Sind viele Muslime gezwungene Muslime?

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12 Antworten

Ich denke ja. Wir hier in Deutschland werden ja nicht wirklich zum Christentum oder sonst einer Religion gezwungen. Ich bin jetzt sicher kein Experte, aber für mich kommt es so rüber als sei der Glaube in Muslimischen Familien sehr, sehr tief verwurzelt, und fliesst deshalb auch zum großen Teil in die Erziehung ein. In einer Familie, in der soetwas gang und gäbe ist, hat man natürlich schlechte Karten wenn man seinen eigenen Kopf durchsetzen will. Es gibt sicher viele Ausnahmen, aber es gibt eben auch einige Fälle, in denen die Familie verstöße gegen ihren Glauben auf recht radikale Art und Weise "bestraft." Wenn du Muslime fragen würdest, würden sie kaum sagen das sie gezwungen wurden. Aber viele kennen es auch nicht anders, als in dieser Ideologie zu leben.

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Kommentar von mindesten
26.11.2015, 02:21

Derweil bin ich mir sicher dass Muslime gezwungen sind.

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Was machst Du das am Islam fest?

Das ist im Christentum auch nicht anderst. Jahrhunderte lang hat man allenthalben alles umeinander gemetzelt, was nicht dem eigenen imaginären Großzombie huldigt, nicht nur der Islam, bei weitem nicht.

Diese Leute meinen, persönliche Entscheidungen gibt es nicht allenthalben. Das Ding ist genau dazu da, die Masse zu unterjochen. Unterjochen klappt letztlich nur mit Zwang.

Wenn jeder Mensch als Muslim geboren ist,...

Man wird nicht als Muslim geboren, nicht als Christ, man wird als Kind geboren, als Mensch, mit einem tadellos funktionierenden Gehirn. Man wird hinterher dazu gemacht, der Geist zugunsten religiösen Blödsinns verbogen, zumeist durch Eltern, die ihrerseits so behandelt wurden und die diese Gehirnwäsche weiterführen, weil sie glauben, sie tun was tolles.

"Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahre keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein".
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Die, die in solchen Kreisen, sei das die Islamische oder eine andere "Mach-mit-oder-du-brennst-Religion" aufgewachsen sind, sich dann davon abgewendet haben, das sind die, bei denen das Denken nicht komplett eingestellt werden konnte, das irgendwann wieder kam.

Einige könne es ganz überwinden. Andere sind so indoktriniert, dass sie der nächsten Märchentorheit verfallen, übertreten zu einem anderen Religiotenverein, nicht verstehend, dass die nicht anders sind, nur andere Sprüche klopfen.

Deswegen, die meisten Religiösen sind das gezwungener Maßen, krank durch Kindesmisshandlung, begangen durch Eltern und den Staat, der dieses Treiben auch noch unterstützt mittels Religionssunterricht.

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Kommentar von qosimo
26.11.2015, 11:45

Da fällt mir ein Zitat ein:

Wenn die Kinder nicht nach dem fragen dürfen, was sie interessiert, was sie seltsam oder unwahrscheinlich finden, wenn ihre Fragen ausweichend, zweideutig oder verlogen beantwortet werden, wenn ihre geistige Arbeitskraft dazu ausgenutzt wird, ihnen Kenntnisse beizubringen, die weder kritisiert noch bezweifelt werden dürfen - dann wirkt dies alles direkt und effektiv verdummend.
Die Kinder werden 'Arm im Geiste', sie werden feige, schläfrig, gehorsam: - sie werden Christen!
(Arnulf Øverland)

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Kommentar von waldfrosch64
02.02.2016, 17:10

Aus dem Selbsverstäntnis des Islams sind sehr wohl alles Muslime !Die Antwort zeigt nur das du weder eine Vorstellung von Islam geschweige den vom Christentum hast ...

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Das "Schöne" an der Gehirnwäsche ist, daß der Gewaschene sie nicht (mehr) bemerkt. Äußere, gesellschaftliche oder familiäre Zwänge werden nicht als solche wahrgenommen. Alles ist gut. Daher gibt es keine "Gezwungenen." 

All das bezieht sich selbstverständlich nicht nur auf fundamentalistische Muslime, sondern auf Fundamentalisten jeder Art. Und auf Ideologien jeder Art, die Menschen eingeimpft werden. 

Gruß, earnest


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die Mehrheit der Muslime auf Erden sind sicher KEINE Konvertiten, sondern vom Kleinkindalter an nach islamischen Regeln dressiert worden. Sich als Erwachsene davon zu emanzipieren, ist psychologisch ziemlich schwer.

Und wer Exmuslim wird und in einem islamisch behrrschten Land lebt, kann jederzeit damit rechnen, als 'Apostat' offiziell oder inoffiziell hingerichtet zu werden.

So verhindert der Islam, und zwar nach ähnlichen Regeln wie Scientology und andere Psychosekten, dass zuviele Gläubige sich von ihm wieder abkehren - durch direkte Gewalt oder durch Psychoterror.

