Sind wir Knechte oder Kinder Gottes?

16 Antworten

Geht man von der Annahme aus, daß Gott existiert und daß der Mensch m. E. ein wenig dem Bild Gottes entspricht, dann sehe ich es folgendermaßen:

Ein Kind nimmt sich diverse Eigenschaften der Eltern an (wenn auch längst nicht alle), macht aber auch vieles falsch und hofft (meist zu recht), daß es schlimmstenfalls mit einer Ermahnung oder zumindest mit etwas Erträglichem bestraft wird.

Ein Knecht arbeitet für Lohn, also aus einer gewissen Berechnung heraus. Macht er zu viel falsch, dann muß er mit einer Entlassung rechnen.

Das Verhältnis zu Gott ist jedoch insoweit anders, als daß dort auch eine ewige Strafe vorgesehen ist, und dies in einer Form, die allenfalls in der finstersten Zeit der Menschheitsgeschichte Kriminelle und manchmal auch Sklaven zu spüren bekamen.

Daraus läßt sich abschätzen, wie Kriminelle, Sklaven, Knechte und Kinder darauf reagiert haben, wenn sie bei einer Verfehlung erwischt wurden, und es ist von völlig verschiedenen Reaktionen auszugehen.

Ein Kind reagiert mit ein wenig Angst, manchmal sogar mit Einsicht, und bemüht sich oftmals, zukünftig nicht dieselben Fehler zu machen.

Ein Knecht reagiert mit etwas Angst vor der Entlassung und denkt ggf. darüber nach, wo er im Fall des Falles anderweitig eine Arbeitsstelle bekommt.

Ein Krimineller oder ein Sklave reagiert je nach Fall auch mit großer Angst, aber auch mit etwas Hoffnung, die Bestrafung zu überstehen und irgendwann wieder in erträgliche Verhältnisse zurückzukommen.

Beim Verhältnis zu Gott unter Einbeziehung der Androhung ewiger Bestrafung gehe ich davon aus, daß es dann so etwas wie "Kinder Gottes" geben kann (geglaubt), die voll auf die Gnade Gottes vertrauen, daß es aber auch andere geben kann, die weniger sind als ein Sklave in der Antike, und lediglich aus lauter Angst heraus bemüht sind, alle Erwartungen zu erfüllen, gleichzeitig voll wissend, daß sie dazu niemals in der Lage sein werden.

Daraus ergibt sich ein nicht auflösbarer Widerspruch im Denken derer, die sich nicht als Kinder Gottes sehen, weil dann, wenn zu viel Fehlverhalten zu einer geglaubten ewigen Bestrafung führt, der Sinn der Sache verloren geht, überhaupt um "gutes Verhalten" bemüht zu sein, anstatt zur Konkurrenz überzulaufen.

Wenn wir den Aussagen der Bibel folgen, dann sind wir Christen Kinder Gottes. Für die Juden mag das anders aussehen.

Das bekannteste Gebet lautet: "Unser Vater ..." (Mt. 6,9-13).

https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matthäus6

Wenn wir laut Jesus also Gott als "unser Vater" ansprechen sollen, dann sieht Gott uns als seine Kinder an.

"Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen." (Mt. 5,9).

https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us5%2C9

Kinder gottes klingt mir zu niedlich, zu harmlos, zu unschuldig. Knechte gottes klingt mir zu unterwürfig, zu bäuerlich. Ich mag weder hirarchische Einordnungen, noch familiäre Beziehungsbegriffe, weil ich diese zu wenig zutreffend bezüglich der Gott-Mensch beziehung finde. Am ehesten kann ich mich in den Gleichnissen von Jesus wiederfinden, Arbeiter im Weinberg usw. Dennoch kann ich mit allen diesen Einordnungen kaum etwas anfangen.  Ich bin Christ! Basta! 

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Unnötige Kommentare sind äußerst unerwünscht..

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