Sind wir nicht alle Marionetten des Geldes?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Nein 40%
Ja 40%
Sonstiges 20%
Kommt auf die Umstände an 0%
Etwas/Bisschen 0%
Vielleicht 0%

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja

Ganz klar ja. Aber es Funktioniert. Geld ist der einzige Anlass, um überhaupt zu Arbeiten. Das Leben ist nicht wie in Minecraft, wo jeder sich selbst versorgen, und trotzdem nebenbei eine Stadt bauen kann. Würde keiner Arbeiten und "Leben", wie du es nennst, würde bald die Gesellschaft zusammenbrechen, da die nötigen Ressourcen nicht mehr hergestellt werden.

Gebe es kein Geld, würde dir erst mal auffallen, wie viele wichtige Jobs es gibt. Leute mit mehr Bildung sitzen in der Regierung und sorgen dafür, dass genug Waren in einem Land sind und Leute mit weniger Bildung sorgen dafür, dass du deinen Müll nicht im Keller lagern musst.

Du kennst doch den Spruch "Einer für alle, alle für einen". So ist das Leben auch. Du selbst arbeitest z.B. als Landwirt. Du produzierst Lebensmittel für die Gesellschaft, und bekommst dafür Kleidung von der Gesellschaft.

Geld ist also dein Lebensmittel. Ein Hund tut alles um ein Stück Fleisch zu bekommen. Wenn es aber kein Fleisch mehr dafür gibt, wofür sollte er alles tun?

Geld ist der Grund, warum Leute nicht einfach "Leben" können, während andere sie versorgen.

Und mal ganz im ernst: Man kann schon noch leben, nur halt nicht so wie man es gerne würde.

"Im Studium/Ausbildung lebt man auch nicht, weil man den weiteren Baustein drauf setzen muss." 


Also ich habe gelebt! :D Jetzt nicht mit Party machen und den sonstigen üblichen Klischees, aber ich habe mein Studium seeehr in die Länge gezogen und während dessen halt mein Ding gemacht. Ja dadurch war mein Berufseinstieg verspätet und andere in meinen Alter sind mir beruflich voraus aber damit kann ich persönlich ganz gut leben. :) 


". Und schon ist man 60. Als Rentner hat man keine Verpflichtungen mehr, aber ist auch zu alt um etwas zu unternehmen..." 


60 heißt nicht unbedingt schon Rente. Und warum? Weil man mit 60+ durchaus noch recht fit sein kann. Mein Vater wird bald 70 und ja klar gewisse Alterserscheinungen gibt's und er merkt auch dass er körperlich nicht mehr so fit ist, aber er ist dennoch noch weit entfernt von "zu alt um etwas zu unternehmen". Im Gegenteil er macht recht viel (Reisen, Kultur, ...), hat auch sein (altersgerechtes) Fitnessprogramm, kann noch Heimwerken, Autofahren, usw... Klar er macht keine Party bis morgens um 5 aber ganz ehrlich ich finde er kann das Leben noch ordentlich genießen. Geistig ist er bestimmt nicht mehr auf dem Zenit aber ich sag's mal so, auf seinem jetzigen Niveau wäre so manch einer gerne. :p Ich erhoffe für mich in dem Alter auch in so einem (relativ gesehen) guten Zustand zu sein! 


"Er steht nicht jeden Morgen um 6 auf, um in der Arbeit zu sein. Er steht heute um 7, morgen um 9 und übermorgen um 8 auf." 

Also ich könnte das theoretisch tun. Naja sagen wir 8:30 und sobald ich in die Nähe meines Arbeitsplatzes gezogen bin (was ich definitiv vorhabe). Gleitzeit :p Muss natürlich dann auch entsprechend länger arbeiten, klar. Aber wer im Homeoffice arbeitet kann dann vielleicht auch erst um (kurz vor) 9 Uhr aufstehen weil der Arbeitsweg und ggf. noch anderes entfällt. 


