Sind Väter die Verlierer in Erziehungsfragen ihrer Kinder?

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9 Antworten

Ich hatte einen Mann als Sachbearbeiter, der mir immer stoisch grinsend gegenübersaß und mich mit seiner "Uns sind die Hände gebunden." - Seierei provoziert hat.

Nur mal zu deiner Info: Würden sich Männer nicht freiwillig vor Unterhaltszahlungen drücken und eine schier endlose Kreativität an den Tag legen, um um ihre Pflichten für ihre!!! Kinder herumzukommen, bräuchte es auch weit weniger Jugendämter.

So, und was die Erziehungsfragen angeht: Mann kann sich immer einbringen, wenn er denn will. Und wo eine Frau dann mal querschießt, muss er sich eben auch mal um seine Rechte kümmern.

Die Gelackmeierten sind übrigens immer die Kinder.

Auch hier wieder ein User der von nichts eine Ahnung hat, aber fleißig seinen überflüssigen Senf dazu gibt. Das JUGENDAMT hat rein gar nichts mit der Unterhaltsleistung und -berechnung zu tun. Aber wirklich überhaupt nichts. Dazu ist alleine das Familiengericht zuständig. Das legt fest und überprüft auch im regelmäßigen Turnus, wie hoch die Unterhaltsleistungen sind. Ich habe in meinem Scheidungsverfahren und Unterhaltsfeststellungsverfahren noch NIEMALS mit dem Jugendamt etwas zu tun gehabt.

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@mistertrollo

Ich denke, nach fast 30 Jahren sinnfreiem Kampf kann ich sehr wohl mitreden. Es gibt einen Unterhaltstitel, ausgestellt auf dem Jugendamt, der zur Klobenutzung taugt. Es gab pro forma-Aufforderungen des Jugendamtes, das Einkommen regelmäßig offenzulegen. Jede Korrespondenz und jedes Gespräch wurde über das Jugendamt oder auf dem Jugendamt getätigt.

Kein Gericht oder sonstwer war daran beteiligt.

Einzig meine Wenigkeit hat es mal über eine Anwältin versucht, die aber auch nichts erreicht hat.

Also, schön die Füße stillhalten. Ich weiß immer, wovon ich rede!

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@violatedsoul

Dann ist das vielleicht in deinem Fall falsch gelaufen. Du merkst ja, wie schwierig es für dich war. Ich habe noch niemals mit dem Jugendamt etwas zu tun gehabt. Bei meinem Verfahren lief alles über das Familiengericht. Dazu hat man einen Anwalt und dazu sind auch die Gerichte da. Ich habe keine Ahnung, was das Jugendamt, das nicht mal ein Rechtsorgan ist, damit zu tun haben sollte. Die können einen bestenfalls beraten, aber rechtliche Möglichkeiten in Sachen Unterhaltsfragen haben die nicht. Es sei denn, du wohnst in Timbuktu und dein Jugendamt ersetzt da das Familiengericht :-;

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@mistertrollo

Ich wohne nicht in Timbuktu.

Familiengerichte werden meist nur bemüht, wenn sich beide Parteien an die Wäsche gehen. In meinen Fall war absolutes Desinteresse ausreichend, dass jeder Aufforderung standhaft widerstanden wurde.

Wo kein Wille, da kein Weg. Selbst Gerichte kommen da nicht weiter. Denn Unterhaltsverweigerer sind wie gesagt sehr kreativ. Das dreckigste Wasser ist ihnen immer noch sauber genug, sich damit zu waschen.

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Ja, dass ist leider so, Hauptsache der Vater kann bezahlen. Am besten so viel, dass der Vater dadurch keine neue Familie mehr gründen kann und die Ex keinen Finger mehr krümmen brauch. 

Ich denke, es gibt genug Männer, die sich neu binden und auch neue Kinder in die Welt setzen.

Was den Unterhalt angeht, legen den nicht die Frauen fest, sondern andere Stellen.

Und wer über sowas wie Verantwortungsgefühl verfügt, der sieht in einer Unterhaltszahlung auch kein Verbrechen, sondern seine Pflicht. Schließlich ist es das eigene Kind. Was aber in der Realität dann gern und nicht selten ganz schnell vergessen wird.