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Das sind zum Teil überzogene Bilder die in unseren Medien falsch dargestellt werden. Den meisten ist es egal wer an einen anderen oder überhaupt einen Gott glaubt.

Dann gibt es jedoch wieder einzelne kleine Länder und Gebiete in anderen die sehr Konservativ in Sachen glauben sind. Klar gibt es hier in Deutschland kaum Christen die zum Glauben gezwungen werden, aber warst du schonmal in Bayern? Das ist nichts anderes, nur das manche Muslimische Länder eben auch andere Gesetze und Sitten haben, jedoch bei weitem nicht alle. Lass dich da nicht in Panik vor Blutrünstigen Moslems versetzen. 95% sind mindestens so friedfertig wie du, ich, dein Nachbar und die Leute aus deiner Stadt. 

Verbrecher gibt es überall, das hat aber rein gar nichts mit der Religion zu tun.

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Kommentar von LibertyFire
26.11.2015, 10:07

es ist sicherlich reiner Zufall, dass man in den meisten muslimischen Ländern ins Gefängnis kommt oder gar hingerichtet wird, wenn man vom (islamischen) Gkauben 

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Kommentar von sarahj
26.11.2015, 13:40

sag mal, woher hast Du denn diesen Vergleich?

Zitat: "...Bayern, das ist nichts anderes..."

und

"...95% sind mindestens so friedferig..."

Sorry, aber das geht so nicht.
(und ich habe mich sehr sicher in Bayern gefühlt)

Übrigens:
bei 5% nicht friedfertigen Bayern, wären das 620000 potentiell gefährliche Bayernterroristen.
Und 100000 bis 250000 gefährliche Muslime (bei 2 - 4.5 Mio Muslimen).

Ich dachte immer, es wären nur ein paar hundert Salafisten.
Das macht dann aber schon Angst - oder?

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Allein dein erster Satz zeigt doch, dass hier der Islam, der zwar Täter ist aber sich gerne in die Opferrolle begibt , bereits auch in unserer Gesellschaft die Unterwerfung fordert .

Hättest du den Satz auch so formuliert ,bei einer Frage wo es um andere Religion ginge ... Buddhisten /Christen /Wotanisten et...?

Die Antwort liegt wohl daran dass viele die Gehirnwäsche die dem Islam zugrunde liegt ,der sie permanent dazu zwingt gegen ihr Gewissen zu handeln ,nicht mehr ertragen .in der Islamischen Welt ist das allerdings so gut wie unmöglich .Dort sind deshalb die Menschen nach aussen häufig Muslimen und im Herzen längst schon Christen .Die Taufe kommt erst danach einen Muslim kann kein Mensch die Taufe spenden .Die Taufe kann immer nur ein Christ erhalten .

Andre sind der artig  traumatisert das sie auf immer nichts mehr von Gott wissen wollen .

Dafür wird der Islam einst gerade stehen müssen vor Gott. 

Ich habe selbst viele solche Menschen  im verlauf der letzten Jahre kennengelernt .und man kann nur staunen ...was sie berichten ....wie sie zu Jeusus Christus finden ....und wie sehr sie Jesus Christus lieben .aber auch in Europa sind sie nicht sicher und werden bedroht ,von Tag zu Tag mehr .

Das Islamische Menschenbild spricht dem Menschen nicht die Fähigkeit zu ,zu  erkennen was böse und gut ist .Das kann ihm laut islam nur der Koran /Sunna /Scharia sagen ..Daher gibt es in dem Soziopolitischen System auch keine Menschenrechte .

Für ein Zukünftiges Europa, das von Konzernen regiert wird , und nur Profit kennt ,die Perfekte Religion für eine der Willkür Preisgegebene  Arbeiter masse .

Es wird immer deutlicher ...

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Also ich arbeite auch in der Flüchtlingshilfe und schätze den Prozentsatz bei Frauen auf etwa 15%, bei den Männern etwas geringer ein. Wenn man allerdings mit einberechnet, dass viele gar nicht anderes richtig kennen gelernt bzw. nur die Lügen des Islam darüber serviert bekommen haben, liegt der Prozentsatz weit höher.

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Im Prinzip muss man deine Frage mit JA beantworten. In muslimischen Ländern gibt es allein schon durch einen sehr verengten Blick auf den Rest der Welt durch die Kultur und Traditionen einen indirekten Zwang, sich zum Islam zu bekennen. Zudem fehlen die alternativen Religionsangebote, weil sie unterdrückt oder sogar verboten sind.

Und es gehört Mut dazu, manchmal sogar Todesmut, sich für einen anderen Glauben öffentlich zu entscheiden.  

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Kommentar von sarahj
26.11.2015, 13:10

Nur so ein Gedanke:

Du schreibst "Im Prinzip..."

