Sind wir Gottes Ebenbild?

20 Antworten

Wenn es einen Konstrukteur geben sollte, was ich als Atheist nicht glaube, dann scheint er dennoch reichlich Pfusch gemacht zu haben: https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/von-wegen-perfekte-evolution-die-natur-ist-voller-fehlkonstruktionen-3/

https://www.tagesspiegel.de/wissen/evolution-dummes-design/1018536.html

Oder er war in den ersten Tagen unter extremem Zeitdruck, das könnte den Pfusch erklären. Egal, perfekt geht wirklich anders.

Wie kommst du auf diese Aussage bist zu unzufrieden mit dir selbst ?

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@Pummelbrei133

Du hast über Perfektion geschrieben, hast du das schon vergessen? Und ich habe dir gezeigt, dass unsere menschliche Konstruktion es eben nicht ist. Auch schon vergessen?

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@SirKermit

Für Gott sind wie so wie es ist perfekt er hat uns so geschaffen und wir sollten nicht dauernd daran herummekkern kein Mensch wäre in der Lage ein Lebewesen mit unsere überlegenen Erhabenheit zu erschaffen das dann auch noch bis zu 100 Jahre leben kann.

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@Pummelbrei133

Wir sind durch die Evolution im Laufe der vielen Jahrtausende so geworden, wie wir sind. Wir funktionieren gut, aber wir brauchen nicht perfekt zu sein.

Was du glaubst, ist deine Angelegenheit. Was wir wissen, ist eine andere Sache und lässt sich gut belegen.

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@Pummelbrei133

Kein Mensch. Aber die Evolution in über 3 Milliarden Jahren mühevoller Arbeit mit diversen Fehlschlägen, Parallelentwicklungen und Fehlentwicklungen. Denn es steckt keinerlei anderes Ziel oder Wirkprinzip dahinter als das eine, dass die Körper als Überlebensmaschinen der Gene dienen, solange es eben geht.

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@SirKermit

Wir wissen eben wie wir entstanden sind aber du hast leider ein anders Weltbild daher denke ich nicht das wir uns hier einigen werden.

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@PVJeltz

3 Milliarden ? Spannende These. In diversen Bibelchronologischen Arbeiten ist belegt das wir ca im Jahr 5900 leben . Das heißt auch das wir nicht mehr viel Zeit haben da unsere Zeit nach 7000 Jahren enden wird so ist es prophezeit

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@SirKermit

Natürlich hab ich. Seine Werke gehören zu meinen Lieblingsbüchern in Sachen Wissenschaft und sollten Pflichtlektüre in Schulen sein.

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@Pummelbrei133

Die Entstehung des Lebens an sich (sich selbst organisierende organische Materie) ist noch nicht bekannt, aber die Entwicklung der Artenvielfalt und damit unsere Existenz ist mehr als gut belegt und prüfbar.

Ich dar an dieser Stelle mal Vince Ebert zitieren, aus den Scienceblogs: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/03/28/wenn-kein-bier-im-kuhlschrank-ist/

"“Wenn ich zum Beispiel vermute “Im Kühlschrank könnte noch Bier sein” und ich gucke nach, dann betreibe ich im Prinzip schon eine Vorform von Wissenschaft. Großer Unterschied zur Theologie. Da werden Vermutungen in der Regel nicht überprüft. Wenn ich also nur behaupte “Im Kühlschrank ist Bier”, bin ich Theologe. Wenn ich nachschaue, bin ich Wissenschaftler. Wenn ich nachsehe, nichts finde und trotzdem behaupte, es ist Bier drin – dann bin ich Esoteriker!”"

Die Naturwissenschaft überprüft Vermutungen. Ich neige auch dazu, im Kühlschrank nachzusehen, ob da noch Bier drin ist.

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@PVJeltz

Und das ist das schlimmste bei euch ihr wollt schon kleine Kinder indoktriniert und von Gott entreißen ich würde mich schämen an deiner Stelle

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@Pummelbrei133

Wir haben Religionsfreiheit, schon wieder vergessen. Auch das, was du als Indoktrination ansiehst, kann ich nicht erkennen und hat auch mit dem Thema nichts zu tun.

Wenn ich unsere Kinder im Glauben an Odin erzogen hätte, wäre das dann keine Indoktrination oder ist sie es nur dann, wenn man ihnen genau das eintrichtert, was du als richtig empfindest?