"Und kommt wann er will und geht wann er will. " 


Ja das ist für den Durchschnittsarbeitnehmer nicht möglich, aber so mancher arbeitet auf eigenen Wunsch hin nur 30 Stunden pro Woche bei Gleitzeit... also da ist man dann durchaus recht flexibel und man kann davon Leben (den richtigen Stundenlohn vorausgesetzt).
Es gibt heute zumindest in manchen Branchen viele Möglichkeiten große Flexibilität zu erlangen. Hat natürlich oft auch irgendwelche Nachteile (z. B. weniger Geld) aber möglich ist es. 


"Aber trotzdem rennen 95% der Gesellschaft dem Geld hinterher, geben ihre Fröhlichkeit und Lebenfreude auf und nehmen stattdesssen Ernsthaftigkeit, Bissigkeit, Sturheit und Ehrgeiz in Kauf. " 


Ja das stimmt wohl, viele tun das. Ich mache da aber nicht mit, zumindest was die Bissigkeit etc. angeht. Ich will eine vernünftige Balance! Ja ich arbeite und das mit 45 Stunden pro Woche auch nicht so wenig, aber das war's dann auch, dann ist Schluss und ich lasse mir von meinem Job auch nichts vermiesen. Ich weiß noch nicht wie meine weitere berufliche Entwicklung aussehen wird. Theoretisch verdiene ich jetzt schon genug und könnte einfach ab und an mal ein kleine Gehaltserhöhung anfragen, was wahrscheinlich mir ein ordentliches Leben (+Rente) sichern dürfte. Viel Wohlstand allerdings nicht. Aber die Entscheidung ob ich mich mehr reinhängen will oder nicht habe ich noch nicht getroffen und werde mir damit auch noch etwas Zeit lassen. 


"Diese Leute haben vergessen zu leben!" 


Das wird mir nicht passieren, egal wie sich mein Job entwickelt! Mein Job macht mir relativ viel Freude, daher hänge ich mich schon einigermaßen rein, aber ich übertreibe es auch nicht und will es auch nie tun. Was nützt mir wenn ich statt ordentlich sehr gut verdiene, aber kaum noch Zeit habe bzw. einfach sehr gestresst bin? Ich arbeite schon doch noch um Geld zu verdienen und das in meiner Freizeit auszugeben (Lebenshaltungskosten mal außen vor gelassen). Ja ich habe einen angenehmen Job aber wenn ich die Wahl hätte würde ich doch etwas noch angenehmeres tun, z. B. meine eigenen privaten Projekte weiter verfolgen, die sich aber halt nicht gut genug monetarisieren lassen. Ergo hat der Job schon primär den Zweck, Geld reinzubringen. Und der Zweck von Geld ist es, ausgegeben zu werden. Und nicht angehäuft zu werden, bis ich mit 80 als geiziger Millionär sterbe...












Ich weiß nicht wirklich auf welche der vielen Fragen sich die Abstimung bezieht. Also werde ich mal nicht abstimmen.

Für manche Menschen ist Geld hat gleichzusetzen mit Glück. Für die meisten ist und bleibt es jedoch der Wunsch nach Geld und Reichtum, welcher sie antreibt.

Ich würde jedoch nie für Geld etwas tun, dass mir keinen Spaß macht... Wenn ich einen Job hätte auf den ich keine Lust hätte, würde ich kündigen... Geld ist wür mich nicht alles... und ich habe eh nicht viele kostspielige Hobbies.

Es ist jedoch ein fester Teil unserer Gesellschaft, nach Geld zu streben. Und die Leute, die das machen wollen, sollen es auch machen. Ohne solche Leute würde unsere Wirtschaft nicht funktionieren. Und ich bin ihnen auch dankbar.

Da diese Leute, Jobs annehmen auf die sie keine Lust haben nur um Geld zu bekommen, können Leute wie ich, dennen Geld egal ist, das tun was sie möchten und am liebsten tun.

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