Sind Viren und Bakterien Lebewesen?

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11 Antworten

Da Viren keinen eigenen Stoffwechsel haben (und noch weitere Dinge, die ein lebewesen haben sollte, um zu leben/überleben), sind sie nicht als Lebewesen zu betrachten. Es sind schmarozende Moleküle mit RNA, die sich den Stoffwechsel von Lebewesen zu nutze machen.

Viren gelten als Makromoleküle (= große Moleküle), die passiv in der Luft umherschwirren und keinen Stoffwechsel (also keine Atmung, keine Nahrungsaufnahme usw.) haben. Der einzige Grund, warum Viren überhaupt mit Lebeswesen in Verbindung gebracht werden, ist die interessante Tatsache, dass sie ebenso eine DNS besitzen. Um sich allerdings "fortzupflanzen" benötigen sie die Hilfe fremder Zellen, die ihre DNS vermehren. Zu diesem Zweck schneiden sie ihren Strang in ein fremdes Erbgut, woraufhin die betroffene Zelle dann die DNS des Virus produziert. Jeder von uns hat in seinen Zellen Viren-DNS, was aber nicht weiter tragisch ist. Ich meinte mal zu meinem Biolehrer, dass Viren ja dann die primitivste Ur-bzw.Vorform von Leben sind. Er entgegnete mir: "Oder sie sind die Spezialisiertesten: Aufs Wesentlichste (der Fortpflanzung nämlich) reduziert."

Bakterien sind ohne Zweifel lebewesen, da man an ihnen alle Zeichen des Lebens sehen kann.

Bei Viren ist das schon schwieriger, dort sieht man manche Zeichen, aber eben nicht alle. Manche Leute bezeichnen sie deswegen als "intelligente Kristalle".

DesWurzelsZweig 12.11.2009, 08:44

Diese Leute dürften sich dann aber nicht wirklich mit Viren auseinander gesetzt haben. Ohne selbst allzu viel zu wissen, kann ich sagen, dass Viren große Proteinmoleküle und keine Kristalle sind. Über Intelligenz lässt sich ja bekanntermaßen streiten, jedoch würde ich auch diese Eigenschaft den Viren absprechen;-) Sie handeln nicht intelligent, sondern zufällig.

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Bakterien sind definitiv Lebewesen. Sie kommen überall vor, auch im menschlichen Körper, siehe Darmbakterien. Viren hingegen haben keinen eigenen Stoffwechsel, daher sind sie eigentlich keine Lebewesen.

Ja, und zwar die anpassungsfähigsten überhaupt. Gab es lang vor uns und wird es lang nach uns geben.

Würde sogar behaupten, dass die Viecher in der Nahrungskette ganz oben stehen.

Jabba 18.03.2009, 14:36

Das würde aber bedeuten, dass sie alle anderen Lebewesen töten, um sie zu fressen.

Viren können allerdings nur in einem lebendigen Organismus überleben, da sie aktive Zellen benötigen. Der Tod des Wirts ist also eher ein Nachteil für die Vermehrung des Virus. Bakterien hingegen sind sehr oft Destruenten, Verwerter abgestorbenen organischen Materials. Ganz so hoch solltest du sie also doch nicht setzen ;)

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user45 18.03.2009, 15:58
@Jabba

Naja, ohne sie könnten wir nicht überleben und in manchen Fällen haben sie Massen an Lebewesen "getötet". Im Prinzip kann man sich nur begrenzt zur Wehr setzen.

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DesWurzelsZweig 12.11.2009, 08:48
@user45

Ohne Viren könnten wir nicht überleben? Da ich kein Beispiel kenne, wo dieser Fall zutrifft, halte ich das mal für ausgeschlossen. Ohne manche Bakterien ja, aber Viren haben immer eine schädigende Wirkung auf unseren Körper und sind daher nicht allzu gern von unserem Immunsystem gesehen.:)

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Bakterien sind Lebewesen mit eigenem Organismus. Viren docken sich an. Und verändern ihre Statur. Sie sind sogar intelligent.

Bakterien ja. Viren jain. Eigentlich nein, da sie keinen Stoffwechsel besitzen.

bakterien im darm brauchen wir menschen unbedingt, google mal !

Bakterien sind Lebewesen..

Viren zählen eigentlich nicht zu den Lebewesen!

Mikroorganismen?

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