Egal, wir sind als Menschen nicht perfekt. Selbst Nonnen sind das nicht und begehen unmoralische Dinge, die man fast schon als Verbrechen bezeichnen könnte.

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@SirKermit

Wir haben vielleicht eine Gemeinsamkeit wir können uns darauf einigen das kein Mensch in seinen Werken perfekt ist das siehst du doch sicher auch so ? Nur Jesus unser Messias hat ein perfektes Sündenfreies leben geführt

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@Pummelbrei133

Es wird behauptet, dass dem so gewesen sei, überprüfen lässt sich das jedoch leider nicht.

"wir können uns darauf einigen das kein Mensch in seinen Werken perfekt ist das siehst du doch sicher auch so ?"

Wenn wir uns darauf einigen, dass auch der angebliche Konstrukteur in seinen Werken nicht perfekt sein kann. Mir als Atheist ist das aber letztlich völlig egal.

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@Pummelbrei133

Das ist schon eine unverschämte Beleidigung, denn in Sachen Indoktrination kleiner Kinder steht die christliche Kirche unangefochten seit 1000 Jahren an erster Stelle. Die psychischen Misshandlungen füllen Bände.

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@PVJeltz

Nicht nur das, in lang vergangenen Jahren wurde auch ganz handfest und mit kriegerischen Mitteln missioniert: https://www.museeprotestant.org/de/notice/die-acht-religionskriege-oder-hugenottenkriege-1562-1598/

Wobei aufgrund der für mich kaum zu erkennenden Trennung zwischen weltlichen und kirchlichen Interessen bei mir immer der Eindruck herrscht, dass im Untergrund kirchliche Interessen die Oberhand hatten.

Auch in Skandinavien wurde handfest missioniert: https://de.wikipedia.org/wiki/Christianisierung_Skandinaviens

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@PVJeltz

Nein das ist eine Feststellung. Wird in schule Kindergarten usw den Kindern Gott gelehrt ? Sicher nicht Ihnen werden "wissenschaftliche" steile Thesen eingebleut und wenn sie sich nicht fügen bestraft man sie mit schlechten Noten und strafen. Ihr indoktriniert wir zeigen nur unseren Kindern den Weg zu Gott welchen sie selbst gehen müssen das ist der unterschied wenn ein Kind nicht glauben möchte an Gott hat es zumindest von uns Menschen keine strafen zu befürchten wenn es euren Phantasien keinen Glauben schenkt wird es drangsaliert bis es das macht du solltest dich schämen sowas zu unterstützen zeigen wir dich den kindern verschiedene Weltbilder und sie können sich eines aussuchen das wäre der richtige Weg. Und bevor jetzt das unsägliche Bildungsargument kommt ich bin Informatiker habe ein Haus und verdiene genug um Glücklich zu sein obwohl ich Fundamentaler Christ und kreationist bin da staunst du was

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@Pummelbrei133

Naturwissenschaftliches Denken wird nicht eingebläut, sondern ganz normal gelehrt. Wäre es anders, dann könntest du heute nicht vor einem PC sitzen und hier schreiben. Du wärst wahrscheinlich auch krank oder tot, denn ohne Die Naturwissenschaften wären wir nicht hier, wo wir sind.

So knallhart und einfach ist das. Oder steht in der Bibel, wie man ein Smartphone baut?

"wir zeigen nur unseren Kindern den Weg zu Gott "

Und wir zeigen, wie man den Kühlschrank aufmacht und nachprüft, ob da Bier drin ist.

Mal davon abgesehen, du konstruierst einen Widerspruch zu deinem Glauben und den Naturwissenschaften. Den kann es nicht geben, da beide Bereich nichts miteinander zu tun haben.

Aber du darfst deinen Strohmann gerne weiter anbellen.

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@Pummelbrei133

Wären wir perfekt, wären wir stärker, schneller und besser. Unser körper würde völlig anderst aussehen.

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@SirKermit

Doch die sogenannten Naturwissenschaften werden indoktriniert in der schule werden keine biblischen Werte vertreten und das weiß ich aus erfahrung

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@Pummelbrei133

Nichts wird eingebleut. Im Gegensatz zur Religion. Du bewegst dich mit deinen menschenverachtenden Worten angesichts gerichtlich festgestellter Verstöße unfassbaren Ausmaßes auf hauchdünnem Eis und in Sachen "Schutz des Kindes" verstehe ich keinen Spaß. Daher mein dringender Rat an dich: sei ganz schnell ganz still.

