensch macht sich gedanken darüber. Deshalb finde ich wolltest du dich mit den Religionen auseinander setzen Theologische als auch Anthropologische Texte lesen. Du wirst fast immer eine antwort kriegen. Natürlich gibt es manche themenbereiche die komplex sind und man darauf keine antwort findet das solltest dann einfach so hinnehmen

Das Thema "Schöpfung" überspringe ich jetzt mal...

Warum ist alles in deinem Leben so, wie es ist? Wäre es anders, würdest du fragen, warum es so ist und nicht wieder anders. Dafür muss es keinen Grund geben.

Und ja, es ist normal darüber nachzudenken, das ist ein Teil der Reifung zu einem denkenden Erwachsenen. Gut, denk weiter!

Mal abgesehen davon, dass ich Christ bin und das der Hauptsinn meines Lebens ist.

Jeden Tag (hoffentlich) gibt es immer wieder kleine Dinge, die das Leben lebenswert machen. Gesten und Zeit verbringen von und mit Menschen die wir lieben, nette Unterhaltungen, Spaß bei Hobbys,...

All diese Dinge geben dem Leben Sinn und diese Gründe treiben uns weiter voran :D

LG Finsterladen

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