Sind wir Männer denn nicht verletzlich?

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24 Antworten

Eigentlich bezieht sich die Aussage eher auf die körperlichen Aspekte und ja, da sind die meisten Frauen unterlegen.

Seelisch gesehen empfinde ich viele Männer als Mimosen.

Versehentlich, ging die hilfreichste Antwort an dir. Ist sie jedoch nicht.

Gruß

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@Huseyin98

Wenn du dich verklickt hast, dann versuche es mit dem Kontaktformular und wende dich an den Support. Schreibe ihnen und erkläre es und frage ob man es nicht rückgängig machen kann oder sie die Auszeichnung auf die von dir gewollte Antwort übertragen kann.

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Alles klar. Mache ich noch. Dankeschön.
Kategorie, technisches Problem.
Bin ich da richtig?

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Doch, natürlich sind Männer verletzliche Wesen. [Ironie]Das sieht man immer bei jedem Schnupfen. ;-) . Wenn Männer Kinder bekämen, wären wir längst ausgestorben. [/Ironie]

Doch natürlich sind Männer verletzlich. Aber Verletzlichkeit bei Männern wird halt von dem Mainstream immer noch nicht gut akzeptiert. Wann hast du das letzte Mal einen Mann weinen gesehen? Früher war es regelmäßig so, heute vermutlich ist es auch nicht selten, dass man kleinen Jungs eintrichterte, dass echte Jungen nicht weinen.

Und Männer, die zu ihrer Sensibilität und Verletzlichkeit stehen, werden immer noch als Weicheier bezeichnet. In Wahrheit sind sie genauso verletzlich wie Frauen, nur Frauen weinen und Männer bekommen Magengeschwüre, Herzinfarkte, etc.. Sie lassen ihre Verletzlichkeit halt nicht gut nach draußen, sondern fressen sie in sich hinein. Mit den bekannten negativen Folgen.

Sie müssen halt "hart wie Kruppstahl" sein.

Natürlich sind Männer genauso verletzlich wie Frauen.

Es widerspricht aber dem Geschlechterklischee, dass Männer ihre Gefühle zeigen, vor allem wenn sie verletzt worden sind. An dem Bild des starken Mannes wird immer noch festgehalten.

Dabei resultieren aus diesem Bild starke Probleme. So ist beispielsweise die Suizidrate unter Männer besonders hoch, da Männer scheuen bei psychischen Problemen Hilfe aufzusuchen. Hilfe zu suchen bedeutet Schwäche einzugestehen und das ist unmännlich.

Wir sollten ernsthaft gegen dieses Bild vorgehen.

Hallo!

Auch Männer sind Menschen & haben daher Gefühle bzw. ein Recht diese äußern zu dürfen ------> nur weil die Gesellschaft solche Sprüche klopft ist nicht gesagt, dass jeder Mann diese auch zu beherzigen hat.. sorry, das ist absolut sinnfrei & mMn auch altmodisch so zu denken.

Es ist längst nicht mehr so schlimm wie etwa in den 90ern, wo ein Mann beinahe nur dann akzeptiert wurde, wenn er ein barscher Draufgänger war, der jede Frau angequatscht hat und kein Tabu kannte -----> dennoch gibt es immer noch Anfeindungen ggü. Männern die Gefühle zeigen. Zwar sind Kommentare wie "ein deutscher Junge weint nicht" zum Glück Vergangenheit, aber es gibt schon noch Klischees von "richtigen Männern".. wobei man das relativieren muss: Meist sagen so etwas Leute, an denen die Wirklichkeit der letzten Jahre vorbeigegangen ist  ob man denen glauben kann ist die andere Frage. 

Dennoch muss auch kein Mann ein "extremer Softie" sein, weil so 'nen weichherziger "Romancing-Man", der 24 Stunden lang von Küsschen hier und Küsschen dort, kuscheln, Champagner am Abend und Candlelight-Dinner redet bzw. die Facebookpinnwand der Freundin zuschmalzt auch extremst anstrengend sein kann ;) Ihr wisst sicher was ich meine!

Männer haben genau so Emotionen und die sollte genauso berücksichtigt werden. 

Ich finde es persönlich immer zum Kotzen wenn jemand mit dieser "Ein wahrer Mann muss ..." Wer bestimmt denn bitte was ein wahrer Mann ist? 