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@Rb3082

Naturwissenschaftliches Denken hat genau was mit biblischen Werten zu tun und, bevor ich das vergesse, was sind denn biblische Werte? Was unterscheidet sie von Werten, die in anderen Religionen gelehrt werden?

Ach ja, einen habe ich noch: worauf gründet sich diese für mich zu erkennende biblische Arroganz und Überheblichkeit? Haben andere Religionen minderwertige Werte?

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@PVJeltz

Eine Bitte: sag bitte "im Gegensatz zu deinem persönlichen Glauben", denn es gibt sehr viele Gläubige, die sowohl Atheisten als auch Andersgläubige akzeptieren und respektieren. Prof. Dr. Lesch als gut bekannter Naturwissenschaftler ist gläubig, aber es ist es für sich.

Aus meiner Sicht sind nur diejenigen gefährlich, die ihre ganz persönliche Sicht anderen überstülpen wollen und dabei vergessen, dass sie keineswegs das Recht haben, anderen Menschen ihren Glauben vorzuschreiben.

Leider haben solche Menschen keinen Funken von Selbstreflektion.

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@SirKermit
Du hast über Perfektion geschrieben, hast du das schon vergessen? 

Falsch. Da steht nichts von Perfektion, sondern da etwas von einem "perfekten ebenbild".

Das ist ein Unterschied.

Und wenn Du meinst, diese Schöpfung wäre nicht perfekt, was würde sie denn dann perfekt machen?

Wenn es kein von Menschen verursachtes Leid gäbe? Dazu dürfte es dann entweder keine Entscheidungsfreiheit geben und alle Wesen wären nichts weiter als Marionetten, oder es würde Gebote geben, nach welchen die Menschen streben sollten - aber die gibt es ja und die ersten davon schon seit der Zeit Adams, wenn man nach den Büchern Moses geht.

Wenn Du stattdessen meinst, dass es immer wieder Naturereignisse gibt, durch welche es immer wieder Leid gibt, dann denke mal darüber nach, was ohne diese Naturereignisse wäre. Es gäbe keine fruchtbaren Böden schon seit Millionen von Jahren mehr keine gemäßigten Klimazonen, und vieles andere mehr. Kurzum, wenn man es genau genug nimmt, würde es kein Leben geben, von intelligentem Leben mal ganz zu schweigen.

Und wenn es darum geht, dass die Welt nicht perfekt ist, weil es Krankheiten gibt, so sind vielleicht gerade Viren und Bakterien der Garant dafür, dass nicht schon längst eine ältere außerirdische Kultur von unserem Planeten Besitz ergriffen hat, ebenso wie es aus demselben Grund für uns eine dumme Idee wäre, in direkten Kontakt mit einer anderen lebensfreundlichen Welt zu treten, denn so wie die Außerirdischen nicht gegenüber den Bakterien und Viren unserer Welt immun wären, wären wir nicht gegen die Bakterien und Viren anderer Welten immun.

Ich sehe darin durchaus Perfektion und sogar mehr als das, nämlich einen Sinn.

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@SirKermit

Da ich Pummelbrei133 direkt ansprach, halte ich dies nicht für nötig. Die hiesigen Diskussionen und Auswüchse betreffen doch eh gerade jene Gläubigen, die missionierend und aggressiv unterwegs sind. Die übrigen äußern sich zu solchen Themen eher selten und dann moderat und tolerant.

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@JTKirk2000

Gott wird doch gerne als perfekt dargestellt, sein perfektes Ebenbild muss daher so wie er beschaffen sein.

Was den Sinn betrifft: du siehst einen, in Ordnung. Ich sehe keinen unter dem Aspekt einer höheren Macht.

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@Rb3082

Mag sein, aber das ist nach meinem Geschmack immer der Grundtenor der Behauptungen. Wobei niemand so richtig zu definieren vermag, was Perfektion bedeutet.

Im Sinne der Evolution erscheint es mir klar. Wer überlebt, ist seiner Umwelt gut angepasst. Mehr braucht es dazu nicht.

In rund 600 Millionen Jahren können wir dann Rückschau halten, ob wir als Spezies noch leben so wie es andere Spezies aus alten Zeiten hier noch gibt.

