Sinn des Lebens, Motivation?

18 Antworten

Grüß Dich randomuseracc1!

Es ist schwer jemanden zu motivieren, der unter Depression leidet. Ist diese Diagnose gesichert?

Aber unabhängig davon habe ich für mich einen Leitspruch ausgewählt, der ganz ausgezeichet ist und tatsächlich bei mir wirkt. Die Voraussetzung ist allerdings, das man sich als Leben empfindet. Damit ist keine Vorgabe für dessen Qualität gemeint, einfach nur Leben.

Könntest Du das für Dich bejahen?

Der Spruch geht so:

Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.

                                                                                     Albert Schweitzer

Das ist ein sehr tiefsinniger Satz!

Empfindet man sich selbst als Leben, dann strebt dieses Leben im Eigentlichen nach sich selbst, nämlich leben zu wollen. Das findet aber auch bei anderen statt. Gleichgültig ob Tiere, (sind wir ja auch) oder Pflanzen bzw. andere Lebensformen.

Diese müssen sich bewähren inmitten diesem gesamten Leben. Da es aber für uns Menschen nicht nur allein um das Überleben geht, sonst wäre es Sozialdarwinismus und abzulehnen ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdarwinismus

... sonder auch um die Qualität des Lebens, welches aber auch zum Überleben gehört, haben wir eine Verantwortung dafür und müssen diese tragen. Wir kommen nicht darum herum.

Aber so wie andere Lebewesen auch leben wollen und danach streben, ihre Art zu erhalten, sollten wir das auch tun.

Leben inmitten von Leben.

Zum Leben und Überleben gehört natürlich auch die Einsicht, das alles Leben aufeinander essentiell angewiesen ist, aber das auch für das Individuum für seine freiheitliche Entwicklung das Grenzensetzen notwendig ist. Man kann nicht alles tun, was andere verlangen. Dieser Grad zwischen der eigenen und der Freiheit anderer im Rahmen der Selbstverwirklichung ist schmal und muss immer neu ausgelotet werden.

Dabei spielt es nur eine bedingte Rolle, was andere von einem halten. Es spielt nur dann eine Rolle, wenn es die eigene Überlebensfähigkeit dadurch behindert, wenn wir es absolut ignorieren. Wir brauchen ja auch Kritik von außen. Über das Leben entscheidet jeder selbst, wie er es führen will.

Wenn man den Satz von Albert Schweitzer in das Negative verkehrt, dann würde er so lauten:

Ich bin der Tod, der den Tod will, inmitten von Tod, der den Tod will.

Damit wird klar, das man sich so die Existenzberechtigung absolut gesehen entzieht.

Das aber ist nicht der Sinn des Lebens. Und dann bleibt nur der Satz:

Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.

Er ist die einzige konstruktive und positive Alternative! Eine andere gibt es nicht, es sei denn der Tod und man will sterben. Dann aber beendet das Leben sich durch sich selbst, denn es nicht lebensfähig.

Zum Schluss noch ein sehr weiser Satz von Friedrich von Schiller:

Das Höchste

Suchst Du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es Dich lehren:

Was sie willenlos ist, sei Du es wollend – das ists!

                                                                       Friedrich von Schiller

(1759- 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Herzlichen Gruß

Rüdiger

randomuseracc1

Wenn Du magst, dann kannst Du auch in meinem Profil unter 'Meine Lebensphilosophie' nachlesen. Brauchst aber Zeit dafür und nachdenken solltest Du dabei schon.

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Hallo randomuseracc1,

deine Frage bietet eine erstklassige Basis für eine Depression!

Vielleicht magst du mal diesen Weg ausprobieren bzw. davon teile?

Ein teil des Sinn deines Lebens besteht erst mal so weit wie Möglich Gesund zu werden!

Den anderen Teil kannst du wahrscheinlich entdecken wenn du dich und deine Fähigkeiten entdeckst das wirst du wahrscheinlich erst machen können wenn es dir wieder etwas besser geht!

Sozial zu anderen sein oder nicht kommt auf den Menschen an der einem begegnet finde ich!

Wie würde ich dabei vorgehen um den meinen Sinn im hier und jetzt zu ergründen?

- Den ganzen Kram mit Religionen ruhen zu lassen!

