sind wir Programmiert an Gott zu glauben?

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17 Antworten

Nein, nicht im Auslieferungszustand liebe(r) Mertii !

Das Problem: Es geistern sehr viele "kostenlose Gratisprogramme" durch die Gegend, die man ANGEBLICH kostenfrei downloaden kann (ohne dass die erheblichen Nebenkosten angegeben würden!).

Deshalb drücken sehr, sehr viele Eltern bei Ihren Kindern - unter Umgehung des Kinderschutzes und unter Aushebelung der Ad-Blocker - den "Jetzt-installieren"- Button und - bumms, nach nur wenigen Jahren sind die Kindlein dann auf Gott programmiert.

...manche von Kopf bis Fuß.

Dann gibt es noch Konvertiten: DAs sind die, die mit den Funktionen ihres bisherigen Programms nicht zufrieden sind und/oder die meinen: "Alle haben so'n Programm - ich will jetzt auch eins!"

Die lassen sich dann freiwillig programmieren - einige mit Erfolg, bei anderen funktioniert's nicht, weil der neue Glaube nicht systemkompatibel ist und auf ihrem Betriebssystem einfach nicht läuft
- andere laden die Sparversion runter und bleiben für den Rest ihres Lebens in Endlosschleifen hängen:( - mit etwas Glück ist das dann nur "Glaube light" - mit Pech ist es Fundamentalismus....

Dann gibt's einige wenige, die versuchen sich selbst zu programmieren - Diejenigen, die das wirklich schaffen, sind am besten dran, weil die sich auch jederzeit wieder umprogrammieren / löschen können. (Leider ist das aufwändig - deshalb verschwenden einige viel Zeit damit, die entsprechenden Programmiersprachen zu lernen, ohne am Schluss den erwünschten Glaubenseffekt hinzubekommen)

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Kommentar von RonnyFunk
30.09.2016, 09:12

Du nimmst es also Eltern übel, wenn diese ihren Kindern das mitgeben, was nach bestem Wissen und Gewissen das allerbeste ist?

Nach Deiner Logik könnte ich Atheisten auch vorhalten, dass sie ihre Kinder um das ewige Leben betrügen.

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Nicht programmiert, indoktriniert.

Die meisten Christen glauben an den christlichen Gott, weil sie von einem christlichen Umfeld von Kindesbeinen an beeinflusst wurden an diesen Gott zu glauben, genau wie Moslems durch ihr Umfeld beeinflusst wurdne an ihren Gott zu glauben, Juden an den ihren, etc.etc.

Deshalb hat Glaube auch geographische Grenzen.

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Nein, viel mehr ist das Gegenteil der Fall.

Der Mensch als vernunftbegabtes Wesen ist (leider bei einigen viel mehr sollte es sein) in der Lage, Geschehnisse zu hinterfragen und sich selbst zu reflektieren. Personen, bei denen dieser Vorgang fehlerfrei abläuft kommen zwangsweise zu dem Schluss, dass keine übernatürlichen Kräfte existieren.

Personen, die sich einen imaginären Freund suchen, nehme ich da absolut mit auf.. sie sind geistig verwirrt und suchen sich jemanden, der ihnen helfen kann.

Ob man sein Hirngespinnst dann Gott, Allah oder auch Peter nennt, ist dann vollkommen egal.

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Um mal in dieser Gleichnissprache zu bleiben, wir waren so programmiert. Dann brachte der Vater aller Hacker uns eine Software, die uns befähigen soll, auch alles schlechte kennen zu lernen. Damit war es dann mit der ursprünglichen Softwareversion Essig.

Es gibt ein Gratis-Tool, aber viele ziehen irgendwelche Imitate vor, die verheerende Schäden auslösen und wollen nicht sehen, dass es eine prinzipelle Sache ist, sondern behaupten unbeirrt, dass dieser Trojaner zu Deutschland gehören würde.

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Nein, sonst würden wirklich alle an den selben glauben oder das System ist verdammt fehlerhaft.

Aber der Mensch kann sich nicht immer alles erklären und braucht an vielen Stellen im Leben eine Stütze im leben.
Irgendwann haben sich daher Religionen entwickelt, da das Leben leichter erscheint wenn jemand anderes, größeres, über uns Wacht.

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Kommentar von RonnyFunk
30.09.2016, 09:15

Es entspricht nicht Gottes Charakter, jemand zu seinem Glück zu zwingen. Damit kann er es aber denen nicht recht machen, die es ihm verübeln, dass er die Konsequenzen von Entscheidungen nicht wegnimmt, so frei nach dem Motto "Im Hier soll mir Gott nicht reinreden und im Jenseits soll er meine Entscheidung gegen ihn ignorieren"

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Hmmm, wir sind zur Erkenntnis fähig und uns zu fragen, was der ganze Kram mit dem Universum soll und was bittefein der Sinn des Lebens ist, ist plausibel. 

Da allerdings unreflektiert "Gott war es !!11!!!!" zu grölen, ist NICHT plausibel.


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Wurde es mit c++ programmiert oder welches Programm wurde verwendet?

Hach.. wäre doch zu schön wenn alle Synths wären, dann könnte man alle bei bedarf umprogrammieren..

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Dem würde ich nicht so zustimmen. Ich selbst glaube zwar an Gott, aber mein Glaube hat sich im Laufe meines Lebens durch die Einflüsse entwickelt, die ich zugelassen habe (meine Eltern haben mir dahingehend glücklicherweise freie Hand gelassen und mich dahingehend weder gefordert noch gefördert, aber eben auch nicht daran gehindert). 

