sinkender preis bei sinkender nachfrage?

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6 Antworten

Einen "idealen" Markt, bei dem der Preis wie in der Theorie tatsächlich ausschließlich durch Angebot und Nachfrage zustande kommt, gibt gerademal annäherungsweise an der Wertpapierbörse. Der Preis kommt dadurch zustande, daß jedes Papier, das jemand kauft, ja von jemand anderem auch verkauft werden muß, kein Verkäufer einen niedrigeren Preis akzeptiert, als gleichzeitig ein anderer Käufer bietet und kein Käufer einen höheren Preis zahlt, als ein anderer Verkäufer verlangt.

Bei "realen" Geschäften kommen noch eine ganze Reihe anderer Einflüsse dazu, die sich auf den Preis auswirken.

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Du hast das volkswirtschaftliche Modell nicht komplett wiedergegeben. So kann die Nachfrage sinken und der Preis gleich bleiben oder gar steigen, wenn auch da Angebot sinkt. Der Preis bildet sich durch das Verhältnis von Nachfrage zu Angebot.

Du solltest dich aber nicht zu sehr an der Realität orientieren, da es ein Denk-Modell ist um diesen einen Mechanismus besser zu verstehen. Beim Modelldenken werden bewusst viele Faktoren ausgeblendet, um eine Verständlichkeit herzustellen. Werbung, Spontankäufe, Mondpreise und zu wenig preisinformierte Verbraucher gibt es da nicht. Genauso wird angenommen, dass der Verbraucher wirklich selbst die Qualität der Ware feststellen kann.

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Kommentar von BOZZJANEK
22.12.2015, 16:58

also verbirgt sich hinter diesem marktmodell keine rechnung oder logische formel sondern sie es ist an die erfahrung über das marktverhalten von menschen im echten leben angelehnt?

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Kommentar von Ifm001
22.12.2015, 17:00

Noch vergessen: Dein Problem könnte auch sein, dass Du Mittel zur Beeinflussung der Nachfrage - wozu man meine Liste des Ausblendungen auch zählen könnte - gedanklich nicht ausreichend separiert.

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Selbstverständlich regelt die Nachfrage den Preis. Sonst würden z.B. Gold oder Diamanten nicht so gehandelt werden wie sie es tun. Jede Ware ist und wird quasi bewertet. Um es ganz einfach zu erklären ... Jede Ware hat einen Herstellungspreis d.h. inkl. Material...Entwicklungskosten..Designerkosten....etc. Ich hoffe Du verstehst was ich meine. Dazu kommen die Arbeitsstunden- Marketing + Marge des Produzenten o. Herstellers. Im Grunde ist es so wie Du selbst schreibst....wenig Nachfrage...niedriger Preis. Hohe Nachfrage Hoher Preis. 

Die "Bewertung" des Preises geschieht in der Regel durch den Produzenten o. Hersteller. Nur sie können ihre eigenen Produkte quasi "unter Wert" anbieten lassen o. verkaufen. 

Ich glaube das ist ein Verständnisproblem mit deinem Lehrer. 

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Kommentar von BOZZJANEK
22.12.2015, 16:07

ja das kann gut sein (mit dem lehrer) danke für deine antwort

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Käufermarkt

Wenn das Angebot (Waren) groß ist und die Nachfrage gering, ist auch der Preis gering, da man die Lager leer bekommen möchte.

Verkäufermarkt

Wenn das Angebot (Waren) niedrig ist und die Nachfrage hoch, ist der Preis auch hoch, da es nur wenige Waren gibt die man sich teuer bezahlen lässt.

Vergleiche das einfach mit einem Wochenmarkt. Wenn nur 1 Händler vor Ort wäre, so könnte der ja Wucherpreise verlangen, da er keine Konkurrenz hat. Sobald aber viele vor Ort sind muss er den Preis senken, denn sonst würde keiner bei ihm kaufen ^^

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Wenn z.B. das Angebot stark steigt, die Nachfrage jedoch nicht entsprechend, dann fällt der Preis.

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Die Geschäfte sagen wie viel sie haben wollen. Dafür haben die Marktforscher.

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