Laut Definition von "Prinzip" (wikipedia) gilt:

"Im klassischen Sinne steht das Prinzip zwingend an oberster Stelle"

oder meinst du die umgangssprachliche Bedeutung, bei der typischerweise ein "aber" folgt (nicht das ich das unterstellen wollte).

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Viele Eltern zwingen ihren Kindern den Islam auf. Denn wenn die Kinder nicht dem Islam beitreten, ist das für die Eltern eine Sünde (laut Koran).

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Kommentar von mindesten
26.11.2015, 02:20

Ouh dass habe ich gar nicht bedacht... wirklich nicht... Gut, dass leuchtet ein. Allerdings verstehe ich immer noch nicht warum Menschen diesen Zwang dann mit bis ins Erwachsenenalter tragen und nicht einmal hinterfragen.... sie leben einfach damit, als wäre es eine Selbstverständlichkeit.

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Kommentar von MegaCornan
26.11.2015, 02:26

Es geht natürlich sehr auf die Psyche für das Kind, wenn es das nicht selbst will. Viele "akzeptieren" es und leiden dann ihr Leben lang damit, weil die es nicht anders kennen. Aber viele (hier in Deutschland) setzen sich aber auch dagegen. Meine Freundin (aus Indonesien) hat es genau so mit ihren Eltern, doch sie wehrt sich dagegen, weshalb wir auch zusammen sein können. Aber das ist nun ein anderes Thema. Es gibt viele Theorien, wieso das so ist :/

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Kommentar von Georg63
26.11.2015, 02:49

Das gilt aber für Christen genauso. Auch christliche Eltern erziehen ihre Kinder zum Glauben und zur Einhaltung ihrer Riten.

Das kannst du jetzt tendenziös Zwang nennen, oder Überzeugung, oder Erziehung oder unterstellen, dass die jeweiligen Eltern einfach das ihrer Meinung nach richtige für ihr Kind wollen.

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Die meisten kennen einfach nichts anderes, und empfinden es nicht als "Zwang".

Sie halten es für normal.

Manche trauen sich auch gar nicht, darüber nachzudenken, weil sie meinen, solche Gedanken gäbe ihnen der Shaitan ein, und ---schwupp---- schon haben sie Angst in die Hölle zu kommen

Das wäre evtl. sowas wie "sich gedanklich selbst gezwungen"

Ich sehe es sowieso aus einer anderen Sicht.

Da ich es als Erzieherin mit muslimischen Eltern ( öfter: Vätern ) zu tun habe, finde ich es viel mehr erstaunlich, wie sich manche männlichen Muslime dazu "gezwungen" fühlen, mich als "Freiwild" zu betrachten.

Womit nehmen sich Menschen dass Recht, anderen Menschen vorzuschreiben welcher Religion sie angehören müssen, ist das keine persönliche Entscheidung, die ich über meine Person mache? 

Sie nehmen sich "Das Recht" daher, weil in ihrem Koran steht, dass der Koran die einzige Wahrheit ist.

Wer will schon anzweifeln, was im Koran steht ?

Und alle, die es anzweifeln, beleidigen den Islam, und dafür gibt es "Strafen"

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Kommentar von Georg63
26.11.2015, 18:09

"Wer will schon anzweifeln, was im Koran steht ?"

Tja - genauso halten es hier viele mit der Bibel - aber das ist ja gaaaanz was anderes^^

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Setze bei deinem Text für Islam Christentum ein und schon kommt es aufs selbe raus. Früher wurde gemordet und gefoltert um ganze Völker zum Christentum zu bekehren. Auch heute noch sind in manchen Gegenden der Welt Nichtchristen Menschen zweiter Klasse.

Was den Zwang angeht - der Glauben wird in religiösen Familien jeder Konfession den Kindern praktisch mit der Muttermilch mitgegeben ohne dass diese sich wehren können. Wenn sie dann irgendwann selbst  über das Leben nachdenken können, sind sie meist so fest in den religiösen Anschauuungen und Riten verwurzelt, dass sie diese nicht mehr wirklich in Frage stellen.

Über die Frage, was Sünder (Ketzer) sind, hat auch die Bibel der Christen ganz klare Vorstellungen ;-)

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Kommentar von LibertyFire
26.11.2015, 10:04

mit dem klitzekleinen Unterschied, dass man beispielsweise im katholischen Südamerika oder im buddhistischen Tibet für den Abfall vom Glauben nicht ermordet wird, wie es in vielen islamischen Ländern Gesetz ist.

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Ich kann natürlich nicht für die gesamte Welt sprechen, aber im Balkan war die Zwangsislamisierung zu Zeiten der türkischen Okkupationsversuche ein Thema. Daraus resultieren die muslimischen Enklaven Bosnien Herzigowina, Kosovo und Albanien.

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Kommentar von Georg63
26.11.2015, 11:35

Da schreibst du aber von vergangenen Jahrhunderten, als es Christen noch für richtig befanden, ungläubige Ureinwohner zu massakrieren.

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