Sind Telefonverträge eigentlich gültig oder laut Gesetz nichtig?

6 Antworten

Die Haustürgeschäfte sind auf Fernabsatzgeschäfte erweitert worden. Du hast bei Verträgen zwischen gewerblichen Anbietern und Privatleuten ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen.

Diese Frist beginnt, wenn sie dem Kunden ordnungsgemäß (schriftlich) mitgeteilt wurde. Nicht etwa, wenn der clevere Telefonverkäufer einfach den Beinn um ein paar Tage hinauszögert.

Bei illegalen Geschäften, die auf "Überrumplung" hinauslaufen gilt die Frist ebenfalls nicht,. Illegal bleibt illegal. Da kann man auch ein Jahr später noch wirksam vom Vertrag zurück treten und sein geld zurück verlangen. (jedenfalls theoretisch, wenn man den Anbieter irgendwo auf dem Tuamotu-Atoll greifen kann.)

Ein Vertrag mit einem deutschen Internetprovider düfte doch aber kaum als illegal gelten oder? Die schicken Vertrag mit Widerrufsbelehrung und wenn mans nicht widerruft gilt es.

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Da der Aspekt hier nicht angesprochen wurde und ich das auch nicht aus der Frage ersehe...

Wenn Du seinerzeit angerufen wurdest, ohne bereits Kunde zu sein, ist das eine Kaltakquise, die ist verboten. In diesem Fall ist der Vertrag sittenwidrig, Du brauchst den Pflichten aus dem Vertrag nicht nachzukommen.

Sie war bereits Kunde, also ist es keine Kaltakquise. Fräulein war nur zu doof, ihr Widerspruchsrecht rechtzeitig in Anspruch zu nehmen und sucht jetzt einen Schuldigen dafür.

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Du hast zwei Wochen Widerspruchsfrist gehabt, als der Vertrag Dir zugeschickt worden ist. Du hast nicht widersprochen, also ist der Vertrag gültig. Wenn Du die Einzugserlaubnis zurückziehst, kann Kabel Deutschland nicht fristgemäss abbuchen und Du häufst Schulden an und musst Extragebühren bezahlen.

es ist wie immer: Du hast Mist gebaut (Widerspruchsfrist verstreichen lassen) und natürlich sind andere dran Schuld.

Vertrag mit eingescannter Unterschrift gültig?

Hallo,

ist ein Vertrag, welchen ich mit einer eingescannten Unterschrift von mir versehe und per Mail an den Empfänger schicke rechtsgültig?

Wenn ich auf einem Blatt Papier unterschreibe, das Ganze dann einscanne und als Bild in das Dokument kopiere kann die Unterschrift im Zweifelsfall doch eigentlich genauso untersucht werden wie eine "analoge" Unterschrift auf dem Vertrag, also müsste das doch auch so gehen oder?

Mich ärgert das Hin und Hergeschicke mit der Post immer sehr^^...

Danke :)

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Telefonischer Vertrag gültig?

Hallo zusammen!

Stellt Euch doch mal folgenden fiktiven Fall vor:

Thomas, der Musiker, hat sich kostenlos auf einem Casting-Portal wie z. B. www.stagepool.de angemeldet. Nach einiger Zeit ruft Ihn eine Mitarbeiterin an und bietet ihm eine Premium-Mitgliedschaft für 19,90 €/Monat an. Mindestvertragslaufzeit 6 Monate, der erste Monat freundlicherweise geschenkt. Thomas meint, es wäre zu teuer für ihn und geht schließlich auf das Angebot ein, nachdem ihm gesagt wird, im Falle des Falles würden man schon mit sich reden lassen, daran solle es nun nicht scheitern. Thomas stimmt zu, so werden seine Kontakt- und Bankdaten aufgenommen. An keinem Punkt des Gesprächs jedoch wird ein genauer Moment des Vertragsabschlusses erwähnt. Thomas geht davon aus, dass er noch einmal kontaktiert wird, und auch die AGBs vorgelegt bekommt, dass er auch etwas unterschreiben muss. Zu keinem Zeitpunkt hat er das Einverständnis für eine automatische monatliche Abbuchung des Betrages gegeben, bzw. wurde er über darüber informiert (normalerweise werden einem ja häufig erst einmal Bezahlmöglichkeiten angeboten...Raten, Komplettbetrag, Dauerauftrag, selbständige Überweisung, etc.). Zu keinem Zeitpunkt wird er informiert, dass er mit seinem jetzigen Ja sich zu irgendwelchen Dingen einverstanden erklärt.

Im Emailpostfach landet nun das Willkommen zur Premium-Mitgliedschaft und anschließend werden auch die ersten Beträge abgebucht. Thomas ist nicht vom Angebot des Services überzeugt, und fragt sich schließlich, ob dieser Vorgang überhaupt rechtliche Gültigkeit besitzt. Und was er dagegen tun könnte, um dem "Vertrag" überhaupt rückwirkend zu entkommen, inkl. der Erstattung der bisher bezahlten Beträge. Welche rechtlichen Grundlagen, Informationsquellen und Argumente kann er benutzen?

Vielen Dank für Eure Antworten.

Have a nice day, Jaspoia

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wie lautet der Paragraph?

Alles was in einem Vertrag unter einer Unterschrift steht, ist ungültig. Alles was über der Unterschrift steht ist gültig.

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Hallo. Ich habe vor einiger Zeit über Internet einen Vertrag mit einem Stromlieferanten abgeschlossen. Nun möchte ich diesen kündigen. Dabei stellt sich mir zunächst die Frage, ob der Vertrag überhaupt rechrskräftig ist. Ich habe nichts unterschrieben. Ich habe lediglich online meine Daten angegeben. Das war alles. Früher war es so, dass man (zB bei Handyverträgen) den Vertragzugeschickt bekam und unterschreiben musste.

Ist also ein online abgeschlossener Vertrag ohne Unterschrift überhaupt gültig?

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Wann ist eine Unterschrift gültig?

Letztens habe ich mich mit einem Freund über das Thema Unterschriften bei Verträgen unterhalten.

Er meinte, dass man einen Vertrag auch mit den Worten "Dies ist keine Unterschrift" oder "Donald Duck" unterschreiben kann und der Vertrag trotzdem rechtlich gültig ist. Man müsse also nicht mit seinem Namen unterschreiben.

Stimmt das? Falls ich einen Vertrag mit den Worten "Donald Duck" unterschreibe, wie soll mir dann im Zweifelsfall nachgewiesen werden, dass ich es tatsächlich unterschrieben habe?

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