Sind wir die höchste Form der Evolution (Nahrungskette)?

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14 Antworten

Es gibt keine "höchste Form" der Evolution. Welche Standards willst du denn dafür ansetzen?

Es gibt bereits genug Tiere, die in der Lage sind, einen Menschen zu fressen. Außer Krokodilen fordert aber keines davon sonderlich hohen jährliche Opferzahlen. Wesentlich häufiger sind tödliche Vorfälle mit giftigen Kleintieren wie Seewespen, diversen Skorpionen und Giftschlangen. Ebenfalls sehr viele Tote kommen durch parasitische Tiere wie Bandwürmer, Spulwürmer oder Pärchenegel zustande. Am gefährlichsten sind aber einzellige Krankheitserreger, die oft durch Insekten wie Malariamücken, Tsetsefliegen oder Raubwanzen übertragen werden.

Menschen sind schon allein wegen ihrer Lebensweise in großen Gruppen sehr gut gegen große Raubtiere geschützt. Durch Bisse von Haushunden und die dadurch ausgelösten Infektionen können jedes Jahr zahlreiche Menschen sterben, aber nur, weil diese Hunde in unserer direkten Nähe leben. Mit wildlebenden Wölfen gibt es nicht annähernd so viele Vorfälle.

Konkurrenzdruck, Einschränkung des Lebensraumes oder biologische Abhängigkeiten bergen eine wesentlich größere größere Gefahr des Aussterbens als spezialisierte Beutegreifer, auch wenn es um Menschen geht. Wenn man sich also um den Fortbestand der Menschheit sorgt, sollte man sich auf die wirklich bedeutsamen Faktoren konzentrieren.

nax11 22.07.2017, 02:06

Es gibt keine "höchste Form" der Evolution. Welche Standards willst du denn dafür ansetzen?

Sorry, daß ich dir widersprechen muß, aber es gibt immer eine, oder wenige, aktuell an der Spitze stehende Spezies!

Das ist letztlich nicht die Spezies, deren Vertreter im Einzelfall von anderen gefressen werden können, sondern jene, die insgesamt alle anderen dominiert.

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oopexpert 23.07.2017, 16:43
@nax11

Der Mensch dominiert nicht alle anderen Spezies. Die Frage nach den Standards" ist absolut berechtigt. Tatsächlich herrscht so etwas, was man mit intransitiven Würfeln vergleichen kann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Intransitive_W%C3%BCrfel

Damit kann ein Standard womöglich in bestimmten Situationen für das Leben relevant sein. In einer anderen Situation ist es ein anderer Standard.

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Also dass sich hier auf der Erde eine Groß-Tier-Art entwickeln könnte, die es schafft der Menschheit als Ganzes durch "Fressen" oder "Jagen" gefährlich zu werden, halte ich für sehr unwahrscheinlich... Eher dass ein Haufen wirklich hungriger Aliens vorbeikommt ;-)

Die Gefahr sehe ich eher in Bakterien und Viren... Deren Anpassungsfähigkeit übersteigt die unsere um ein vielfaches und wenn man bedenkt, dass der Mensch selbst nur zu 10% aus "menschlichen" Zellen besteht, der Rest sind Bakterien, bezweifele ich mal, dass wir überhaupt jemals an der Spitze gestanden haben... Jedenfalls wenn man die Prokaryonten mit in die Rechnung einbezieht...

Warten wir mal in Ruhe ab, wie sich die Evolution entwickelt. Solche Spekulationen sind purer Nonsens. Die Menschheit als handelndes und bewertendes Wesen gibt es nicht. Da gibt es nur unterschiedlichste Menschen - bis jetzt sieben Milliarden. Also viel Futter für ein Übertier. Man muss nicht jeden intergalaktischen Krawallfilm mit Leuchtschwertern ernst nehmen. Diese Filmfantasien zeigen nur, wieviel kriminelle Energie noch in uns steckt, wenn wir uns als Zukunft nur Krieg und Zerstörung vorstellen können. 

Bis die Evolution einen hochintelligenten Riesenbären mit extrem guten Abwehrmechanismen gegen Schusswaffen hervorbringt, gehen zum Glück mindestens mal mehrere Millionen Jahre vorüber.

Haben genug Zeit einzugreifen.

Naja, Evolution bedeutet ja nichts anderes, dass die, die ihrer Umgebung am besten angepasst sind, am gesündesten, und am paarungsstärksten. Ihre Gene werden weiter gegeben und ihre Nachkommen tragen die gleichen Eigentschaften. 

