Werden wir Menschen auf Selbstzerstörung programmiert?

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5 Antworten

Dass die Menschheit so viele Probleme hat, liegt meiner Meinung nach in erster Linie eher an der Erziehung als an Medien, beziehungsweise achten Eltern auch nicht darauf,was das Kind sieht.
Man kennt seit Generationen ein bestimmtes Muster und urplötzlich wird alles von ein paar militanten Ökos, Veganern, Menschenrechtlern über den Haufen geworfen. Die Aufklärung ist ja da, aber niemand ist bereit zur Reflexion und Reform, weil der Status, Luxus oder die eigene Sozialisation damit als gefährdet angesehen wird. Wer Geld hat will es zeigen und nicht der Umwelt zu liebe minimalistisch leben.
Weil die meisten Leute leben jetzt, aber morgen ist egal, hauptsache man hat gelebt. Prinzipiell ist das richtig, aber egoistisch und man muss es auch nicht auf die Zerstörung der Lebensgrundlage ankommen lassen.

Wenn Menschen sich selbst zerstören, haben sie psychische Probleme. Wenn Menschen andere zerstören auch.
Wenn Menschen die Umelt zerstören, dann setzen sie Prioritäten oder sind einfach nur dumm.

Aber da jeder Menschen über sein Handeln und deren Folgen nachdenken kann, und einige auch beweisen, dass sie es können, sollte zeigen, dass es keine determinierte Programmierung ist, sondern Ignoranz.

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Wieso Reise in den Abgrund? Es gab nie weniger Tote durch Kriege als heute (auch wenn es nicht so scheint), nie so wenig fatale Krankheiten, nie so eine hohe Lebenserwartung. 

Uns geht es so gut wie nie zuvor, und dank heller und enthusiaster Koepfe auf der ganzen Welt werden mehr und mehr menschliche Probleme angeggangen und verbessert. Dass Geld dabei ein Antrieb ist, ist meiner Meinung nach nicht verwerflich.

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Kommentar von jestico8776
04.02.2017, 09:16

Ich seh das anders. Vor 100 Jahren gab es keine Industrie, nicht so viele Menschen und keine Rohstoffkriege. 

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Die hier vorgelegte Weltperspektive ist recht düster. Das liegt sicher daran, dass die Medien vermehrt kritische bis negative Nachrichten bringen, weil diesen größeres Interesse entgegengebracht wird. Das wiederum liegt daran, dass es für den Menschen grundsätzlich wichtiger ist, sich über die drohenden Gefahren zu informieren, als sich Erzählungen über nette Ereignisse anzuhören.

Dieses permanente Überangebot an negativer Berichterstattung lässt so ein summarisches Bild entstehen, dass unsere Welt kurz vor dem Ende steht. Auch deine anderen Beispiele sind nicht unbedingt als selbstzerstörerisch zu sehen. Dass wir uns zu viel Genussmittel einverleiben, ist sicher problematisch, aber deutet nicht auf Selbstzerstörung hin, weil wir rational durchaus in der Absicht leben, dass wir mehr Sport treiben sollten, mehr gesunde Kost essen und weniger Alkohol und Zigaretten konsumieren sollten. Hier stehen uns leider sehr archaische Suchtmomente entgegen, die überaus wirkmächtig sind.

Bei dem Streben nach Geld steht doch immer ein Streben nach Sicherheit im Hintergrund. Durch Geld erhalten wir Reserven für schlechte Zeiten, wir gewinnen Einflußnahmemöglichkeiten, Ansehen, Macht und Attraktivität, alles Faktoren, die in der Stammesgeschichte positiv zu sehen sind und kein  Indiz für einen Weg in die Selbstzerstörung.

Die vielen Filme mit düsteren und aggressiven Inhalten sind deshalb so beliebt, weil sie dem Menschen vermehrt Informationen zur Verfügung stellen, wie er in Extremsituationen reagieren sollte, um sich und die seinen zu retten. Es ist nicht die Lust am Untergang, sonder die Vorbereitung auf den Ernstfall, auf die Belastung durch mögliche Feinde, durch Naturkatastrophen, so wie sie sich dem Urmenschen durchaus immer wieder darboten. Und unserer Verhalten ist nun einmal in den Tausenden von Generationen entstanden, die der Urmensch durchleben musste. Dass solches Verhalten in unserer, realtiv gesicherter Zeit oftmals deplaziert erscheint, müssen wir uns zugestehen, aber nicht verurteilen, weil wir ja schließlich die Einsicht in die Wirkungszusammenhänge haben.

Dass letztlich immer die alten evolutionsbiologischen Mechanismen wirken, kann man auch daran sehen, dass zur Zeit vermehrt in den unterschiedlichsten Ländern vermehrt Stimmen laut werden, die zur Rückbesinnung auf die eigenen Überlebensrechte aufrufen. Die große Hilfsbereitschaft, sich dem Leiden der Welt gegenüber zu öffnen und dabei die eigene Selbstaufgabe in Kauf zu nehmen, ist zwar nobel und wird von den Hilfesuchenden und den Konkurrenten gern gelobt, doch evolutionsbiologisch ist ein Streben nach Selbsterhaltung eindeutig vorteilhafter.

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Kommentar von jestico8776
04.02.2017, 10:10

Geld sehe ich als eine grund- negative Energie an, somit kann ich deine Ansicht hier leider nicht teilen sorry. 

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Ja, ich denke schon. 

Ich glaube, dass dies alles bewusst so gewollt ist um die Welt und die Menschen erstens von Gott fernzuhalten und zweitens zum Ziel dass sie sich selbst zerstören. Ein Werk Satans also. 

Wenn ich die heutige Welt mit früher vergleiche dann ist es vieles viel schlimmer als damals. Auch wenn das manche nicht wahr haben wollen! 

Betrug von Firmen um immer noch mehr zu erlangen, Habgier, Geldgier, Egoismus, das sind alles Dinge die die Menschen viel mehr beherrschen als früher. All diese Dinge sind gegen Gottes Gebote, all diese Dinge gaukeln den Menschen vor es würde guten Nutzen bringen, aber es führt zur Zerstörung. 

So sehe ich das ;) 

LG 

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Kommentar von jestico8776
04.02.2017, 10:54

Ja das selbe Gefühl hab ich leider auch. In USA gibt es z.B. iwelche ultra religiösen, die sich nichts mehr wünschen als das die Apokalypse hereinbricht, die sie als Neustart sehen, wo alles unwerte Leben von der Erde gefegt wird und nur auserwählte über bleiben nach dieser "Säuberung". Die sollen iwi an den Fäden der US Regierung ziehen und die Welt Stück für Stück näher an den Abgrund bringen, ich glaube das sind die Jesuiten wenn mich ncht täuscht. (Verschwörungstheorie oder nicht.....)

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Nein, wir werden von sehr kranken und armen "Menschen" auf Selbstzerstörung programmiert. Es liegt in unserer Natur, schöpferisch aktiv und sozial zu sein. 

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Kommentar von Cyndos
04.02.2017, 09:17

Zählt einfach mal nach, wie oft ihr in künstlicher Passivität gehalten werdet. Kann jeder Einzelne von euch selbst nachprüfen. 

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