In meiner frühesten Kindheit hatte ich nur den Glauben daran, dass es mehr gibt, als allein das irdische Dasein. Dieser Glaube wurde schließlich spezifischer in Bezug auf ein ewiges Dasein und eine ewige Liebe, einschließlich dessen was die Bibel als geistige Gaben bezeichnet.

Als ich mich schließlich der evangelischen Kirche zu wandte, die ich damals als einzige kannte, lernte ich zunächst den Gottesglauben und später auch die Bibel kennen. Während ich die Bibel näher kennen lernte, stellte ich fest, dass die Bibel in ihrer Klarheit weit mehr mit meinem persönlichen Glauben gemeinsam hat, als mit der Lehre der evangelischen Kirche, beispielsweise wenn es um die Wichtigkeit der Nächstenliebe, dass Gott Gebete nicht nur erhört, sondern tatsächlich beantwortet, entsprechend erbetene Hilfe leistet, die Taufe erst, wie zur Zeit Jesu, im Erwachsenenalter eigentlich erst müsste durch Untertauchen vollzogen werden und so weiter. 

Abgesehen davon, dass ich nicht von Geburt an einen Gottesglauben hatte, sondern diesen durch eine entsprechende Kirchenlehre erst vermittelt bekam -- zumindest war ich mir nicht von Anfang an dieses Gottesglaubens bewusst, bevor ich mich für die evangelische Kirche zu interessieren begann - gibt es ja auch noch viele Atheisten. Wenn Glaube also programmiert wäre, nur kommt es da darauf an, wie diese Programmierung aussieht, ob diese also durch Dogmatisierung während der Kindeserziehung oder gewissermaßen in unserer eigenen Charakterentwicklung unabhängig von jeder Prägung durch unsere Eltern oder andere Mitmenschen geschieht. Ein Atheist würde sicher sagen, dass eine solche Programmierung zum Gottesglauben oder einer Tendenz zu einem solchen Glauben auf einer entsprechend religiösen Erziehung begründet ist, wenn dahingehend nicht sogar das Wort Dogmatisierung fällt. Ich weiß für mich, dass ich nicht entgegen meinem eigenen freien Willen entsprechend beeinflusst worden bin, denn ich war ebenso frei, mich anfangs für die evangelische Kirche zu entscheiden, wie später in dieser inaktiv zu werden, weil ich immer größere Differenzen sah, und mich schließlich einer anderen Religion zuzuwenden.

Vielleicht sind wir von uns selbst aus programmiert, daran zu glauben, dass es mehr gibt, als allein das irdische Dasein, aber ob dies zutreffend ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass das, was mich zu diesem Glauben veranlasst hat, bereits in meiner frühesten Kindheit charakterlich beeinflusst hatte, noch bevor ich wusste, was dieser Einfluss mir im Laufe meines Lebens einbringen würde, und dieser Einfluss war immer schon, von Anfang an ein Teil meines geistigen Selbst, eine Summe von Eigenschaften, die mir von meinem gewissermaßen höheren Selbst aus einer ewigen Existenzebene mitgegeben worden ist, ebenso wie ich im Laufe meines Lebens viele weitere solcher Einflüsse, oft in Form von Erinnerungen dazu bekommen habe.

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Programmiert ist das völlig falsche Wort, aber die Erziehung und das Umfeld haben natürlich einen großen Anteil daran, ob man gläubig wird oder nicht.

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Kommentar von OconogerAxgrok
24.07.2016, 17:18

Haben einen großen Anteil, aber viele wenden dem angelernten Glauben trotzdem den Rücken zu, obwohl sie von Anfang an nur diesen kannten.

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Nun ja, ob man es "programmiert" nennen kann, ist m. E. Auslegungssache.

Aber wenn man nach der Bibel geht, ist es in jedem Menschen angelegt Gott zu suchen, auch wenn nicht jeder diesen Gedanken zulässt: Apostelgeschichte, Kap 17, ab Vers 27.

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Falls ja, habe ich einen ziemlich fetten Bug im System.

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Nein, fabrikneu ist kein Mensch gläubig. Das muss erst im Nachhinein reinindoktriniert werden.

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Von wem sollen wir denn programmiert worden sein?

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Ich würde sagen es zieht uns in die Richtung. Ausgangspunkt hiefür kann sein, dass man auf subtile Weise versteht, dass hier etwas ganz und gar faul ist. Es gibt hier einen gewaltigen Systemfehler, den wir gerne beseitigt hätten. Bei den Christen heißt der Erbsünde, bei den Buddhisten Kilesa und ich glaub die Hinduisten nennen es Klesha.

Hierfür ist es aber notwendig den Systemfehler selber bei sich zu unmittelbar zu erkennen und dann einen kompletten System-Neustart zu machen.

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Nein, sonst würde jeder Mensch an Gott glauben...

Ich denke aber, dass wir die Hoffnung auf die Ewigkeit (ein ewiges Leben bei Gott in Herrlichkeit, das eigentliche Leben) in unser Herz gelegt bekommen haben und damit die Suche nach Gott, seinem Wort und seinem Willen.

"Wer suchet, der findet..." (Matthäus 7,8)

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nein Zuhören und lernen

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Nein, sowas kann man nicht programmieren.

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