Sinkt jetzt auch das Ansehen der deutschen Polizei?

Das Ergebnis basiert auf 33 Abstimmungen

Nein, ich vertraue ihr immerno 67%
Ich war da immer neutral 9%
Andetre Antwort 9%
Nein, ich habe ihr nie vertraut 6%
Ja, ich befürworte seitdem die Polizei 3%
Ja, ich habe gemerkt dass auch unsere Polizei rassistisch ist 3%
1312 3%

19 Antworten

Ich habe mal nachgelesen, wie viele Leute bei uns durch Polizeieinsätze sterben, also von der Polizei erschossen werden. Sterben hört es sich so neutral an, ist es aber nicht. Es sind mehr, als ich dachte. Erstaunlicherweise weist die Statistik dazu das Alter, das Geschlecht und die Bewaffnung der "Opfer" aus, aber nicht die Herkunft. Obwohl sogar die Umstände meist recht genau festgehalten wurden. So lässt sich also nicht feststellen, ob unsere Polizei da rassistisch unterwegs ist. Bedenklich finde ich aber generell, wie viele der Opfer höchstens mit einem Messer bewaffnet waren, wenn überhaupt, und wie weit die weg standen von den Polizisten, die geschossen haben, und wie viele der Opfer bekannt psychisch krank waren.

Und wie wenig Polizisten bei uns zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich vertraue immer noch unseren Polizisten, die nett, freundlich und hilfsbereit sind. Aber ich bin schon erstaunt, wie wenig Konsequenzen es auch bei uns gibt für Polizei"fehler".

Nein, ich vertraue ihr immerno

Ich denke zum überwiegenden Teil ist das Gehetze einfach dummes Antifa-Gesabbel und/oder reflektiert die Daseinsängste von zurückgebliebenen Spät-68ern die krampfhaft nach einer Autorität zum Ablehnen suchen.

Klar gibt es inkorrektes Verhalten; aber das gibt es in jeder beliebigen Gruppe von Menschen (den hübschen Gaußverteilungen folgend), aber gerade unsere Polizei beweht sich schon deutlich am positiven Rand der Verteilungskurven.

Dazu kommen noch zwei unglückliche Entwicklungen: Einmal der Trend jede Autorität als Eingriff in das Persönliche abzulehnen (egal wie berechtigt Weisungen sein mögen)- Stichwort "Generation Snowflake". Und zum anderen gibt es nunmal sehr viele Zugewanderte/Geflüchtete/Migrantennachkommen, die aus einem soziokulturellen Umfeld kommen, bzw. dort geprägt wurden, wo Diskussion, Deeskalation und prinzipielle Versuche zum Verständnis & Wiedereingliederung als extreme Schwäche gesehen werden.

Die einen fühlen sich verletzt wenn ein Polizist nur Autorität ausstrahlt (und ganz sicher, wenn sie einfache Anweisungen bekommen) und die anderen eskalieren (zum Teil aus Unwissenheit) Auseinandersetzungen, bis die Polizei weit härter eingreifen muss (oder müsste) als normal, was dann wieder von den begleitenden/beobachtenden eingeborenen Weicheiern als übergriffig angesehen wird.

Ein weitere Faktor bei den Rassismusunterstellungen sind sicher auch die verletzten Gefühle von betroffenen Ethnien, die übersensibel reagieren auch wenn sie nur aufgrund der eindeutigen phänotypischen Unterschiede kurz Aufmerksamkeit erregen. Sehr oft kombiniert das auch recht unglücklich mit der Ablehnung jeder Autorität, wodurch jeder gerechtfertigte Anweisung oder Ansprache sofort als personalisierte Beleidigung und rassisistisch begriffen wird.

Nein, ich vertraue ihr immerno

Diese Hetze gegen die deutsche Polizei ist nach Hinten los gegangen und den Leuten selbst auf die Füße gefallen weil da einfach nichts dran ist. Unsere Polizei ist weder gewalttätig noch korrupt. Die macht einfach einen guten Job.

Nein, ich vertraue ihr immerno

Solche extremen Probleme, wie in den USA hat es hier ja nun wirklich nicht, jedenfalls nicht in diesem quantitativen Ausmaßen.

Schwarze Schafe gibt es immer, so auch hier, aber die Polizisten werden wenigstens vernünftig ausgebildet und wenn hier von Fehlverhalten der Polizei die Rede ist, geht es um unschöne Äußerungen und möglicherweise unangemessene Kontrollen, repektive unangemessene Personenkontrollkriterien.

Das sind Probleme, mit denen man sich beschäftigen muss, allein schon, weil verfestigte Bilder von im Vorhinein antizipierten Tätergruppen die Ermittlungsarbeit in falsche Richtungen lenken und somit die Aufklärung von Verbrechen behindern können.

Wir reden hier aber nun wirklich kaum über unangemessene körperliche Gewalt der Polizeikräfte im Einsatz, das sind dann schon krasse Ausnahmen, und schon überhaupt nicht über den Mord/Totschlag von Polizisten an unbewaffneten Verdächtigen.

Insofern hält sich hier alles im ertragbaren Rahmen.

In eine Personenkontrolle bin ich selbst mal hineingeraten, weil ich zu nachtschlafender Zeit mal in einer Gegend die für das Verschieben von Rauschmitteln bekannt ist, mal einer Streife über den Weg gelaufen bin. Keine besonders angenehme Erfahrung, muss ich sagen, insofern kann ich auch Beschwerden über als unangeessen empfundene Kontrollen durchaus verstehen, nur ist das allein kein Grund für mich das Vertrauen in die Polizei grundsätzlich zu verlieren.

Das momentan durch die Vorfälle in den USA allerhand Spinner, und Kriminelle, die natürlich ein Problem mit der Polizei an sich haben, die Möglichkeit haben sich über die Polizei auszukotzen, ist leider so.

Ist aber nicht so, als hätte es das und die üblichen Verdächtigen in diesr Richtung nicht schon immer gegeben.

Ich kenne nicht eine Innenstadt, in der nicht schon vor Jahrzehnten "ACAB"-Grafitties geschmiert worden wären.

Andetre Antwort
Und dann schien das immer mehr nach Deutschland, hier haben die Menschen auch mit 1312 und 13120 angefangen

Angefangen? Dieses 1312 bzw. ACAB ist doch schon seit Jahrzehnten bekannt in Deutschland. Das ist nichts neues.

Und was die Polizei angeht: es gibt überall gute und schlechte Menschen. Wenn man allgemein alle Polizisten gleich setzt ist man auch nicht besser als ein Rassist.

Was möchtest Du wissen?