Ich habe dazu auch einige Einblicke gemacht da ich Ehrenamtlich in einer Kirche gearbeitet habe und wo ich erhebliche Zweifel entwickelte! Mich hat es ganz schön verwirrt die Diskrepanz vom Geschriebene und das was ab lief!

- Raus gehen und die Sonne auf sich wirken lassen und einfach durchatmen! Jeden Tag Zeit nehmen und Spazieren gehen!

Wegen deinen Schmerzen:

- Einen Termin beim Orthopäden machen und mir:

a) Eine Überweisung  zum Physiotherapeuten geben lassen

b) eine Überweisung  zu einer Schmerzpraxis! Es gibt bereits Therapien wo man lernt mit den Schmerzen umzugehen ohne Schmerzmittel!

- Warst du schon in einer Reha? Da ist sehr toll und ich kenne vielleicht eine Klinik für dich wo man dir vielleicht wenn du magst und willst weiter helfen kann! Ich schicke dir gerne die Anschrift!

Wegen deines Reizdarm:

Du machst dir zu viel Gedanken und das Stresst deinen Darm dazu könnte noch eine Laktose Intoleranz hinzukommen.

- Falls du noch nicht auf Laktose Intoleranz getestet wurdest würde ich
das testen lassen und sehen ob es nicht dadurch besser wird! Der Hausarzt wird da weiter helfen können.

- Da könnte dir ein leichtes Antidepressiva helfen,

- Falls du nicht Laktose intolerant bist, Probiotischer Joghurt sowie Probiotika aus der Apotheke,

- Außerdem ein Entspannungsverfahren erlernen wie Autogenes Training!

Vielleicht probierst du mal folgendes aus wenn du angespannt bist:

10 mal Bewusst Atmen: Jeweils 3-4 Sekunden einatmen, halten und ausatmen!

Motivation:

Motivation kann man mit kleinen Sachen aufbauen indem man sich kleine Aufgaben stellt die einem Gut tun: Wie z. Bsp irgend etwas in der Wohnung aufräumen und wenn man das geschafft hat sich selbst lobt und das nächste angeht! Immer wenn man daran vorbei geht hat man einen schönen Erfolg!

Gute Besserung!

Warum läßt Gott Krankheiten zu?

Die junge Top-Managerin war tief depressiv. Sie hatte einen tollen Job,
beruflichen Erfolg und Beziehungen zu Männern, wie frau sie heute so hat.

Aber sie hatte sich in letzter Zeit von aller Welt zurückgezogen. Allein
in ihrer Wohnung, grübelte sie düster vor sich hin. Ihr Arzt war inzwischen
auch ratlos. Er hatte alles versucht. Nichts hatte geholfen. Eine entfernte
Freundin hatte von ihrer schlimmen Lage gehört und entschloss sich, sie zu
besuchen. Die Situation war wirklich dramatisch. In einem solchen Job kann man sich Ausfälle nicht leisten. Und wenn der Job weg wäre, dann würde sie
überhaupt nicht mehr weiterwissen.

Doch an Arbeiten war ernsthaft gar nicht zu denken. Sie konnte einfach
nicht mehr. Sie war am Ende. Die Freundin hatte keine Ahnung von Depressionen.
Sinnvolle Gespräche konnte man mit der Managerin in diesem Zustand auch nicht führen. Sogar gemeinsam beten klappte nicht. Zumal die Managerin schon seit langem den Kontakt mit dem lieben Gott aus Zeitgründen und aus mangelndem Interesse eingestellt hatte. Was also war zu tun?

Da entschloss sich die Freundin zu etwas Ungewöhnlichem. Sie schlug der
Managerin eine Wallfahrt vor. Das war eigentlich psychiatrisch nicht besonders sinnvoll. Depressive Menschen geht es gewöhnlich bei noch so erlebnisreichen oder sogar erholsamen Reisen nicht selten noch schlechter, da sie erleben müssen, wie alle anderen gut drauf sind, nur sie selbst kommen durch alle äußeren Ablenkungen aus dem inneren Tief nicht heraus.

Doch die Managerin hatte ohnehin nichts mehr zu verlieren. Alle anderen
Versuche waren ja fehlgeschlagen und die Lage war verzweifelt. So fuhren sie
los. Es war eine ziemlich weite, beschwerliche Reise, denn es ging ins Ausland. Doch irgendwie kamen sie an. Und dort begann die Managerin plötzlich zu beten.
Zu beten, wie sie noch nie gebetet hatte, denn sie erlebte auf einmal ganz
intensiv, dass diese Gebete nicht ins Nichts gingen, sondern ankamen, bei Gott.