Bedauerlicherweise gibt es eine gewisse gesellschaftliche Konditionierung, die allen Menschen einreden will, das Männer immer "stark" sind. Das kann sehr schädlich sein, besonders wenn man es von Kindesbein an hört. 

Fakt ist Männer haben genau so Gefühle wie Frauen, sie können genauso sensibel sein und es ist absolut ungerecht das sie dafür schief angeguckt oder sogar schlimmer behandelt werden.

Wenn solche Sätze fallen, dann sind das meist erziehungstechnisch eingeimpfte Sätze und Ansichten.

Wer normal im Kopf ist, hat einem Mann noch nie abgesprochen, dass er Gefühle und Verletzlichkeit zeigen darf. Und von dieser normalen Sorte gibt es mehr als genug Menschen.

Einzig, wenn es ins Übertriebene geht in Form von alles auf die Goldwaage legen, was gesagt oder getan wird, darf das mal berechtigt kritisiert werden. Bestes Beispiel ist nun mal der berühmt-berüchtigte Männerschnupfen.

Ein richtiger Mann steht über solchen vorgefertigten Sprüchen und benimmt sich so feinfühlig, wie er eben ist.

Ein richtiger Mann sollte Gefühle zeigen können. Das verstehen viele Männer bis heute nicht.

Klar sind Männer verletztlich. Es kommt nur meistens bei den Frauen nicht so gut an wenn sie rumheulen. Evolutionsbedingt sollte der Mann der Starke und Furchtlose in der Beziehung sein.

Viele klassische Verhaltensmuster leiten sich bis heute von der Evolution ab. Angst, Fluchtinstinkt etc. Dazu gehören auch klassische Verhaltensmuster von Mann, Frau und Kinder.

Ob diese Verhaltensmuster heute noch Sinn machen ist ein anderes Thema. Insofern dürfen Männer natürlich verletzlich sein und dies auch zeigen. Es spielt heute fürs überleben keine Rolle mehr.

Wenn man sich die Erziehung von Jungs und Mädels so ansieht, dann höre ich sehr oft gegenüber Jungs immer noch Dinge wie "ein Indianer kennt keinen Schmerz." Oder "was dich nicht umbringt macht dich hart" - an Spielplätzen, wenn meine Töchter weinen dann gehe ich zu ihnen und tröste sie - würde das selbe bei einem Jungen machen doch am Spielplatz beobachte ich sehr oft wie die Jungs-Mütter von weitem rufen: "ach stell dich nicht so an, ist ja nix passiert" oder sich ein "ach der beruhigt sich gleich wieder, ist ja ein Bursch" zu murmeln.
Obwohl viele meinen es werden Kinder nicht nach ihrem Geschlecht erzogen, so fallen doch auch bei älteren männlichen Geschwistern öfter die Grundsätze wie "pass auf deine kleinen Geschwister auf" - meiner Meinung nach ist das bei Männern, die sie später werden, eine Trainierte/Erzogene Rolle - der Beschützer, der Stärkere, der keinen Schmerz kennt und nicht jammern sollte usw...
Deshalb tun sich bis heute noch viele schwer sich Schwächen einzugestehen, Gefühle zum Ausdruck zu bringen etc. - man rechnet ja fast schon mit Missbilligung weil man nicht mehr wie der starke Mann ist der man sein sollte - so habe ich das zumindest bisher beobachtet.

Genau so ist es. Man hätte es nicht besser beschreiben können. Auch die Frau eines Mannes geht ebenfalls wie beschrieben nach. "Schatz stell dich doch nicht so an. Du bist ein Mann. Du solltest.." -Nein ich sollte gar nichts. Jeder Mensch hat Gefühle ob Mann oder Frau.

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Auf jeden Fall - und es machen zwar nicht alle so aber es kommt eben doch öfter vor dass man Jungs immer wieder eine starke Rolle gibt weil man es für richtig hält - und ist ja auch an und für sich nichts schlechtes nur eben dann oft problematisch wenn es übertrieben ist und man dem Mann gar keine Schwäche mehr eingesteht weil es sich nicht gehört...
und dann sind Männer verschlossen, zeigen keine Gefühle - was sie sich später von der Freundin/Frau anhören dürfen weil man ihnen nicht lehrt wie man sowas zum Ausdruck bringt irgendwie... ganz extrem gesprochen halt :)

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Du sprichst mir aus der Seele. Das war auch der Grund der Trennung von meiner letzten Beziehung.

