Sind Tagesgeldkonten risikoreich?

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10 Antworten

Es gibt definitiv kein höheres Risiko als bei anderen Konten. Die meisten inländischen Banken sind zweistufig abgesichert (gesetzliche Einlagensicherung + Sicherungsfonds des jeweiligen Haftungsverbundes oder Bankenverbandes). Das einzige Risiko derzeit ist, dass die Mittel der meisten dieser Fonds nicht ausreichen würden, die Einlagen aller Kunden bei der Pleite einer großen deutschen Bank zu sichern. Hier müsste dann von allen anderen Banken nachgeschossen werden bzw. der Staat unterstützend eingreifen. Auf http://www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/einlagensicherung.html findest Du einen Überblick über die Sicherungsgrenzen diverser Kreditinstitute. Diese gelten für alle Sicht- und Termineinlagen, also Girokonten, Tages- und Festgelder.

Hallo baleine. Vereinfacht kann man sagen, dass Dein Tagesgeld mindestens bis 20.000 € Einlagen zu 90% abgesichert sind. Also würdest Du bei einer Anlagesumme in Höhe von 20.000 € im unwahrscheinlichen Fall einer Bankenpleite mindestens 18.000 € zurückerhalten, siehe http://www.tagesgeldkonto24.info/

Die Einlagensicherung in Deutschland http://www.tagesgeldkonto-info.de/tagesgeld-glossar/einlagensicherung.html ist an sich ganz sicher geregelt. Sollten einmal die Sicherungssysteme ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, greift der Staat unter die Arme. Auf jeden Fall sollte man sich aktuell für ein Tagesgeldkonto einer deutschen Bank entscheiden.

Nein, im gegenteil, das ist die beste Möglichkeit sein Geld zinsstark und ziemlich sicher anzulegen. Ferner kommt durch die Einlagensicherung noch eine Absicherung gegen Insolvenz hinzu. Quelle: http://www.tagesgeld-uebersicht.de

Tagesgeldkonten sind momentan sehr attraktiv. Die Zinsen steigen, die Banken reagieren auf den angehobenen Leitzins und den zunehmenden Wettbewerb. Beim Tagesgeld lockt neben den hohen Zinsen und der unkomplizierten Kontoführung die tägliche Verfügbarkeit. Sie macht die Konten ideal für Anleger, die sich nicht binden wollen. Dafür musst du allerdings in Kauf nehmen, dass die Bank den Zins jederzeit ändern kann, was schon ein gewisses Risiko birgt.

Nein, kein Risiko.

Ich führe ein Tagesgeldkonto neben meinem Girokonto. Der Transfer läuft via Homebanking und das komplette Geld ist im Fall der Fälle praktisch innerhalb von 5 Sekunden verfügbar. Der Vorteil den du außerdem hast ist ein höherer Zinssatz gegenüber einem regulären Konto. Der niedrigere Zinssatz gegenüber festangelegtem Geld ist für mich persönlich dadurch wettgemacht, dass das Geld jederzeit verfügbar ist.

Was ich rückwirkend als risikoreich empfand war bsw. der Deka-Fond. Drei Jahre lang monatlich ausschließlich Verlust.

Soweit ich weiß wird das Geld als ständigen Fazilitäten bei der EZB gelagert wird. Jede Bank hat ein Konto wo sie überschüssiges (ungebrauchtes) Geld anlegen können (Einlagefaszilitäten). Dort bekommen Sie Zinsen. Dieses Geld können sich dann andere Banken ausm Pot holen und zurzfristig und "günstig" ausleihen (Spitzenrefinanzierungsfazilität).

Absolut sicher:

Tagesanleihe des Bundes:

https://www.bundeswertpapiere.de/tagesanleihe

Das kommt darauf an. Wenn der Einlagensicherungsfonds nicht aussreicht, wird wahrscheinlich wieder der Steuerzahler enspringen wie jetzt bei der Hypo Real Estate.

Bei der Hypo Real Estate ist der Steuerzahler bis jetzt doch gar nich eingesprungen. Es wurde lediglich eine Bürgschaft des Bundes abgegeben, welche hoffentlich überhaupt nicht benötigt wird.

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@dfranke

Nein aber bei der IKB und das mit 13 Milliarden.

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Nein, überhaupt nicht, wenn das bei einer seriösen Bank in Deutschland gemacht wird!

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