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Pauschal gesagt: ja.

Die Kinder halten sich überwiegend bei der Mutter auf. Der Vater nimmt  (bzw. kann nur) i. d. R. nur den 14-tägigen Umgang am Wochenende und in Urlauben wahr.

Besser läuft es ab, wenn beide Elternteile am selben Ort oder nicht allzu weit entfernt voneinander wohnen.  Aber gerade dies ist oft die Taktik der Mütter, wegzuziehen vom gemeinsamen Ort bzw. zum neuen Lebenspartner und der Umgang beschränkt sich  dann nur  noch auf Telefonate, E-Mails, SMS etc.  und einem Ferienumgang.

Am besten  ist  es für die Kinder, wenn die Eltern trotz Scheidung noch miteinander reden (können) und den intensiven Austausch der Kinder mit dem anderen Elternteil  fördern. Doch  dies ist oft ein Traum.

Es gibt jedoch genug Erzeuger, die nicht daran interessiert sind, auch die Verantwortung für die Kinder zu tragen, und es irgendwie schaffen, keinen Unterhalt zahlen zu müssen; also manche Frauen haben noch draufzahlen müssen, (Rentenanteile etc.) die in der Ehe ein wenig mehr verdienten. Doch diese Beispiele werden nicht so klischeehaft veröffentlicht. Sowas ist schon ziemlich belastend und ungerecht, egal welcher Elternteil davon betroffen ist. 

Ich kenne einige Väter, die wollen sich gar nicht in die Erziehung einbringen (obwohl ich auch eine Mutter kenne die ihr Kind beim vater gelassen hat), wollen sich nicht mit der Frau auseinandersetzen, sich beim Elternabend hinsetzen oder auch mal beim Kinderarzt......es gibt immer solche und solche, nur das eben immer nur von den Sachen berichtet wird, wo oft alles schiefläuft, wo "Macht"Positionen ausgenutzt werden.

Nie sehen wir im fernsehen Berichte darüber wie Eltern sich geeinigt haben und alles gut managen...

Vlt. sind deswegen nach außen hin die Männer immer die angeschmierten?

P.S. Und ja, wenn ich um den Unterhalt meines Kindes kämpfen muss (der diesem zusteht), ich vlt. nicht weiß, wie ich meinem Kind was wann kaufen kann, - vlt. werde ich dann auch ungerecht?

es wird immer zum wohle der kinder entschieden. wenn die kindesmutter die kinder überwiegend betreut hat werden die kinder auch weiterhin da leben können nach der trennung. hat der kindesvater sie überwiegend betreut werden sie beim vater leben können.

interessant, daß bei Trennung und Scheidung mit einemal wieder das alte Rollenmuster, nämlich Frau = Hausfrau und Mutter gilt. Denn wer soll sonst Unterhalt zahlen? Der Papa als Verdiener natürlich...

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Deswegen "Prüfe, wer sich ewig bindet"

Als Mann hast du immer schlechte Karten.

Du hast offensichtlich keine Kinder und auch noch niemals eine Trennung hinter dir, sonst würdest du so einen Blödsinn nicht schreiben. Das Jugendamt hat schon mal gar nichts damit zu tun, sondern das Familiengericht. Wenn man sich scheiden lässt, haben die Eltern automatisch das gemeinsame Sorgerecht. Und derjenige, der das meiste Geld verdient, zahlt den Unterhalt. Dabei ist das völlig egal, ob es der Vater oder die Mutter ist. 

Unterhaltspflichtig seinem kind gegenüber ist derjenige, der das Kind nicht ständig betreut...heißt also derjenige, bei dem das Kind nicht seinen Wohnsitz hat

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@geckobruno

Und auch das ist falsch. Es kommt auf die Höhe des Verdienstes an. In meinem Fall ist es so, dass meine Frau, die nicht berufstätig ist, keinen Cent zahlen müsste, wenn die Kinder bei mir leben. Da ich so viel verdiene, dass ich den Unterhalt aus meinen Mittel ganz alleine bestreiten kann. Da bist du gewaltig im Irrtum !!!!