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Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich auch viele Männer selbst als Siegfried hinstellen und nichts und niemanden an sich heranlassen. Da kann Frau fühlen, dass was ist und nicht stimmt und nachfragen, wie sie will. Ich habe schon zigmal den Satz gehört, "Das muss ich mit mir selbst ausmachen."

Irgendwann nervig bis zum Abwinken. Muss sich auch keine Frau ewig antun.

Und was das Aufpassen auf Geschwister angeht, dürfen da auch genug Mädels ran, die die "Großen" sind.

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@Nashota

Nashota das basiert auf dem selben Problem, nur das es halt Männer sind die womöglich mit genau den Gefühlen zeigen, schlechte Erfahrung gemacht haben. Dazu kommt leider auch die Eigenart der Frau dinge nicht für sich behalten zu können und solche dinge gerne mal bei Freundinnen umherzutragen. Bevor du jetzt ein auf beleidigt machst, es ist Statistisch bewiesen das Frauen oft über andere reden oder Lügen, während Männer es meist über sich selbst tun.

Frauen sind es die Kruppstahl wollen, Badboy gegenüber anderen, Geld, dies das jenes erwarten und so Empfindlicheren Männern jede Hoffnung nehmen je eine Chance zu haben.

Ein Mann macht was er tun muss um das zu bekommen was er will und wenn es nur beachtet werden ist, somit entscheidet er nicht nach seinen Gefühlen sondern nur nach dem was andere sehen wollen.

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Ich habe es auch nicht als "die richtige Antwort" hinstellen wollen und es gibt immer Ausnahmen und andere Fälle und weitere richtige Antworten.

Viele Männer wollen auch von sich aus der Obermacho und der Beschützer sein - ist ja auch gut so.
Andere sind und wollen auch ohne "erzogenem" Verhalten keine Gefühle zeigen - ist auch okay.
Andere sind super sensibel und werden als Weicheier bezeichnet - ist auch in Ordnung.
Wollte ja keine Pauschalansage machen.

Und das mit den großen Schwestern ist ja klar - aber ich meine diese "aufgedrängte" Beschützerolle bekommen eben Jungs eher als Mädels - aber natürlich ebenso Mädels wie Jungs.
Auch keine allgemein gültige und immer zutreffende Antwort sondern eine der vielen möglichen auf die Frage.
Ich erlebe es persönlich eben extremer auf Jungs bezogen als auf Mädels - und ich bin selbst eine große Schwester.

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Das ist Quatsch. 

Diese Vorurteile stimmen schon lange nicht mehr. Ganz im Gegenteil: Es wird als männlich angesehen, wenn ein Mann auch Gefühle zeigen kann. Und er sollte es auch tun. 

natürlich sind männer verletzlich, sie können es nur nicht zugeben :-D

Ich bin einfach nicht verletzlich

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Es ist wahr: Frauen sind einfach von Natur aus emotionaler. Das bedeutet nichts negatives. Dennoch schliesst es nicht aus, dass Männer überhaupt keine Gefühle haben.

Ich bin ein Mann und sehr zerbrechlich.

Ich würde alless für meine Ex Frau tun. Aber das selbe erwarte ich auch von ihr.

Mario

Wenn du von dir und deinen Erfahrungen spricht, konkretisiere deine Frage. Persönliche Erlebnisse sind nicht zu verallgemeinern und kann ich so auch nicht bestätigen.

Männer können auch "schwach" oder schwächer sein, als andere und Frauen können "stark" oder stärker sein, als andere. 

Leider verstehen das aber viele Menschen nicht.

Genau das meine ich ja auch

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Mensch ist Mensch, gleichgültig, ob Mann oder Frau.

Weil ein solcher Mann als Weichei gilt und das will man ja eigentlich nicht!

Männer sind so verletzlich. Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich.

Danke, Herr Grönemeyer!

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Hallo.

Oft bekommt man sogar es umgekehrt zu hören. Männer sind wehleidig, bei jeder Grippe jammern sie rum. Ich denke, es ist wohl verschieden, der eine kann dies besser der andere das.

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