Sind Zeitarbeitsfirmen eher gut oder eher schlecht?

3 Antworten

war selber 12 jahre leiharbeiter in der selben leihfirma, habe keine schlechte erfahrung damit gemacht, man muss nur auf die zeitarbeitsfirmen genauer ansehen sind einige schwarze schafe dabei und den arbeitsvertrag genau lesen bis man unterschreibt, am besten daheim in ruhe, oder nacher bei abeiterkammer oder dergleichen überprüfen lassen, habe in der zeit vieles gesehen und auch verschiedene arbeitsweise kennen gelernt, und mir daraus für mich das beste angenommen, wennst du gut bist holt die gleiche firma immer wieder, habe 10 firma als stammkunden aufgebaut, bist irgendwie auch dein eigener chef, habe mir die einzelne freie tage oder kurzurlaube nur noch mit dem kunden ausgemacht und meine eigene firma gar nicht gefragt, wennst keine arbeit hast probiers einfach aus und mache dir deine meinung in selbstversuch, viel glück hoffe das ich dir geholfen habe lg

Und du hast dich nach 12 Jahren ohne Übernahme nicht irgendwie ausgenutzt gefühlt? Du bist stolz auf 10 Firmen als Stammkunden?

Respekt!!

Mal darüber nachgedacht, was du deinen " Stammkunden " alles so an Lohnkosten auf Kosten der Belegschaft gespart hast? oder was du in der Zeit in der freien Wirtschaft hättest verdienen können (ca. 42% mehr an Netto)?? oder wie viel Geld die Leihbude an dir vorbeigeschleust hat?

Tja - so mancher Zuhälter hat auch fleißige Pferdchen im Stall....

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@stelari
  1. auf seine Stammkunden kann er stolz sein!
  2. mal darüber nachgedacht, ob der Mitarbeiter vielleicht gar nicht weniger wie das Stammpersonal verdient hat? Bei uns verdienen die Mitarbeiter sogar mehr und wollen gar nicht wechseln - und JA das gibt es auch!
  3. Das die ZAF auch etwas verdienen möchte ist ja wohl logisch, denn immerhin trägt sie das Arbeitgeberrisiko und die Verantwortung. Kommt natürlich auch immer darauf an wie groß der Wasserkopf ist, den eine ZAF aufbaut. Wir sind alleine, haben kaum Büromiete zu zahlen und können daher unseren Mitarbeitern auch mehr Stundenlohn zahlen.
  4. Ich als Zuhälter habe nur fleißige Pferdchen im Stall und ich kann mich auf jeden einzelnen verlassen. Wir feiern und arbeiten gemeinsam und wir respektieren uns. Unsere Mitarbeiter wissen, was sie an Umsatz erarbeiten und dabei erkennen sie, dass sie alles andere als ausgenutzt werden - kurzum - wir haben alle was davon! Sicher ist das ein Einzelfall, aber es kotzt mich an, wenn alles über einen Kamm geschert wird und besonders die Leiharbeiter als Hohlroller hingestellt werden!
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@Dabbes

Bei uns verdienen die Mitarbeiter sogar mehr und wollen gar nicht wechseln - und JA das gibt es auch

Ich halte es für ein Gerücht, dass die Leihkeule mehr bekommt als der Stammmitarbeiter, das würde den Zweck der Leiharbeit unterlaufen und die ZAF würde drauflegen...

denn immerhin trägt sie das Arbeitgeberrisiko und die Verantwortung

das regelmäßig rechtsmissbräuchlich auf die Leihkeule abgewälzt wird, deshalb ja die vielen Gerichtsverfahren...

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@elachen1972

Warum sollte es den Zweck der Leiharbeit unterlaufen? Es wird Personal benötigt und dem Kunden kann es egal sein, was wir unserem Mitarbeiter zahlen. Außerdem bekommt er somit einen zufriedenen und zuverlässigen Mitarbeiter. Wir legen nix drauf, leben aber alle davon was unsere Mitarbeiter erwirtschaften. Reich werden wir nicht, können aber jedem Mitarbeiter offen in die Augen schauen. Ich weiß wie es in anderen ZAF zugeht, immerhin bin ich lange genug in dieser Branche beschäftigt! Es gibt gute und richtig schlechte - wie in jeder anderen Branche auch. Leider muss ich zugeben, dass es überwiegend schwarze Schafe gibt!

Versucht man sich davon abzuheben, bekommt man keinen Glauben geschenkt und wird mit in die unterste Schublade gesteckt. Schade!

Jede Firma trägt das Arbeitgeberrisiko und die Verantwortung. Wir hatten noch keine Gerichtsverfahren. Schon mal überlegt, wie viel dir ein Handwerker in der Stunde in Rechnung stellt und wie viel er davon seinem Mitarbeiter zahlt? Ziemlich unfair, oder?!?! Was verdient ein Taxifahrer, eine Bedienung, ein Friseur oder Pflegefachkraft - und was verdient dabei sein Arbeitgeber?

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die bezahlung ist gering und man muss oft von einer firma zur anderen wechseln. natürlich ist es für Menschen gut, die auf dem normalen arbeitsmarkt als festangestellte keine Chance haben, eine gute Sache an Arbeit überhaupt heranzukommen. allerdings kommen zeitarbeitsfirmen immer mehr zum Wachstum, da fragt man sich, ob normale Anstellungen in Zukunft immer mehr gegen zeitarbeit ausgetauscht wird.

Um dich nicht in deinem Glauben zu erschüttern, ich hoffe du bist halbwegs gefestigt in deinem Charakter - mal ein paar Zahlen von der Bundesagentur aus 2011, für 2012 gibt es noch keine Zahlen von der BA

  • 54% der Zeitarbeitsverhältnisse dauern weniger als 6 Monate
  • 78% der Zeitarbeitsverhältnisse dauern weniger als 3 Monate
  • 4% der Zeitarbeitsverhältnisse werden frühestens nach 1,5 Jahren vom Entleihbetrieb übernommen
  • 68% der Zeitarbeitsverhältnisse enden mit Antragstellung auf ALG I
  • 81% davon direkt mit Leistungen nach SGB II mangels Anspruch oder wegen Anspruchshöhe

So - nun kannst du ausrechnen - bei derzeit ca. 1.2 Mio Leiharbeitern in 18.000 Verleihbetrieben - wie hoch bei einer Übernahmeqoute von gerade mal 4% deine Chancen sind das zu glauben was man dir und der Gesellschaft durch die Politik vorlügt:

Zitat Uschi von der Lügen Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Leiharbeit ist ein Sprungbrett in den Ersten Arbeitsmarkt, insbesondere für gering oder unqualifizierte Arbeitskräfte oder für Personen fortgeschrittenen Alters und bildet eine Brücke auf dem Weg zurück in die Erwerbstätigkeit

893.000 Klagen von Leiharbeitern vor den Arbeitsgerichten in Deutschland in 2012 sprechen für sich... 68% wegen offener oder falscher Lohnabrechnungen, 19% wegen Missbrauch des Arbeitszeitkontos, 5% wegen der Eingruppierung, 6% wegen Entfristung

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