Sind Wissenschafter unreligiös?

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Für christliche Wissenschaftler vielleicht ja. Weil im Weltbild der Christen ist Gott ein Weißbärtiger Typ der im Himmel sitzt und seine Hand durch die Wolken herab der Erde zu streckt.. So ungefähr oder ähnliches. Zumindest stellt man sich Gott als ein Wesen vor... Das so ein Gedanke in der Wissenschaft auf Kritik trifft ist nicht verwunderlich.

Anders der Islam. Ein großer Teil der Wissenschaftler die nicht an Gott glauben, glauben dennoch an eine Gewisse Macht die was bewegt oder in Gange gebracht hat. Irgend etwas sagen sie, irgend etwas aber nicht Gott.
Was hat jetzt der Islam damit zu tun?
Folgendes: im Islam ist es Verboten sich Gott vorzustellen. Denn Gott hat kein Aussehen oder einen Körper. Und schon garnicht etwas Menschliches an sich. Gott hat ebenso keinen Platz oder Ort wo er sich befinden könnte. Er hat keinen Platz aber er ist überall.
Theoretisch sprechen die Wissenschaftler von Allah wenn sie sagen sie glauben nicht an Gott aber an irgendeine Macht..

Ich habe auch Verbindungen zwischen Einsteins Theorien und dem Islam gefunden (basierend auf physische Wirkungen der Lichtgeschwindigkeit) welche ich aber hier nicht veröffentlichen möchte.

Aber Fakt ist, während sich die Wissenschaft und die Religion vor 200 Jahren noch entfernter waren als die äußersten gegenüberliegenden Punkte des Universums zueinander, sind sie sich heute so nahe dass man fast daran glauben könnte Religion (Islam) und die Wissenschaft könnten ineinander schmelzen. Und das interessante dabei ist, dass der Koran seit ihrer Existenz bis heute unverändert ist. Also ist es die Wissenschaft die sich der Religion nähert. Der Fortschritt der Wissenschaft beweist immer mehr den Islam... Es geben natürlich noch viele Gegensätze, aber die Punkte die mir aufgefallen sind (und FÜR den Islam sprechen) waren ach mal hochgradige Gegensätze..

Moin,

Du musst hier unterscheiden: Ein Wissenschaftler kann oder kann nicht religiös sein; er muss allerdings - religiös oder nicht - seine persönlichen Ansichten aus seiner wissenschaftlichen Arbeit heraushalten.

Die meisten Naturwissenschaftler schaffen das ohne Probleme - andere haben damit bspw. Schwierigkeiten, wenn sie bspw. verzweifelt versuchen, christliche Lehre zu beweisen (Werner Gitt wäre hier ein gutes Beispiel)

Daher: Ja, ein Wissenschaftler muss bei seiner Arbeit unreligiös sein, da seine persönlichen Ansichten nichts mit seiner Arbeit zu tun haben.

Wenn er bei seiner Arbeit von seiner Religion beeinflusst wird, dann ist er als Naturwissenschaftler falsch.

Lg

Auch wenn sie vielleicht einer Religion angehören, ergibt sich schon die Frage, ob sie tatsächlich an die Inhalte der Religion glauben.

Ich kenne schon einige gläubige Naturwissenschaftler. Es sind aber oftmals Pantheisten oder auch Deisten und seltener Menschen, die die Aussagen in bestimmten Offenbarungsbüchern allzu ernst nehmen.

Insbesondere lassen sie ihren möglichen Glauben auch nicht in ihre wissenschaftliche Tätigkeit einfließen. (methodischer Atheismus)

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