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@PVJeltz

Hallo zusammen,

wir haben die Diskussion an dieser Stelle gekappt, da sie im weiteren Verlauf zunehmend persönlich und unsachlich wurde. Bitte achtet darauf, einander mit gegenseitigem Respekt zu begegnen, auch und gerade, wenn Ihr unterschiedlicher Meinung seid. Natürlich dürft und sollt Ihr einander widersprechen, Dinge richtig stellen, etc. Bitte bleibt dabei jedoch sachlich. Das bringt mehr als ein emotionaler Austausch mit Provokationen, Unterstellungen oder persönlichen Seitenhieben, wie sie im weiteren Verlauf leider teilweise vorkamen. 

Also wenn Ihr weiter diskutieren möchtet, könnt Ihr das gerne tun, aber dann bitte wieder etwas sachlicher, siehe auch unsere Netiquette unter http://www.gutefrage.net/policy

Viele Grüße

Jenny vom gutefrage Support

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Hallo Pummelbrei133,

ich lass immer gerne die Schriften zur Seite und sage, was ich selbst denke und etwas wahrnehme, nicht was andere vorgeben.

Früher dachte ich noch, dass GOTT so aussehen würde, wir wir. Heute sehe ich im Ebenbild GOTTES unsere eigene GÖTTlichkeit, die wir intrinsisch in uns führen, in der wir verbleiben, uns anders entscheiden, vielleicht wieder darin zurückkehren.

In unseren Eigenschaften haben wir uns menschheitsgeschichtlich entwickelt - schwach-teleologisch gesagt: nach einem in meinen Augen GÖTTlichen Konzept. Wir haben Bewusstsein - und können damit bewusste Entscheidungen treffen und Erkenntnisse haben. Und unser Bewusstsein ermöglicht uns, unsere GÖTTlichkeit wahr- und in Anpruch zu nehmen.

Mit vielen lieben Grüßen

EarthCitizen

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Das können wir nicht wissen. Verse kann ich keine liefern (bin kein Bibelfreund).

Wir alle beseelte Lebewesen - bilden in der weltlichen Existenz das gedankliche, emotionale, dualitäre, illusionäre Ausleben von seinES göttlichen Vorstellungen.

Fast unendlich viele miteinander verbundenen Bewusstseins-Traum-Ebenen innerhalb eines göttlichen "Mega-Traumes". Nichts davon ist "wirklich" real ! Das ist logisch durchaus begründbar - hier und da richtungsweisend als bewusst wahrnehmbar.

Welche ALLE inkl. ALLEM darin dem einzig realen SEIN des Göttlichen urhaft entspringen. REALES SEIN, welches im Bewusstsein nicht Denken unterliegt.

Die illusionären Bewusstseins-(Traum)-Ebenen - wie eben auch unser scheinbar reales (Er)Leben innerhalb Existenz - tragen ALLE Endlichkeits-Merkmale in sich.

D.h. die für uns nur scheinbar so wichtigen Begriffe von "Anfang" und "Ende" sind - logisch stichhaltig begründbar - vom Schöpfenden "nur" rein künstlich gegeben.

Wir beseelte Lebewesen sind als die Essenz des reales Seelen-Selbst identisch mit der Essenz Gottes. Wir können diese reale SEIN hier - innerhalb der Bewusstseins-Ebene der Existenz - aber nicht rational denkend bzw. urteilend bewusst erfassen.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Warum fühlen sich Menschen dazu gezwungen an einem Gott zu glauben?

Mir ist vor allem bei sehr religiösen Menschen aufgefallen, dass sie Atheisten für dumm halten und überhaupt nicht,
wirklich null nachvollziehen können, wie solche Menschen behaupten dass Gott nicht existieren würde. Mir ist einfach aufgefallen das viele Menschen einen mächtigen Gott BRAUCHEN um einen Sinn fürs Leben zu finden oder weil sie einfach ohne Gott nicht können oder so, die Gründe sind halt immer verschieden ... nur, wieso ist das so? Wieso kommen gewisse Menschen ohne Gott nicht aus? Und wieso interpretieren die in Gott das, was und wie es ihnen gerade passt? Wieso merken diese Menschen ab diesem Zeitpunkt eigentlich selbst nicht das Gott nur in ihren Köpfen existieren, das sie sich selbst ihren "perfekten" Gott in ihren Köpfen erschaffen?

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