Die Managerin war schlagartig aus ihrer monatelangen Depression heraus.
Und noch mehr, sie hatte sich bekehrt, wie man so sagt. Als sie wieder zu Hause ankamen, nahm sie Religionsunterricht bei einem alten weisen Priester, ließ sich das Sakrament der Firmung spenden, das sie mangels Interesse als Jugendliche versäumt hatte. Sie fuhr noch einmal zu jenem Wallfahrtsort, gemeinsam mit dem jungen Mann, mit dem sie damals befreundet war. Doch als er ihr einen Heiratsantrag machte, da hörte sie sich selbst sagen. "Ich bin schon vergeben."

Der junge Mann muss ziemlich perplex gewesen sein. Doch sie meinte
damit, sie sei an jesus vergeben. Und eines Tages war ihr, als sagte Jesus zu
ihr:"Willst du mir dienen in Einfachheit und Armut?"

Da entschloss sie sich, in einen strengen katholischen Orden einzutreten,
in den Karmel. Das hielt nun sogar die Freundin für übertrieben und riet ihr
dringend ab. Aus einem Moment heraus das ganze Leben über den Haufen zu werfen, das schien unverantwortlich.

Als Psychiater kann man zu diesem Falle eine Menge sagen. Man könnte
vermuten, dass die Depression ungewöhnlicherweise zufällig bei jener Wallfahrt spontan abgeklungen ist. Man könnte den Ordenseintritt für eine verhängnisvolle Überreaktion halten aus übertriebener Dankbarkeit für das Abklingen der schrecklichen Depression. Man würde dringend warnen, da Depressionen diesen Ausmaßes gewöhnlich phasenhaft verlaufen, also wiederkommen - und dann wahrscheinlich nicht einfach durch eine Wallfahrt weggehen würden. Außerdem wird man als Psychiater hellhörig, wenn von einer inneren Eingebung die Rede ist, die nicht von dieser Welt sein soll. Schließlich ist der Kontrast zwischen einem Leben als Managerin und dem Leben in einem Kloster mit strenger Klausur und stundenlangen Gebeten für einen zu Depressionen neigenden Menschen unmöglich zu bewältigen. Je strenger der Orden, desto stabiler müssen die Mitglieder sein. Doch die junge Managerin ließ sich nicht beirren, kündigte ihren Top-Job zum Bedauern ihres Unternehmens und trat in den Karmel ein.

Das Ganze ist nun 19 Jahre her. Die junge Frau hat nie mehr eine
Depression bekommen. Sie ist einer der glücklichsten menschen, die ich kenne, zum Bersten gesund und voller Vitalität. Fast jedes Jahr besuchen wir sie und psychiatrisch ist sie nach wie vor völlig unergiebig. So etwas wie Stimmen hat sie auch nicht mehr gehört und so muss die damalige Eingebung irgendetwas anderes gewesen sein als ein Krankheitssymptom.

"GOTT" Manfred Lütz (Arzt, Psychotherapeut,Theologe)

Ich wünsche dir, dass du jemanden triffst. der dich aus der Depression herausholt.

Sollte man weiter leben wenn man seine Träume nicht erfüllen kann?

Hallo. Gehen wir davon aus, es gibt keinen Gott (was man ja nicht so weiß, ich glaube an Gott). Dann ist ja ein Leben unnötig, da man eines Tages stirbt und dann war's das auch. Wenn man also seine Träume da nicht erfüllen kann bzw. ein sehr trauriges Leben führt, dann ist es nicht nur unnötig sondern sogar viel schlimmer.

Wieso also leben? Warum soll ich das durchmachen? Ich muss das alles nicht, ich könnte alles beenden. Ich denke, ich werde meine Träume sowieso nicht erfüllen in realistischer Sicht... Ich bin in diesem Leben irrelevant, einer von vielen... nichtmal, niemand hat Interesse an mir, ich bin quasi Nichts.

Wieso soll ich leben? Ich habe nie etwas von der Welt bekommen, nur Enttäuschungen und das Beneiden anderer... Ich habe wirklich in allem Pech, das alles ist auch nichts neues, mein Leben war schon immer sehr traurig und nun bin ich 16.

