Sind wir der Natur egal?

11 Antworten

Das meiste der Natur, die wir kennen, hat kein Bewusstsein. Das sind nur wir Menschen (die wir auch Teil der Natur sind).

Also sind wir (Menschen) uns (Menschen) nicht egal, aber für den großen Rest der Natur gibt es eher keine Empathie für Menschen, von ein paar Ausnahmen abgesehen, wie etwa bei Hunden.

klares jein also?

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Mit einer Naturgewalt kannst du nicht diskutieren. Wir sind Mutternatur nicht egal, nur nehmen wir im Moment mehr, als wir sollten und das überfordert sie.

Das Menschen sterben liegt daran, dass wir leben.

das klingt gerecht

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Die Natur ist keine Person mit Emotionen und auch wir sind Teil der Natur. Aber natürlich bringen wir das vorherrschende Gefüge durcheinander indem wir empfindliche Ökosysteme stören, sich die Umwelt nicht anpassen kann und dann unter anderem vermehrt mit Extremen reagiert.

ich verstehe glaube ich nicht ganz wie wir teil der natur sind und es trotzdem egal ist? mir ist es ja nicht egal.

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@schmominik

Du bist eben ein Teil der Natur und nicht die Natur an sich. Das ist nur das scheinbar freie denken eines individuellen Egos.

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@dnpdnp

scheinbar frei aber doch nicht verbunden genug anscheinend

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@schmominik

Wir sind genauso verbunden wie alles andere. Existenz ist eine Maschine in der alles ineinandergreift und man nichts aus der Gleichung herausnehmen kann da du es außerhalb der Existenz schieben müsstest. Allerdings sind sich die meisten heutzutage dessen scheinbar nicht mehr bewusst und nehmen sich verstärkt getrennt von ihrer Umgebung wahr - aber das subjektive Gefühl sagt nichts über diese Tatsache aus.

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Die Natur ist ein menschengemachter Begriff bzw. ein anderes Wort für Universum. Wir sind teil der Natur bzw. des Universums, was wir auch tun. Dem Universum oder der Natur fehlt der Wille bzw. das Bewusstsein für sich selbst, d.h. es ist egal, was wir tun oder lassen, es interessiert außer uns niemanden.

Wäre das nicht eine unendliche Anmaßung deine Fragen eindeutig zu beantworten?!

Einer meiner uralten Geschichtchen:

"Ein lebendes Sandkorn in der Wüste fragt ein anderes, ob es einen Gott gibt. Dies Sandkorn verneint das sofort. Aber das erste bejaht Gott, es nennt ihn Natur. Ein lebender Wassertropfen im Meer fragt einen anderen Wassertropfen, ob es einen Gott gibt. Dieser Wassertropfen verneint das sofort. Aber der erste bejaht Gott, er nennt ihn Natur. Ein lebendes Luftteilchen im Himmel fragt ein anderes Luftteilchen, ob es einen Gott gibt. Dieses Luftteilchen verneint es sofort. Aber das erste bejaht Gott, es nennt ihn Natur. Doch wissen alle drei zumindest schon voneinander, dass es Sandkörner UND Wassertropfen UND Luftteilchen UND noch weit mehr gibt?! Sie fühlen, denken und wollen verschieden. Sie müssen es, weil sie lebend sind."

verstehe die anekdote glaube ich nicht zu hundert prozent aber den ersten teil der antwort find ich gut 👍

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@schmominik

Du schreibst vom Nicht-ganz-Verstehen. Ich habe solche Meinungen darüber tausendmal gehört, aber/und auch tausende Menschen (in ca. 30 Fragejahren) kennengelernt, die sofort antworteten: "Genauso fühle ich das, erklären kann es aber nicht."

Theologisch ist das Ganze einfach zu erklären: Die Naturreligion ist das erste in der Menschheitsgeschichte, die monotheistische Abstraktion zu einem Übermenschen als eine Gottheit erst vor etwa 5´000 Jahren entstanden, der Atheismus ist noch jünger, nämlich durch die von Kants Vernunftreligion der Aufklärung abgespaltene Verstandesreligion des materialistischen Rationalismus.

Das beantwortet deine Fragen zumindest, warum du sie noch stellst. Entwickle dich bitte weiter und du wirst in Jahrzehnten andere Fragen stellen.

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@Skoph

bin mit religionsgeschichte hinreichend bekannt, danke trotzdem für die ausführliche antwort. den grund warum ich diese frage stelle kennst du aber schlicht nicht und von kommentaren bezüglich meines persönlichen entwicklungsstands kannst du in zukunft gerne absehen.

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@schmominik

Und so schnell sind wir ´mal wieder beim Auftreten deines Ichs, es wehrt sich, statt etwas Anderes als Erwünschtes anzunehmen. DAS meinte ich mit meinem ersten Kommentar und mit der Entwicklung. Warum schreibst du dann den Grund deiner Fragestellung nicht, wenn er dir so wichtig erscheint, womit man deine Frage beantworten kann. Dafür weiß ich ja den Grund, aber ich möchte mich nicht ständig wiederholen.

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@Skoph

das einzige was mir wichtig war, wäre gewesen keine kommentare zu meiner persönlichen entwicklung zu bekommen, wusste nicht dass ich das teil der fragestellung oben machen muss

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