Sind wir alle döfer als wir denken - wir wissen noch nicht einmal was Denken ist?

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10 Antworten

Es gibt nur sehr wenig, was wir wirklich wissen:

Es gibt eine Existenz, es gibt Leben, es gibt Wahrnehmung, es gibt Bewußtsein, es gibt Glauben.

Doch alles das sind Dinge, die niemand wirklich in ihrem Wesen beschreiben kann, zumindest nicht, ohne dabei vornehmlich auf alles mögliche zurückzugreifen, was tatsächlich nur geglaubt ist.

Aber was gibt es darüber hinaus, was wir wirklich zuverlässig wissen können?

Es gibt aber jede Menge, das wir uns als Konstrukt zusammenbasteln können und dann ganz fest glauben können, daß es real sei. Wir können manches sogar so fest glauben, daß wir es als vermeintlich gegenständlich sehen (Gespenstergläubige), und wer meint, ein Gespenst zu sehen, der kann sogar anfangen, auszurechnen, wie groß es ist usw.

Doch davon wird Geglaubtes nicht real.

Dennoch ist es so, daß ausgerechnet das, von dem anzunehmen ist, daß es nur geglaubt ist, vom Hötzchen zum Klötzchen beschrieben wird, sogar von der Wissenschaft, und das alles auch zu dem Zweck, um zu bekräftigen, wie real es sei.

Und was ist Denken? Ist es mehr als nur ein selbstgefälliges Zusammenbasteln von Informationspartikeln (überwiegend geglaubten), um es dann pseudologisch als logisches Argument zu bezeichnen, weil es so gut in den Plan unserer Begehrlichkeiten paßt?

Ich vergleiche Dinge gerne mit einer Formel, innerhalb derer sich richtige, aber auch falsche Parameter befinden können oder solche, bei denen es unbekannt ist, ob sie richtig oder falsch sind. Doch nur, wenn alle Parameter richtig sind und an der richtigen Stelle stehen, ist ein wahres Ergebnis zu erwarten.

Denken, meinte ich immer, sei Vergleiche ziehen. Denke nur mal an den heutigen Tag - ziehst du nicht Vergleiche am laufenden Band? Oder denke an eine Frau, die dir gut gefällt. Vergleichst du ihre Erscheinung nicht mit anderen Frauen? Und warum sich das Wesen von X-beliebigen Dingen nicht beschreiben lässt, dazu fällt mir gerade die Elektrizität ein. Jeder Physiker kennt ihre Wirkungen, die sie hinterlässt. Doch keiner kennt das wirkliche Wesen der Elektrizität.

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@Wahchintonka

Ich meine (ist aber auch nur glauben), daß Vergleiche ziehen ein Hilfsmittel beim Denken ist, um in der Lage zu sein, (vermeintlich) logisch zuzuordnen auf eine Weise, die der Gesinnung am besten in den Kram paßt.

Weil ich es so sehe, hat das für mich zur Folge, daß ich nicht so sehr auf das achte, was jemand zu einem bestimmten Zeitpunkt sagt, sondern mehr darauf, wie er charakterlich tickt, und daraus bastel ich mir dann zusammen, wie das Gesagte wirklich gemeint sein könnte.

Bislang kam ich mit dieser Strategie sehr gut zurecht.

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@Wahchintonka

Davon ganz abgesehen, können wir uns auch die Frage  stellen, ob wir ein Gehirn haben oder ob wir unser Gehirn sind. Im ersten Moment hört sich das natürlich bescheuert an. Dennoch sei die weitere Frage erlaubt, ob wir überhaupt unser Gehirn von unserem Ich trennen können. Denn: kein Gehirn - kein Geist, kein Bewußtsein, keine Seele. Wie kann dann noch jemand behaupten "ich habe ein Gehirn"? ...."Ich bin mein Gehirn", wäre die zutreffendere Aussage. Oder kennt jemand einen Gehirnlosen?

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@Wahchintonka

Die selbe interessante Sache habe ich aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

Diverse Hirnforscher sagen, daß der Mensch nicht das wahrnimmt, was wirklich ist, sondern nur das, was das Gehirn daraus macht.

Ich halte diese Aussage für nicht ganz zu Ende gedacht, denn man nimmt ja auch das Gehirn wahr (spätestens dann auch als materiell, wenn man es auf einem Sektionstisch vor sich hat).

Demzufolge ist auch das Gehirn selbst etwas, was irgend ein "Dingsbums" zum Zweck des Wahrnehmens daraus gemacht hat, und dieses "Dingsbums" muß es dann auch sein, welches die Wahrnehmung verursacht. Ich bezeichne dieses "Dingsbums" als den Geist (etwas das nicht physikalisch ist und deshalb auch nicht mit physikalischen Mitteln gemessen werden kann).

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Nein, wir sind nicht dümmer als wir alle denken, denn zum einen zeugt es von intelligenz darüber nachzudenken, wie man denkt.

Und zum zweiten kann mann mittlerweile durch experimente nachweisen, dass unser Denk refelx durch Stromimpulse überliefert wird.

Man weiß zwar mittlerweile wie wir denken, jedoch ist das zu komplex für die meisten Menschen, weshalb es nicht oft erklärt wird...

ernüchternd bis erfreulich

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solch fragen zieh immer viele unterschiedliche leute an XD, mal sehen ob da was gutes raus kommt. ich persönlich halte ja das TIER der Mensch für sehr dum.

Ich vermute, wir sind sowieso alle viel kleiner und unwichtiger als unsere Ideologien es uns lehren. Ich meine stell dir alle diese Sterne vor, alle diese Galaxien, alle diese Universen, alle diese Multiversen. Was sind da schon wir Menschen?

eingebildet sind wir, sonst nichts

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Weil du nicht weißt was denken ist, sind alle anderen genauso ungebildet wie du?

definiere "Denken"...aber mache keinen Roman daraus

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erstens kommt es anders

und zweitens, als man denkt.

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denken ist das formen von gedankenketten aus gedankenwesenheiten

na ja aber dööfer wäre doch besser meinste nicht. und dein frage da soll man die philosophen ranlassen.

es gibt kein dt. wort mit 2 öö oder 2ää hintereinander. bist du überdurchschnittlich doof?

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Ich glaub hier ist nur einer "döfer"

Was heißt "wir"; du darfst nicht von dir auf andere schließen.

doch, weil unsere Hirne fast identisch sind. das lässt dann schon die Schlussfolgerung zu

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@Wahchintonka

mein Hirn ist mit deinem keinesfalls identisch; wenn dem so wäre, hätte ich mir schon lange ein anders besorgt.

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Weißt du doch nicht. Vielleicht denkst du ja auch nur, dass du so schlau bist wie du sagst.

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Lsd oder Ecstasy?
😂 Ich tippe auf Ecstasy ...kenn ich 😏

wenn du sowas kennst, dann gehe zum doc

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