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@mistertrollo

Ich erlebe es gerade selbst bei engen freunden, das Kind ist beim Vater geblieben (der mehr verdient als die Mutter) und die Mutter muß Unterhalt zahlen (was im übrigen durch das Jugendamt und den vater gemeinsam angeleiert wurde)

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@mistertrollo

"dass meine Frau, die nicht berufstätig ist, keinen Cent zahlen müsste, wenn die Kinder bei mir leben. Da ich so viel verdiene, "

das ist unsinn. für die höhe des unterhaltes ist nur die höhe des einkommens des unterhaltspflichtigen entscheidend.

auch jemand der kein einkommen hat muss unterhalt zahlen, er kann es nur nicht. dafür gibt es dann den unterhaltsvorschuss.

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Alles falsch..! Wenn das Wohl der Kinder bei Trennung gefährdet ist

oder die finanzielle Versorgung unklar ist, ist sehr wohl das Jugendamt im Spiel, das ist im Prinzip auch gut so. Meist rennt die Mutter hin, denn an wen soll sie sich sonst wenden? Das Familiengericht kommt dann ganz zum Schluß, wenn der Vater sich

nicht kooperativ zeigt, und letzteres wird natürlich nur allzugern

vom Jugendamt forciert, weil es sich um das Wohl der Kinder handelt (hier setzt meine Kritik an, denn das Jugendamt ist nicht

an eine Wiederherstellung der ehelichen Gemeinschaft bzw. eben

der Familie interessiert). Sie vertreten die Interessen nur einseitig!

Im übrigen zahlt der, der außen vor ist, anders: Unterhalt bekommt

der Teil, bei dem der/die Kind(er) wohnen. So einfach ist das..

(falsch: wer das meiste Geld verdient!)

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@bachforelle49

Wenn das Wohl der Kinder bei Trennung gefährdet ist

Ich glaube, du hast völlig den Text der Fragestellung vergessen. Du weichst massiv vom Thema ab. Aber Hauptsache seinen Senf dazu geben. Und jemand, der keinen Cent verdient, zahlt auch keinen Unterhalt. Bei der Berechnung wird die Einkommenssituation des Besserverdienenden hinzu gezogen. Wenn ein Elternteil keinen Unterhalt zahlen kann, würde die ARGE ja dafür einspringen. Die rechnet das aber mit dem Verdienst des anderen Elternteils gegen. Ergo: Derjenige, der gut verdient und bei dem die Kinder leben, kann nicht auf Unterhalt hoffen. 

Tut mir leid, aber du hast wirklich keine Ahnung.

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@bachforelle49

@ bachforelle

Das Jugendamt ist keine Paarberatung. Geht es um Unterhaltsfragen, geht es auch nur darum. Nicht darum, warum, wieso, weshalb die Eltern getrennt sind und wie sie wieder zusammen kommen (könnten).

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@mistertrollo

Wenn Väter bei Erziehungsfragen für ihre Kind(er) - hier die Fragestellung - bei Trennung lediglich auf pünktl. + vollständige Unterhaltszahlung vergattert sind oder werden, also die Looser sind, dann ergibt sich aus meiner Sicht durchaus eine Relation zur Thematik wie angeführt: es handelt sich um denselben Kontext, dessen Konsens hierdas sogenannte Wohl des/r Kindes/r darstellt.Jetzt erklär du mir mal bitte genauer, was falsch ist an meinem Senf..Außerdem frage ich mich jetzt, was denn um alles in der Welt die Arge damitzu tun hat?


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@violatedsoul

meine Philosophie zugunsten des/r Kinder ist, daß das Jugendamt

durchaus berechtigt und in der Lage sein muß, dem `Bittsteller ` oder

Auskunftssuchenden `die Haare zu waschen `, weil das mit zur Vorgeschichte bzw. zur Aufarbeitung gehört (en muß)(müßte)..

- ohne Voreingenommenheit - .... über was reden die denn sonst?



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@bachforelle49

Das Jugendamt hat andere Aufgaben zu erledigen. Was das Ex-Paar miteinander auszufechten hat, geht das Amt nichts an. Dazu gibt es Paartherapien oder Erziehungsberatung.

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Die Väter sind in den meisten Fällen die Verlierer.

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