Ich könnte alles beenden, all' dieser Schmerz aber ich tue es nicht. Irgendwas in mir gibt mir die Hoffnung niemals aufzugeben und irgendwas sagt mir, dass ich eines Tages alles schaffen werde und meine Träume erfüllen werde. Aber ich weiß nichtmehr... Es wird immer schlimmer... Es ist wie ein Test von Gott. Als würde er mich testen, als solle ich die 'schlechte' Seite des Lebens intensiv ausleben damit ich daraus lerne und zur Belohnung an meine Träume ran komme..

Ich bin echt unten, ich bin immernoch ganz unten... Was soll ich nur machen?

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warum fühle ich mich gott so fern?

Eigentlich hatte uch immer eine sehr enge beziehung zu gott und jesus. Ich konnte die anwesenheit immer fühlen und eigentlich machte mich das immer glücklich, egal in welcher lebenslage. Gott erhörte jesed meiner gebete und ich war so dankbar. Doch vor einem halben jahr wurde ein wichtiger teil aus meinem leben gerissen, und ich weis dass es richtig war so, denn auch wenn mich jenes damals glücklich machte entfernte es mich immer mehr von gott und meiner familie. Doch seitdem ich Diesen bereich meines lebens verloren habe fühle ich mich von gott so weit weg. Ich war eine zeit lang sehr depressiv und habe eigl keinen willen zum leben mehr gespürt, doch gott half mir sehr viel und jetzt habe ich auch wieder viel mehr stand im leben usw und ich bin unendlich dankbar dafür. Doch... trotzdem fühlt es sich einfach so an als wäre gott nicht mehr so innig bei mir wie einst. Ich weiss das es schlecht ist von mir sich zu sorgen und dass ich es nucht tun sollte, aber ich weis auch nicht was los ist. Ich sündige auch öfter als früher und ich kann mir einfach selbst nicht helfen... bitte um rat.

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Hallo :) ich weiß nicht wie komplex oder paradox dieser Text wird. Dennoch, ich versuche es jetzt zu beschreiben. Ich will in diesem Leben auf der Erde als Mensch nicht sein. Ich leide zwar an einer Depression, allerdings ist das hier kein Hilfeschrei für aufmunternde Worte! Ich fühle mich Hilflos in diesem Leben. Selbst in glücklichen Momenten steht mein Entschluss fest. Ich will sterben. Keinen Suizidtod natürlich! Ich hoffe das ist verständlich... Ich habe das Gefühl, dass keiner so fühlt wie ich (ausgenommen diese Selbstmordattentäter) mit denen hab ich nichts am Hut. Ich hoffe viel mehr zu Gott zu kommen. Ich fühle mich hier verlassen von ihm. Ich hasse diese Welt und die Menschen. Sogar mich selbst. (Manchmal-oft) Ich will meine Seele entfalten. Hier wird mir das nie gelingen so wie ich bin. Ich glaube sowas habt ihr noch nie gehört ^^ naja. Ich frage mich ob das normal ist? Ich weiß gar nicht wirklich was ich jetzt von euch erwarte... einfach nur ehrliche Worte. Bezüglich meines Verlagens /Hass/ Gefühle und bezüglich Gott.

Danke :)

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Ich habe früher ein sehr Sündhaftes leben geführt. Ich habe bei den Herrn Buße getan und als mein Retter und Erlöser angenommen. Ich leide seit ca 2-3 Jahren an Angstzustände,Herzrasen,Depressionen,Mordgedanken etc.

Früher hatte ich dies alles nicht.

Gestern hatte ich wieder Selbstmordgedanken und war am oben.

Ich habe keine freunde,keine Arbeit seit ca 2 Jahren wegen meinem Führungszeugnis und sehr hohe Schulden.

Ich liebe den Herrn und versuche mich durch Ihn zu ändern, nur ich schaffe das nicht.

Ich traue mich nicht einmal mit Menschen zu reden und habe wahnvorstellungen.

Eine 1.5 Jährige Psychotherapie hat bei mir auch nichts gebracht.

Ebenso habe ich viele Körperliche einscheänkungen wie, Bluthochdruck, Kälteallergie etc..

Ich bitte um jede hilfreiche Antwort.

Gottes Segen im Namen unseres Herrn

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