Sind Weiterbildungen weniger Wert wie Berufsausbildungen? Auch wenn diese auch staatlich anerkannt sind?

7 Antworten

Einzelhandel ist leider nicht meine Branche.

Generell ist es aber so, dass für ein erfolgreiches Anwenden der Weiterbildung in der Praxis zwei Voraussetzungen vorliegen müssen:

Zum Einen der akute Bedarf und zum Anderen auch die Bereitschaft des Arbeitgebers, dafür entsprechend zubezahlen.

Es kann durchaus sein, dass mit dem nichtakademischen Betriebswirt eine Karriere möglich ist, schliesslich ist der Praxisbezug grösser.

Wenn der Arbeitgeber aber jemand findet, der auch ohne Weiterbildung die geforderten Aufgaben übernimmt, ist es rein wirtschaftlich schade um den Einsatz von Zeit und Geld.

Für die Persönlichkeitsentwicklung aber sind Weiterbildungen, solange sie einen nicht finanziell ruinieren dennoch empfehlenswert, sie lassen einen über den Tellerrand blicken.

Alle sogenannten Aufstiegsweiterbildungen wie Meister, Techniker, Fachwirt, Bilanzbuchhalter, Controller etc. sind am Arbeitsmarkt deutlich mehr wert als nur eine einfache Berufausbildung.

Ausserdem kann man in vielen Fällen damit auch an Unis "fachtreu" ohne einen Eignungstest weiterstudieren. Selbst mit einem sogenannten "Fachabi" (FHR) kann man sich meist nicht an Unis einschreiben!

Ich sage mal so: Sie ersetzen keine Berufsausbildung, ergänzen diese jedoch & haben unter dieser Prämisse durchaus ähnliches Ansehen. Es gilt der Grundsatz: Wer seine Zeit für eine Weiterbildung opfert, der beweist Engagement und Interesse.

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