Der Mensch nun hat einen deutlichen Vorteil fast allen Lebewesen gegenüber. Durch Waffen etc. Sollte es nun zu evolutionären schritten mancher Spezies kommen, die uns gefährlich werden, wird diese Spezies relativ schnell an den Rand der Ausrottung gebracht. Siehe derzeit Haie oder Wölfe. 
Dass es plötzlich eine uns in Intellekt und Werkzeuggebrauch ebenbürtige Spezies "entsteht" ist ziemlich unmöglich und hätte nichts mit Evolution zu tun. 

Hallo egla666

Was, wenn eines Tages die Evolution voranschreitet und eine neue Kreatur bildet die UNS auffressen?

Das ist unmöglich!

Ganz einfach deshalb, weil Menschen, als die Raubtiere, die sie nun mal sind, jeden potentiellen Konkurrenten ausrotten würden!

Außerdem schreitet die Evolution nicht so schnell voran - die Entwicklung des Menschen dauerte, über verschiedene Zwischenstufen, Jahrmillionen.

Die einzige Möglichkeit, daß eine andere, uns überlegene Spezies, entstehen könnte, wäre die, daß wir sie selber clonen!

Gruß

Diese Kreature, die uns auffressen gibt es doch schon längst.

Haie, Löwen, Tiger, Wölfce, Bären, Krokodile, bis hin zu Viren, Bakterien und vielen mehr.

Also an der Spitze der Nahrungskette stehen wir ganz bestimmt nicht.

Die Frage nach der höchsten Form der Evolution ist eine ganz andere.

Ich denke nicht, dass es sowas gibt. Auf jeden Fall gibt es keine Endstufe. Viele Humangenetiker sagen ja, dass wir eine Sackgasse der Evolution sind. Beachte mal, dass wir, gemessen an dem Zeitraum seid dem Leben auf der Erde existiert, wir erst sehr wenige Sekunden als Homo Sapiens existieren. Es ist davon auszugehen , dass wir in weniger als 1 Mio Jahre völlig verschwunden sind und die Erde dann ganz viel Zeit hat, sich von diesem Unfall der Evolution zu erholen.

nax11 22.07.2017, 01:59

Also an der Spitze der Nahrungskette stehen wir ganz bestimmt nicht

Doch!

Dabei geht es nicht darum, wer im Einzelfall wen frißt, sondern welche Spezies so dominant wird, daß sie keine natürlichen Feinde mehr hat. Dazu zählt auch eine künstliche Bewaffnung, mit der schon unsere steinzeitlichen Vorfahren sich gegen absolut jedes andere Tier durchsetzen konnten.

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Es ist unmöglich, dass evolutionsbedingt aus "uns" eine "Kreatur" entsteht, die diesen animalischen Trieb ausüben möchte, da wir einen zu hohen Grad erreicht haben.

Zu denken, dass wir das "Höchste" sind, ist allerdings falsch in Anbetracht des doch zu großen "Horizontes". <---*Anspielung*

Ja und bevor dieses Tier sich fortpflanzen könnte würden wir es wieder ausrotten. Welches Supertier soll gegen einen Marschflugkörper was ausrichten?

Du meinst wir werden dann in Massenmenschenhaltung gehalten und zu Schnitzel verarbeitet? Warum sollte ich damit ein Problem haben? xD

Diese Kreaturen gibt es doch schon lange. Haie betrachten uns zum Beispiel als Snack für den "kleinen Hunger zwischendurch.."

Wir entwickeln uns ja auch weiter und naja... Alles was uns nicht passt Rotten wir aus ._.

hilfefuerdich 20.07.2017, 00:47

Durch den wegfall von vielen Selektionsmechanismen (Krankheit, Sozialsystem, Supermärkte,...) entwickelt sich die Menschheit aus evolutionärer Sicht nur noch sehr langsam, da die "schwächeren" Individuen eben nicht mehr selektiert werden.

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luis1125 20.07.2017, 00:52

trotzdem entwickeln wir uns und lassen die sterben die uns gefährlich werden :/ uns können nur Krankheiten oder exterrestisches leben gefährlich werden PS: tuh Mal nicht hier auf gebildet Mr.ichSageBeiEinemSongDarudeSandstorm xD

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Die Natur ist eben die höchste Macht.

Die Evolution hat keinen Willen und hört auch nicht auf. Sie 'schreitet' ständig voran.

Und wir sind auch keine 'Form der Evolution'.

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